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Der Rückweg von Las Vegas nach L.A. war eine der langweiligsten Strecken, die ich jemals gefahren bin.
Auf dem Foto sieht man Las Vegas am Horizont.
Vielleicht lag es auch daran, daß ich im Moment ja doch etwas verwöhnt bin, landschaftsmäßig, da bringt eine 200 Meilen-immer-nur-geradeaus-fahr-Strecke nicht viel.
Das erste, was auffällt nach der Staatsgrenze zu California: die Straße wird sehr viel schlechter, ist wohl ein paar Jahre länger nicht gemacht worden.
Dafür sind 2 Baustellen, 26 und 24 Meilen lang, an denen es sich ziemlich oft staut.
Nach 134 Meilen kommt die landwirtschaftliche Inspektion, meine Bananen, die ich aus Utah über Arizona und Nevada nach Kalifornien einschmuggele, werden aber nicht entdeckt.

Die Ghosttown in Calico wollte ich eigentlich ansehen, aber es sollte 6 $ Eintritt kosten, was nirgendwo vorher ausgeschildert war, sondern erst zu sehen ist, wenn man direkt am Eingang in einer One-Way Street steht.
Also habe ich der Eintrittskartentante gesagt, daß ich gleich hinter dem Eingang wieder drehe, das war in Ordnung.
Ich muß ja noch etwas sparen, nachdem mein Abendsessen gestern so teuer war :-)

Und Ghost-Towns, in denen jede Menge Busse zu sehen sind, sind doch keine wirklichen Geisterstädte, auch wenn jede Menge Touris rumgeistern, oder ?
An der ersten Tankstelle in California steht 2,39 $ pro Gallone, seht also zu, daß ihr immer außerhalb dieses Staates tankt.
Reklame im Radio: Wenn du einen Mitsubishi kaufst, brauchst du die ersten 2 Jahre gar nichts zu bezahlen....
Ein weiteres "Highlight" der Strecke . Das größte Thermometer der Welt.
Ich wollte meinen "Uncle" Al und seine Familie besuchen, die in L.A. wohnen.
Wenn man schon Verwandtschaft in Amerika hat, sollte man auch mal vorbei schauen.
Auch wenn es eine ziemlich entfernte Verwandtschaft ist.
Al ist der Urenkel des Bruders des Ur-Uropas meiner Ex-Frau.....
Solche Verwandten lernt man übers Internet kennen.
Ich war mit 11 weiteren Personen, Al & Cindy mit ihren 8 Kindern sowie einer Nichte, in der Old Spaghetti Factory und haben.....natürlich Spaghetti gefuttert.

Los Angeles ist natürlich ein ziemlich weitläufiger Begriff, Al wohnt etwa 100 Meilen vom Airport entfernt in Moreno Valley.
Ich hatte ein Zimmer Motel 6 LAX reserviert, weil ich abends schon in Flughafennähe sein wollte.
Preis : 49,95 plus Tax....
Morgens hätte es mit Sicherheit die doppelte Zeit erfordert, dort hin zu kommen.
Mindestens.
Um 11:30 PM bin ich bei Al's Familie los gefahren und habe 90 Minuten für die Strecke gebraucht.

Gefahrene Meilen : 360 oder 579 km

 

 

7.4.2003

15. Tag

Ich hatte noch ein paar Frosties und Apple-Cinnamon-Loops übrig und wollte eben auf die andere Straßenseite in den Liquor Store, um mir Milch zu holen. Der Century Blvd. ist nur siebenspurig, da geht das. Die Milch wurde in eine braune Tüte gepackt. Von den 7 Autofahrern, die mich auf dem Rückweg fast überfahren hätten, hat sicher keiner gedacht, daß ich Milch in der Tüte habe......
Ich bin 4 Stunden vor Abflug zu Alamo gefahren, habe das Auto abgegeben und war gute 3 Stunden vor Abflug am Lufthansa Schalter.
Insgesamt bin ich übrigens 3.186 Meilen oder 5.126 km gefahren.
Nein, kein Meilenfreßurlaub, nein, bloß nicht.........HAHAHA.....

Ich hatte ja am Anfang dieses Berichtes geschrieben, welches die besten Plätze sind, jedenfalls auf dem Flug von Frankfurt nach L.A. mit einer Boeing 747-400, nämlich die komplette Reihe 32 sowie 33 A & K und 55 B und J.
Reihe 32 ist der Notausgang, und genau da hat mir die sehr nette Dame am Schalter auch einen Platz angeboten.
Da habe ich natürlich nicht nein gesagt.
Dann habe ich noch bei Hamada of Japan
ein köstliches 2 Items-Menü mit Orange Chicken und Mongolian Spicy Beef gegessen, obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger hatte, aber dafür noch $$$$.
Abflug war pünktlich, keine besonderen Kontrollen vorher, Flugzeit 10:16 Std.
Natürlich ist nicht alles perfekt, wenn man einen Notausgangsplatz hat.
Der ist nämlich direkt neben der Toilette, es war also keine ruhige Minute.
Aber immer noch besser, als irgendwo eingezwängt zu sein.
Ankunft in Frankfurt 11:30, Weiterflug nach Düsseldorf 13:00.
Ankunft zu Hause: 3 PM........

Zunächst möchte ich mich bei der Natur bedanken, daß sie so viele schöne Landschaften erschaffen hat. Und bei Karsten, daß er mir dabei geholfen hat, all das auch zu finden.

Folgende Orte MUSS man sehen :

Für PKW's:

White Rocks
Bryce Canyon
Kodachrome Basin
Hole-in-the-Rock-Road bis zum Devil's Garden.
The Wave bzw. die North Coyote Buttes, wenn man ein Permit bekommt.
I 12 zwischen Escalante und Boulder.
Cottonwood Canyon Road, wenn es nicht geregnet hat oder regnen wird, wenn man gerade drin ist.
Kolob Road ab Virgin im Zion Park
Valley of Fire

Für Wohnmobile :

Kodachrome Basin
Devil's Garden.
Valley of Fire
Bryce Canyon
Kolob Road

Für Jeeps :

ALLES.....

Es war eine Tour, die zu zweit wohl recht stressig geworden wäre, weil man als Beifahrer ziemlich durchgeschüttelt wird.

Das war’s, bis zur nächsten Reise.....

 

 

 

 

 

 

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