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Dienstag, 25.11.
In der Nacht hat es ausgiebig und derart geschüttet, dass aus dem Patio zwischen den zwei Gebäuden unserer Apartmentanlage ein Pool wurde. Und es regnet auch morgens noch immer wieder. In den Regenpausen wird mit der Weihnachtsdeko weitergemacht und wir machen uns auf zum Tres Trapi Beach zum Schnorcheln. Die Strände sind aufgrund des Wetters heute nicht sehr stark besucht, aber hier ist mit mehreren Quad-Gruppen Betrieb. Die Leute werden von ihren Tourguides dazu aufgefordert, mit Anlauf von den nicht sehr hohen Klippen ins Meer zu springen. Etwas davon entfernt wurden ein paar Stufen in die Steinküste gestemmt für praktischeres Rein- und wieder Rauskommen. Gleich am Ufer schwimmen große Schwärme fast unsichtbarer Makrelen, die man aufgrund ihrer Sandfarbe erst auf den zweiten Blick erkennt. Ein paar kleine Kofferfische, große bunte Papageifische und zutrauliche Riffbarsche sehen wir weiter draußen und dann auch noch zwei grüne Meeresschildkröten. Damit hat sich der kurze Ausflug für uns gelohnt.
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9 Kilometer gefahren, Abendessen gab es schon wieder ausnahmsweise in Jack’s Cafe. Warum sollen wir werweisswohin gehen oder fahren wenn es direkt nebenan auch etwas Leckeres auf die Gabel gibt, dazu noch zu Preisen, die vor 10-20 Jahren aktuell waren. Heute gab es eine Fischplatte (8,14 $) und eine Dutch Meatball Plate für 6,22 $, das gesparte Geld haben wir in Balashis angelegt.
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Mittwoch, 26.11.
Die ganze Nacht hat es sowas von geschüttet und gewittert, dass ich schon befürchtet habe, dass das Wasser irgendwann unter der Zimmertür durchkommt. Das plätschert aber auch, dass es nur so spritzt, denn der Regen wird nicht in Dachrinnen aufgehalten und abgeleitet, sondern läuft ungehindert die Dächer herunter und patscht auf den befestigten Boden. Herrliche Einschlafgeräusche. Und auch am Morgen regnet es immer mal wieder, diesmal nicht so heftig, weiter. Gutes Wetter, um die Koffer zu packen, aber schlecht, wenn die Schnorchelsachen nicht trocknen wollen. Also passiert hier heute nicht viel und das ist auch nicht schlimm.
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 Ich habe den Tag genutzt, um das Auto voll zu tanken, das erspart mir morgen früh die Zeit vor der Autoabgabe. Die Preise sind jenseits von böse, für 29 Liter habe ich 64,6 AWG gezahlt, umgerechnet 33 €. 2,19 Arubaanse florin pro Liter, hört sich zwar erstmal recht viel an, aber abgerechnet wird in US $, und dann sind es nur noch 1,23 $, oder 1,05 €. Die Tankstelle hätte ich gerne mit nach Hause genommen. Als ich an der Zapfsäule stand und schaute, wie es mit der Bezahlung läuft, sagte mir ein Ami, der im Auto hinter mir stand, dass ich erst drinnen zahlen müsse. You’re german? How do you pay there? Pay after refueling. Germany is a trustworthy state. Er schaute mich ungläubig an, so etwas ist ja auch in den USA unbekannt, Sprit bekommt nur der, der schon gezahlt oder wenigstens seine Kreditkarte eingeloggt hat. Hat er wieder etwas gelernt.
Ach ja, ich habe so gut wie keine E-Autos gesehen hier, wäre ja auch blöd bei den Benzinpreisen.
Ein kurzer Besuch am Eagle Beach war auch noch drin, nachmittags strahlte die Sonne wieder. Der berühmte Fofoti Tree und das daneben liegende Blowhole fehlten noch in der Aruba-Fotosammlung.
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Das letzte arubanische Abendmahl zelebrierten wir natürlich in Jack’s Cafe, ein Cheeseburger ohne Pommes (4,76 €) und ein letztes Mal Sate & Fries (7,15 €) wurden verspeist, die letzten Balashis getrunken, die Koffer gepackt und für den morgigen Flug nach Curaçao eingecheckt.
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FAZIT ARUBA
Aruba ist mit 180 Quadratkilometern nur etwas größer als Wuppertal, hat aber weniger als ein Drittel der Einwohner. Die Insel ist so klein, da wüssten Susanne & Erny nicht, was sie an Tag 2 machen sollten. Also für uns genau richtig. Wunderschöne Strände, wobei der Eagle Beach zurecht die Nummer 1 ist. Eine bunte Mischung an Menschen, sowohl als Gruppe, als auch als Individuen. Sehr entspanntes Miteinander, auch im Straßenverkehr. Und für Leute, die sich nicht alleine beschäftigen können, werden organisierte Wassersportmöglichkeiten und UTV-Touren angeboten. Besonders positiv ist mir das Fehlen von Aufsichtspersonen, Warnschildern und Gegängelt-werden aufgefallen. Keine Ampeln, nur (teils intelligente) Kreisverkehre. Keine Führer, nur Selbsterkunden, keine Bademeister, keine watch-your-head- oder it’s-slippery-when-wet-Schilder.
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Mir hat vor allen Dingen die Lage unseres Apartments gefallen. Direkt neben einem riesigen Supermarkt, trotzdem fast völlige Stille im Zimmer. 8-10 Minuten zu Fuß zum Eagle Beach, kurze Wege mit dem Auto zu den Sehenswürdigkeiten, eine bunte Mischung an Einheimischen und Touristen, sprachlich wurde spanisch und “einheimisch” gesprochen, amerikanisch war aber auch weit verbreitet, dazwischen ein paar Holländer. Wenn wir an Stränden waren haben wir entweder geschnorchelt oder uns im Wasser aufgehalten, am Strand liegen ist nicht unser Ding, die Liegen sind meist recht unbequem. Am Pool war es besser, dicke Liegenauflagen, Schatten und immer gut für einen kurzen Gang ins Wasser oder zur Toilette. Ein Wort zu den Kreisverkehren: so etwas habe ich bisher noch nie gesehen. Zwischen den Spuren sind Abtrennungen, die einen Spurwechsel verhindern. Man muss also vor der Einfahrt schon wissen, wohin man fahren will und sich dann richtig einordnen, was bei einer zweispurigen Einfahrt in den Kreis kein Problem ist, aber man muss sich schon daran gewöhnen. Wenn man z.B. von rechts kommt und die dritte Ausfahrt nehmen will muss man sich im mittleren oder inneren Kreis einordnen, sonst muss man schon an der zweiten Ausfahrt raus. Für die erste Ausfahrt muss man die äußere Spur nehmen, für die zweite Ausfahrt kann man die äußere und mittlere Spur nehmen. Ein Spurwechsel innerhalb des Kreises ist durch die Spurtrenner nicht möglich.
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Das war’s aus Aruba, hier könnten wir gerne nochmal hin.
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