Abflug

4:25 MEZ  Der Wecker weckt mich mit Musik. Es läuft gerade "Dilemma" von Nas & Kelly Rowland. Ich hoffe, daß das kein schlechtes Omen ist.....
5:31   Uli bringt mich nach Düsseldorf zum Flughafen.
6:06   Ankunft in Düsseldorf. Es ist ziemlich voll an den Countern, ich bin erst nach ca. einer halben Stunde die Koffer losgeworden.
6:45   Abschied von Uli und Schlangestehen zur Durchsuchung.
7:10   Ich bin am Gate und habe noch eine knappe Stunde Zeit bis zum Abflug. War also alles gar nicht so schlimm.
8:26   Abflug nach Frankfurt. Es war sehr eng im Flieger, ich mußte meine Beine schräg stellen, um überhaupt in den Sitz zu passen.
9:06   Ankunft in Frankfurt. Ein Flughafenbus fährt zum Terminal A.
9:15  Ankunft im Terminal und Fußweg zum Terminal B.
9:30   Ankunft im Terminal B. Hier ist eine Sonderkontrolle für alle Flüge in die USA.
Ich lasse mich und mein Handgepäck noch Mal durchleuchten.
Als nichts an mir gepiept hat, "durfte" ich noch meine Schuhe ausziehen, die wurden auch durchleuchtet.
Dann ging es mit dem Laptop zu einer Sonderkontrolle.
Da standen noch 4 Leute vor mir.
9:55 Eine Lufthanseatin ruft durch die Halle : "Fliegt hier noch jemand nach Los Angeles?" "Ja, ich !" "Dann beeilen sie sich, wir wollen losfliegen." Ich grinste nur. Sie wurde richtig unfreundlich, bis ich ihr erklärt hatte, daß mein Laptop noch auf Sprengstoff untersucht werden müßte. Sie drehte sich nur um und verschwand. Gisi (ich gebe auch Dingen wie Laptops Namen) wurde mit einer Art Staubsauger abgesaugt und alles in ein Gerät gesteckt, wo sich dann rausstellte, daß keine verbotenen Substanzen drin waren.
10:10 Ich ging als letzter ins Flugzeug, hinter mir wurde die Tür sofort geschlossen.
10:15 Auf zur Runway und Start.
Ich sitze in Reihe 46, am Gang. Es ist etwas mehr Platz als auf dem vorherigen Flug, aber immer noch zu eng. Also habe ich (wie fast immer) ziemlich oft an den Toiletten gestanden. Wenn eine Flugbegleitering neben den Toiletten sitzt und etwas ißt und trinkt, macht sie keine Pause, sondern schiebt Wache. Es muß immer jemand da sein, um aufzupassen, daß keiner auf den Toiletten raucht.
Neben mir, auf der anderen Seite des Ganges (nein, nicht in Indien), sitzt ein Ami, ungefähr meine Gewichtsklasse, aber nur halb so groß, der schon vor dem Start schlief und außer in einer Pinkelpause bis zur Landung durchgehend geschnarcht hat. Ich beneide solche Leute, nicht wg. des Schnarchens, aber weil der Flug wie im Schlaf vorbei geht. Gegessen hat er nichts, weil sein Tisch nicht aufgeklappt werden konnte. Zwischen seinem Bauch und dem Vordersitz waren nur ein paar Zentimeter Platz.

Es wurden 2 Filme gezeigt: Harry Potter Teil 2, habe ich aber nach 10 Minuten nicht mehr richtig hin gesehen, ist nicht mein Fall. Eine Szene, in der auf Besen durch einen ziemlich engen Gang geflogen wurde, erinnerte mich sehr stark an die letzten Minuten aus Star Wars, nur daß da mit Raumschiffen und nicht mit Besen geflogen wurde.

Danach "I Spy" mit Eddie Murphy, angelehnt an die alte Fernsehserie "Tennisschläger und Kanonen", würde ich sagen. Waren ein paar Lacher drin.

12:06 PM PT (Pacific Time) Ankunft in Los Angeles. Flugzeit 10:46 Std. Wir waren zu früh und mußten noch ca. 15 Minuten warten, bis ein Platz für den Flieger frei wurde.
12:30 PM  Aussteigen und auf den langen Marsch zur Paßkontrolle.
01:00 PM  Ich mußte u.a. die Frage nach meinem Beruf und wie lange ich meinen Job schon mache beantworten.
Die spinnen, die Amis....

01:30 PM Ankunft bei Alamo, kurze Warteschlange, Vertragsübernahme und ab zum Auto.
Es wurde erstaunlicherweise nicht versucht, mir irgendwelche sinnlosen Zusatzversicherungen aufzuschwatzen. Leider ist es in L.A. nicht so wie in Las Vegas, daß man sich ein Auto aussuchen darf, sondern man muß nehmen, was man bekommt. In diesem Fall einen Mitsubishi Montero Sport XLS in weiß, mit seniorenbeiger, oder kackbrauner, Innenausstattung.
02:12 PM  Auf geht's....

