Buckskin Gulch

Otto ist am Buckskin Gulch gewesen und hat diese Geschichte geschrieben:
Um 6:00 Uhr das total normale Continental Breakfast mitgenommen (Traude wird sich jetzt schütteln) und los zum Wire Head Trailhead, um den Buckskin Gulch zu erforschen.
Bis dahin sind es von Page etwa 40 Meilen, davon 8-9 Meilen Dirt Road auf der House Rock Valley Road. Es ist der gleiche Trailhead wie zur Wave; die Straße und die Washes waren total einfach (aber langsam) zu befahren.

die Straße und die Washes waren total einfach zu befahren.

Am Trailhead habe ich eine deutsche Familie mit einem etwas 5jährigen Sohn getroffen, die auch durch den Buckskin Gulch wollten; also sind wir gegen 8:30 Uhr zusammen los.
Zur Wanderung:
Für diesen Slot Canyon muss man am Trailhead 6 $ hinterlegen, ein Permit ist nicht erforderlich. Sollte es geregnet haben, sollte man es sich gut überlegen; auch wenn es einige Zeit her ist – das Vergnügen hält sich dann an einigen schlammigen Stellen in Grenzen.
Ich hatte wohl eine echte Trockenperiode vorher gehabt – somit war es kaum ein Problem, ich blieb trocken und sauber.
Man kann sicherlich einen ganzen Tag für diese Wanderung einplanen; ich bin bis zum Abzweig zur Paria Ranger Station gegangen, dort aber nach rechts in den Wash und dann noch ein ganzes Stück weiter. Nach 3 Stunden (mit vielen Stops) bin ich umgekehrt und zügig den gleichen Weg wieder zurück gegangen. Der m.E. interessanteste Teil ist das Stück bis zur Abzweigung und noch ein Stück weiter den Wash des Paria Rivers lang; wer nicht viel Zeit und Lust hat, sollte dann umkehren.

Aber seht selbst...

Man wandert zunächst den Wash am Wire Pass lang, bis es einen in die Dunkelheit des Slot Canyons entführt.

Man wandert zunächst den Wash am Wire Pass lang

Da geht es rein:

Eingang zum Buckskin Gulch

Buckskin GulchBuckskin Gulch

Zu Beginn gab es das ein oder andere Hindernis zu überwinden, wo man auf dem Rückweg auch wieder hoch muss.
Das schwierigste ist dieses hier, es sind keine 2 Meter – aber es wird mir ewig in Erinnerung bleiben.... :-(

Buckskin Gulch

Eindrücke vom Canyon bis zum Abzweig

Buckskin Gulch

Buckskin Gulch

Es blieb nicht immer slotig eng, teilweise waren die Felswände auch wieder recht weit auseinander.

Buckskin Gulch

Auf einer kleinen Karte, die ich vorher kopiert hatte, waren ein paar markante Punkte benannt; irgendwie bekomme ich das aber im Nachhinein nicht mehr meinen Bildern zugeordnet..

Otto höchstselbst im Buckskin Gulch

Buckskin Gulch

An dem Abzweig konnte man einmal den Paria River Wash lang...

Buckskin Gulch

...oder Richtung Paria Ranger Station wandern.

Buckskin Gulch

Wir sind den ersten Weg (nach rechts) weiter gegangen.

Buckskin Gulch

Buckskin GulchBuckskin Gulch

An so einigen Stellen war es schlammig – aber man konnte drum herum oder auch über Steine gehen. Aber bei Regen vorher....

Buckskin Gulch

Teilweise kam Wind auf – und dann wurden wir mit Dreck beworfen...
 

Buckskin Gulch

Buckskin GulchBuckskin Gulch

Buckskin Gulch

An dieser Stelle war für die Familie Schluss, sie hatte doch Angst, dass der Sohn reinfallen könnte, und sind zurückgegangen.

Buckskin Gulch

Ich bin dann noch ein Stück weiter alleine gegangen.

Buckskin Gulch

Buckskin GulchBuckskin Gulch

Buckskin GulchBuckskin Gulch

Wenn die Felswände dann wieder auseinander gehen und es auch erst mal so bleibt, ist es nicht mehr so interessant.

Buckskin Gulch

Buckskin Gulch

Ich bin irgendwann einfach zurückgegangen, dass war so gegen 11:00 Uhr. Außerdem konnte man auch einige dicke Wolken am Himmel erkennen - Regen braucht man in einem Slot-Canyon ganz und gar nicht....

Buckskin Gulch

Es war noch die einzig schwierige Stelle zu überwinden, und an der habe ich mir ganz schön weh getan. Es war zwar nicht sehr hoch, Buckskin Gulchaber man musste schon klettern. Leider hing da ein Seil mit eingeknüpften Tritten, das habe ich dummerweise benutzt. Als ich fast drüber war, ist das Seil abgerutscht, ich bin rücklings gefallen und auf den Boden aufgeschlagen. Dabei habe ich mir Steißbein und Rücken geprellt – und zwar leider ganz schön heftig. Da ich nach kurzer Zeit aufstehen konnte, war es nicht soo schlimm, wie es hätte ausgehen können. Ich hin dann über das Hindernis wie in einem Kamin: die Beine an der einen Seite und den Rücken auf der anderen und hochgeschoben. Trotz der Schmerzen war das recht einfach möglich. Bis zum Wagen war noch eine halbe Stunde zu gehen, dort erst mal durchgeatmet. Schlimm war das Setzen ins Auto :-((

Ich bin sogar sofort los, da es hätte regnen können; teilweise hat es dort auch Schauer gegeben. Am Anfand der House Rock Valley Road noch mal meinen Körper sondiert – es tat weh, aber ich konnte laufen und mich bewegen...

Der Hike hat mir trotz des Unglücks gut gefallen und kann ihn nur empfehlen, allerdings kann es sein, dass man sich verschlammte Schuhe und Klamotten zuzieht oder nass wird. Man sollte sich aber am Anfang überlegen, ob man an der besagten Stelle auch wieder hochkommt - und zwar ohne Absturz.

Eine weitere interessante Location: Edmaiers Secret - ganz in der Nähe, aber permitfrei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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