New Orleans

 This time I'm walkin' to New Orleans
I'm walkin' to New Orleans
I'm gonna need two pair of shoes
When I get through walkin' these blues
When I get back to New Orleans

Unser Hotel liegt mitten im French Quarter direkt um die Ecke zur Bourbon Street, das Pendant zur Beale Street in Memphis.

Bourbon Street New Orleans

New Orleans ist dagegen allerdings eine Großstadt, hier wurden Autobahnkreuze wie in Los Angeles in den Sumpf gebaut.
In der Bourbon Street ist bedeutend mehr los. Na gut, wir haben Samstag, das lässt sich sicher nicht vergleichen. Das Publikum ist gemischt, alt und jung, usselig und chic, schwarz, weiß und diverse
.

Bourbon Street New Orleans

Musikalisch ist auch alles vertreten, wir können uns kaum entscheiden. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann: es ist schmutzig und es stinkt. Und der angenehmste Geruch ist noch der von Weed. Die Straße ist kaputt und wir weichen Pfützen oder Matsch aus, versuchen um die unzähligen großen Abfallbehälter und Mülltüten herumzukommen.

Bourbon Street New Orleans

Dann steht plötzlich jemand vor mir, der mir eine von den bunten Plastikketten andrehen möchte. Auf der Straße sitzen Jungs, die unglaublich schnell und gut auf umgedrehten Eimern trommeln. Und wenn es von oben plötzlich feucht wird, könnte es daran liegen, dass jemand auf den Balkonen über uns sein Bier verschüttet. Zum Glück ist es noch früh, das heißt die Besoffizität hält sich in Grenzen, die Menschen sind einfach nur gut drauf.

Bourbon Street New Orleans

Irgendwo unterwegs hörte ich wohlbekannte Töne aus einer Kneipe, dem Famous Door: “Baba O’Reilly” von The Who. Uli wollte gleich rein, ich winkte ab. Das muss Karaoke sein, weil so gut kann man dieses Lied live nicht nachspielen. Immerhin ein sehr guter Sänger, der hier karaokierte. Eine Stunde später, nach dem Abendessen, kamen wir wieder vorbei und es hörte sich immer noch sehr gut an, diesmal Whitesnake’s “Here I go Again”. Das war kein Karaoke, das war live, The Dysfunction Band. Ich bat Uli mehrmals um Verzeihung für die Unpässlichkeit meiner Ohren und wir blieben des Rest des Abends in dieser Bar. Eine Flasche Bier kostet übrigens in allen Läden hier 6 $.

The Dysfunction Band im Famous Door in der Bourbon Street

 

Gefahrene Strecke: 240 Meilen = 386 Kilometer
Motörlaufzeit: 5:22 Std,
Abendessen: Hickory Smoked BBQ Combo und Tupelo Chicken Tenders im örtlichen Hard Rock Cafe
Übernachtung: Prince Conti Hotel, New Orleans/Louisiana
gebucht bei ebookers mit 14% cashback für 313,49 € für 3 Nächte = 104,49 € pro Nacht - plus 38,32 $ = 33 € pro Nacht für’s parken.

 

 

 

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