Lal@'s UtArizona-AutoIch habe mich beeilt, um noch vor dem Feierabendverkehr aus der Stadt zu sein. Hat auch ganz gut geklappt, für die ca. 70 Meilen bis zur I-15 habe ich ca. 70 Minuten gebraucht, mit diversen Stop-and-Go's.....
Da ich mich noch gut in Form fühlte, wollte ich bis Las Vegas fahren. Obwohl mir der Arsch vom Fliegen ziemlich weh tat.
Egal.
Das Wetter: 16 °C, bewölkt. Nicht nur die normale Smogizität, sondern richtig bewölkt.
Kurz nach San Bernadino, genauer gesagt nach dem Colon Summit, kam die Sonne raus und blieb auch den Rest des Tages. Die Strecke ist ganz nett anzusehen, vor allen Dingen bei Sonnenschein.

Ich On the Way to LVhatte mich vorher erkundigt, ob ein Cassettenrecorder oder CD-Player im Auto wäre, das hätte ich mir aber sparen können, weil ich weder Cassetten noch CD's mitgenommen habe. Vergessen. Ich muß mich also auf's Radio beschränken.
Hat sich schon jemand gefragt, wieso ich nach L.A. fliege, wenn ich dann gleich mit dem Auto nach Las Vegas fahre? Das erkläre ich ein anderes Mal......Vielleicht.....
Zwischendurch war ich bei Jack in the Box auf ein köstliches Phillycheesesteak, ein Brötchen mit frisch gebratenen hauchdünnen Scheiben Rindfleisch, mit Zwiebeln und einer Scheibe geschmolzenem Käse.

Sehr zu empfehlen....

06:25 PM Es wird dunkel.

07:30 PM (Ist hier auch noch PT oder schon wieder ne andere Zeit ?) Ankunft in Las Vegas, einchecken im Motel 6 Tropicana.
Warum Motel 6?
Weil ich keine Lust habe, meinen Koffer stundenlang durch die Gegend zu schleppen, bis ich endlich im Zimmer bin.
Hier steht das Auto direkt vor der Zimmertür.
Ist praktischer, speziell wenn man nur eine Nacht im Dorf ist.
Preis : 37,05 $

09:00 PM Spaziergang über den Strip, ich habe noch ein paar Fotos gemacht.
Dann wurde ich langsam müde......
Welcher Sprit kommt eigentlich ins Auto ? Egal, immer der Billigste. 87 Oktan reichen.

 

Gefahrene Meilen : 302 oder 485 km

Ich bleibe nur eine Nacht hier und fahre morgen früh weiter
Wohin ? Schaunwermal, kommt auf die Wetterlage an, ich fahre da hin, wo der Himmel blau ist. Aber ein paar Fotos von Las Vegas habe ich natürlich zu bieten, die sind aber nicht sooo gut..... Digital haut das nicht so hin, im Dunkeln......

Mirage Las Vegas

Venetian Las Vegas

Mein diesjähriger Eindruck der Stadt:
Das kenne ich alles schon.
Es sind keine neuen Hotels gebaut worden, die alten werden dafür weiter vergrößert, und ein halbstündiger Gang den Strip entlang hat mir gereicht.
Ich war mal wieder hier und das war's dann.
Ein Zocker bin ich auch nicht, also was soll ich hier.
Es laufen sehr viele Teenies rum, hier scheint wohl so etwas wie Spring Break zu sein.
Bier und Daiquiris werden für alle sichtbar in der Öffentlichkeit getrunken, es ist also immer noch erlaubt bzw. geduldet.
Das gilt natürlich nicht für die Teenies, die sind offiziell noch zu jung zum Saufen.

 

Obwohl NY NY Las Vegasich gestern 28 Stunden auf den Beinen war, bin ich nach 5 Stunden Schlaf schon wieder wach geworden. Aber es ist ja schließlich auch Urlaub, da will ich nicht all zu viel Zeit verschenken.
Als erstes bin ich einkaufen gefahren. Ein paar Gallonen Wasser und alles mögliche Kleinzeug. Bezahlt habe ich mit einem Traveller Check.
ID Please.
Dadurch war ich als Deutscher geoutet. Der Tüteneinpacker fragte mich : You're German ? What do you think about the War ?
I don't like it.....
Er murmelte irgend etwas in seinen Bart, sah mich böse an und redete nicht mehr mit mir.....
Egal.

Frühstücken wollte ich eigentlich im MGM Grand. Das Buffet kostete aber 9,99$ und ich hatte nur für 5$ Hunger. Also bin ich bei Carrows nebenan gewesen, da gab es zwei Spiegeleier (overmedium), zwei Bacon Strips und 3 Pancakes für 2,99 $.
Ich habe noch Andre Agassi getroffen, er hat mir ein paar Tips gegeben, wie ich meine Graficken und transparenten Gifs verbessern könnte. Und der Mann kennt sich aus damit.

 

Dann fuhr ich in nördliche Richtung los, am Valley of Fire vorbei, das man eigentlich jedesmal, wenn man in der Nähe ist, besuchen sollte, bis nach St. George's und weiter nach Hurricane. Da mußte ich mich entscheiden, wie es weiter gehen sollte. Zuerst habe ich im Supermarkt etwas eß- und trinkbares gekauft und an der Kreuzung am Ende der Stadt auf ein Gottesurteil gewartet .

Die Ampel war rot, rechtsabbiegen erlaubt: also nach rechts. Links wäre es zum Bryce Canyon gegangen, daß hebe ich mir für später auf.

Über Fredonia und Kanab, nettes Städtchen übrigens, nicht so leblos wie Page, ging es zum ersten Punkt meiner Vorbereitungsliste, dem Johnson Canyon.

 

 

 

 

 

 

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