Koh Samui

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6. Tag

Ich habe mich spontan entschlossen, nach Koh Samui zu fliegen und deshalb schon in Deutschland einen Flug mit Bangkok Air gebucht, für 83 €.
Übers Internet hätte ich 3700 Baht bezahlt, also etwa 10 € mehr umgerechnet.
Und ich hab mir hier die Lauferei bzw. Sucherei gespart.
Stand by wäre allerdings billiger gewesen, aber ich weiß gerne vorher, was los ist.
Und man verbringt nicht seine ganze Zeit in Travel Agencys oder am Flughafen.
Am Tourdesk vor dem Hotel habe ich nach dem Preis für ein Taxi gefragt.
500 Baht. Stand auch auf einer Liste, war also ein Festpreis.
Too much, i paid 250 from de Airport to de Hotel.
Too expensive? Er spielte mir ein grübelndes Gesicht vor.
Ok, 400.
300.
No.
Yes.
You have to pay for de Highway.
Ok.
Ein Taxi kam.
Ich stieg ein und zeigte auf den Taxameter.
No,Sir. 300 plus 70 for Highway.
40 for Highway.
Oh, you know ?
Yes.
Ok, 40 for Highway.
Auf dem Weg zum Don Muang Airport hat er mir dann alle möglichen Geschichten erzählt, von denen ich aber das meiste nicht verstanden habe.
Es war aber wohl lustig, deshalb habe ich auch manchmal gegrinst.
Neben dem Highway waren die Betonstelzen für den Sky Train, der nicht weiter bis zum Flughafen gebaut wird, weil kein Geld mehr da ist.
Ein Monument neben dem anderen sozusagen.
Hat der Driver erzählt.....
Am Domestic Airport habe ich ihm dann 320 gegeben, ausnahmsweise.
An der Eingangstür stand ein Thai, der mich fragte, wo ich hinwolle, mit welcher Airline und ob ich schon einen Room hätte.
Er zeigte mir den Weg zum Schalter, einen Stock tiefer.
Unterwegs fragte mich eine Thai, wo ich denn hin wolle und ob ich schon einen Room hätte.
Ich bejahte.
Der Koffer war jetzt nur noch 27.1 Kilo schwer, es sind zwar die lange Hose und ein paar Kleinigkeiten dazugekommen, dafür ist aber Gisi, das Läpptop, im Handgepäck.
Ich hoffe, noch auf 20 runterzukommen.
Der Fotoapparatbatterienladegerätstrafo ist ja schon kaputt, der war fast ein Kilo schwer.
Ein Info Schalter gab es auch, da waren in Fotoalben Bilder und Preise von allen möglichen Übernachtungsmöglichkeiten auf den Inseln.
Kann auch sofort gebucht werden.
Wer noch nicht weiß, wo er hin soll und nicht lange suchen will, kann da schon mal einen Überblick gewinnen.
Vor allen Dingen, wenn man so planlos wie ich herumreist.
Ich habe mir dann schon mal angesehen, wie hier die Verbindungen zwischen den Terminals sind.
Zwischen dem Domestic und dem Internationalen ist ein 480 Meter langer Weg.
Ich habe nicht nachgemessen, die Zahl stand da.

Man braucht also, wenn man ankommt oder abfliegt, nicht raus, sondern kann innerhalb der Gebäude bleiben. Ein Internet Cafe gibt es auch, kostet aber 75 Bärte für 15 Minuten und jede weitere 5 . Draußen, in der freien Welt sind es 45 Bärte für eine Stunde. Lohnt sich also nur in Notfällen. In der Abflughalle ist aber noch eins, rechts hinten, da kosten 300 Minuten 150 Baht. Ist zwar viel zu viel Zeit, aber die Karte, die man da bekommt, kann man auch in anderen Cafes noch benutzen.Es gibt mehrere Freß- und Trinkläden, in den einen sind nur Asiaten, in den anderen nur Langnasen.

Ich habe mir eine Roasted Duck Combo reingetan, mit Cola und Suppe für 99 Bärte. Die Suppe sieht aus und schmeckt hier wohl immer wie Spülwasser, man muß sich selber etwas mit den vielen Gewürzen, die überall rumstehen, zusammenmischen. Some like it hot......
Am Gate waren 4 Monitore zur freien Internetbenutzung. Gut, daß ich nicht in dem teuren I-C war. Der Abflug ist um eine halbe Stunde verspätet, deshalb schreibe ich alle diese Sachen im Flughafen.
Flugzeit ATR-72 Bangkok Airways1:15 mit einer ATR-72 der Bangkok Airways, die schön bunt bemalt war. Ich saß auf Platz 1 A, konnte also nicht nur aus dem Fenster sehen, sondern hatte auch völlig freie Sicht. Leider war es bewölkt und regnerisch.
Die Deutschen, die in meiner Nähe saßen, hatten schon verschieden lange Touren durch den Norden des Landes gemacht und wollten sich jetzt etwas erholen.
Zwei Junge Männer, die wohl zum ersten Mal in Thailand waren, sahen die Regenwolken und fragten den Flight Attendant, ob es auch Flüge nach Phuket gäbe, weil man in der Bordzeitung lesen konnte, das auf Koh Samui das Wetter im November ganz anders ist als im Rest von Thailand.
Nämlich Hauptregenzeit.
Und statt vorgebuchter 11 Tage hier im Regen könne man ja mindestens 9 Tage nach Phuket fliegen, wo die Sonne schiene. Sie entschieden sich dann aber doch, dem Wettergott eine Chance zu geben.

