Gateway Arch

Gateway Arch Ticket

Kommen wir also zurück zu dem spindeldürren Kameraden, der so breit sein soll wie er hoch ist. Sieht man ihm nicht an. Auch nicht, dass man in den fragilen Stelzen nach oben fahren und von dort runter schauen kann. Obwohl, 16 winzige Fenster kann ich von unten zählen.

11 der 16 Fenster

Der Arch ist seit neuestem Nationalpark und dementsprechend gibt man sich Mühe, ihn zu präsentieren. Und zwar unterirdisch. Oben ist nur dieser Designerbogen zu sehen und unten drunter ist das Visitor Center mit Museum, Kino, Shop und amerikanischer Organisation, wie man sie kennt.

Museum, Kino, Shop und amerikanische Organisation, wie man sie kennt

Es gab zwar jede Menge Bänke im Visitor Center, aber die waren so eisgekühlt dass man sich da zwar locker seine Spermien oder Eierstöcke einfrieren lassen könnte, aber nur zum sitzen waren sie nach spätestens 30 Sekunden zu kalt.

Nach ca. 30 Minuten, die wir mit warten in der Schlange, ansehen einer kurzen Dokumentation und weiterem warten vor den Fahrstühlen verbrachten, ging es endlich los.

 

 

In jedem Bein verstecken sich acht Minikapseln für je fünf Personen

In jedem Bein verstecken sich acht Minikapseln für je fünf Personen, die zusammenhängend, wie eine kleine Raupe, nach oben gezogen werden. Die Kapseln sind so aufgehängt, dass sie jede Richtung ausgleichen. Anfangs wie ein Treppenlift, dann wie ein Fahrstuhl.
 

Die Kapseln sind so aufgehängt, dass sie jede Richtung ausgleichen

 

 

Man darf nicht klaustrophobisch sein, also keine Angst vor Klaus haben.

Klaus?

Oben angekommen quetscht man sich durch die Leute, die wieder runter wollen und steht auf einer Art Fußgängerbrücke. Überdacht. Mit je sechzehn Schießscharten rechts und links. Mit Teppich ausgelegt. Und klimatisiert. Also alles halb so schlimm.

oben im Gateway Arch

Zusammengenommen brauchen wir zweieinhalb Stunden für zehn Minuten Ausblick. Immerhin gut gekühlt. Auch Mitte September herrschen hier noch ordentliche und schwüle Temperaturen.

oben im Gateway Arch

Blick aus dem Gateway Arch auf St. Louis

Blick aus dem Gateway Arch auf St. Louis

Blick aus dem Gateway Arch auf St. Louis

630 Füße hoch

Blick auf das Busch Stadium, in dem die örtlichen Cardinals Baseball spielen

Ausnahmsweise haben wir ein “offizielles” Bild gekauft, hat uns gut gefallen. Es wurde wieder eine PIN-Nr. für die Kreditkarte verlangt und ich zahlte deshalb mit meinem absolut letzten Bargeld, auf den Cent genau war jetzt alles weg. Uli hat noch ein paar Dollar, dann war’s das.
Aber Petra hat mittlerweile geschrieben dass sie Geld per Western Union überwiesen hätte, das ich dann morgen in Memphis abholen könnte. Also alles gut.

 

offizielles Gateway Arch Foto

Anschließend schlendern wir noch durchs alte Gerichtsgebäude, aber die Füße sind platt und wir haben langsam Hunger. Gut, dass das Old Courthouse geradewegs auf unserem Weg zu TGI Fridays liegt. Also gut fürs Gebäude... sonst hätten wir es links liegen lassen.

Im Old Courthouse

Blick von Kiener Plaza Park auf der Old Courthouse und den Arch

 

 

Gelaufene Strecke: 2,7 Meilen = 4,34 Kilometer
Abendessen: Giant Onion Rings, Sizzling Chicken & Cheese und Cajun Shrimp & Chicken Pasta im TGI Fridays in der Chestnut Street in St. Louis. In Restaurants kann man mit Karte ohne PIN bezahlen, also verhungern werden wir nicht.
Übernachtung:
LaLumiere at the Arch, St. Louis/Missouri
bei hotels.com gebucht - mit 12,81 € Cashback plus Rewards für 186,44 € für 2 Nächte = 86,81 € pro Nacht

 

 

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