 

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Welcome to Koh Samui

Der Flughafen besteht aus einer Aneinanderreihung von offenen Dächern, sieht recht niedlich aus. Auch hier gibt es jede Menge Fotoalben mit Hotelfotos und Preislisten. Beim Warten auf den Koffer habe ich schon mal einen Taxifahrer gefragt, was es denn nach Chaweng kosten würde.
300 Baht.
Drinnen wurden Tickets für Minibusse verkauft, für 100 Baht. Ich hab den Namen des Guesthouses angegeben, das das billigste war mit Klimaanlage, und wurde mit 8 anderen Personen durch die Gegend kutschiert. War wie mit Neckelmann, jeder mußte woanders raus, aber bei dem Preisunterschied ist das ok, finde ich. Die Gegend gefällt mir ganz gut, soweit ich das bei der Fahrt erkennen konnte, wie in der Karibik, nur mit nem Wat und einem großen goldenen Buddha. Ich wohne im Green Guest House.
Ist aber ganz nett und kostet 600 Bärte die Nacht. Also ca. 15 €. In Chaweng, weil das nicht so weit vom Airport entfernt ist. Mit Klimaanlage, die automatisch angeht, wenn man den Zimmerschlüsselanhänger in ein dafür vorgesehenes Fach steckt. Gute Stromsparidee. Die Bude stinkt zwar völlig nach Zigaretten, aber da werde ich mich dran gewöhnen. Das erste, was ich abends bei einem Gang durchs Dorf gedacht habe war : Wenn ein Australier, der hier öfter ist, weil es relativ nah für ihn ist, nach Mallorca kommt und da speziell nach Alcudia oder Cala Millor, würde er sich denken : Das sieht hier aus wie in Chaweng. Genauso ist es nämlich. Also im Dunkeln. Chaweng @ Night
Ein T-Shirt Shop, ein CD bzw. DVD Laden, ein Kofferladen, ein Schneider, ein Restaurant mit Fischauslage direkt zur Straße, damit auch möglichst viel vom Motorengestank in die Tiere zieht, ein Internet-Cafe, ein Irish Pub, ein T-Shirt Shop....... Zwischendurch McDonalds, Pizza Hut und einige größere Geschäfte.
Es ist also für alles gesorgt, was das Herz begehrt. Und jede Menge Engländer in den Shirts ihrer Fußballclubs.
Dazu jede Menge Mopeds und Wagen, die mit riesigen Lautsprechern Ansagen machen, wann und wo die nächste große Discoparty ist. Ich finde so was besser als an einem ruhigen Ort völlig abgeschieden von der Welt zu sein.
Ährlich.
Ich habe mir im Restaurant, das hier zum Guesthouse gehört, Chicken mit Basil Blättern gefuttert.
(Hot ? Medium ? HOT !!!)
Dann habe ich noch ein bißchen eingekauft und festgestellt, das hier im Zimmer kein Kühlschrank, kein Fernsehen und kein Radio ist.
Egal.
Spät abends kommt aus jedem Laden hier laute Musik, oft live dargeboten, von Leuten, die nicht besonders gut spielen oder singen können, hört sich alles sehr amateurhaft an. Es laufen sehr viele " Damen " rum, bei denen man auf den ersten Blick nicht erkennt, ob es Männchen oder Weibchen sind. So far so good. Nur, wieso sind die alle so groß ? Alle Thais sind klein, wieso sind diese Drag Queens fast so groß wie ich, und nicht nur wegen der hohen Stiefel. Oder werden hier die Transen- und Größengene immer gleichzeitig eingebaut ?
Egal.
Was aber echt schlimm ist : Es gibt keine Garküchen hier. Ich bin ganz Chaweng Downtown hin und zurückgegangen und habe nur einen einzigen Grill am Straßenrand gesehen. Muß ich hier für jedes Essen in ein Restaurant ? Wäre schade.
Hatte ich schon erwähnt, daß ich noch immer keine Uhr oder einen Wecker habe ?
Werde ich mir wohl langsam mal zulegen.
Morgen.
Bestimmt.

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MWR

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