Cottonwood Canyon Road

Auf der Cottonwood Canyon RoadfAn der Abzweigung zur CCR, nein nicht Creedence Clearwater Revival, sondern Cottonwood Canyon Road, steht ein Häuschen mit ein paar Informationen über die Strecke. 49 Meilen sollten es werden. Vorher "muß" man unbedingt in einem der beiden Visitor Center, entweder in Big Water oder an der Paria Contact Station, fragen, wie die Straßenverhältnisse sind. Manchmal kann die Road auch unbefahrbar sein, wenn der letzte Regen schon 2 Tage zurückliegt. Wenn Du von Norden, aus Richtung Bryce Canyon, kommst fragst Du im Visitor Center in Cannonville nach den “Road Conditions”.
Wenn dunkle Wolken am Himmel sind, auf keinen Fall fahren. Warum nicht? Les hier was passieren kann.
Hier gibt eine Übersicht über die aktuellen Straßenzustände des Gebietes.

Die ersten 12 Meilen - in Richtung Bryce Canyon fahrend - waren relativ langweilig, rechts und links nur Badlands oder Prairie.
Wobei Badlands ganz gut aussehen, solange es nicht stundenlang so ausssieht.

Ab dem ersten Trailhead namens "The Box", nach ca. 12 Meilen, hier geht es zum Hackberry Canyon, zum Yellow Rock und zum Sam Pollock Arch, begann der Cottonwood Canyon und es wurde bunter und abwechslungsreicher.

Rechts grün-gelbe Berge, links rot-weiße Berge. In allen Farbschattierungen. Wir haben uns gegenseitig beim Autofahren gefilmt, ins Tal hinein, aus dem Tal heraus, durch den Fluß, bergauf und -ab.

Cottonwood Canyon

Cottonwood Canyon

Ist mal etwas anderes, alleine braucht man dazu ein Stativ und sehr viel Zeit, weil man immer hin- und herfahren muß. Ich kenn da was von.....

Zum Glück ist uns keiner der Berglöwen begegnet, die es hier geben soll, die sich von hinten an den Menschen anschleichen, sich aufrichten und einem auf die Schulter klopfen. Man kann sich leicht zu Tode erschrecken und die Löwen haben etwas zum anknabbern.

Die gesamte Strecke ist für PKW problemlos zu fahren, solange es trocken ist. Bei Regen oder Nässe ist es Grosvenor Archfür alle Autos unmöglich, hier durchzufahren, weil sich der nasse Boden um die Reifen wickelt. Die Strecke ist nicht nur als evtl. Abkürzung zum Bryce Canyon zu verstehen, sondern als eine Straße, die man unbedingt fahren sollte, weil es so schön ist.

Kurz vor Ende der Dirt Road kam der Grosvenor Arch, benannt nach dem Gründer der National Geographic Society, Gilbert H. Grosvenor, dem Stiefsohn von Alexander Graham Bell, dem Erfinder des Telefons. Das s wird übrigens nicht gesprochen, er spricht sich also Grohvenor Arch....

Der Arch sieht er toll aus, ist leicht zu erreichen und ein Toilettenhäuschen steht auch daneben.

Dann konnte man den Bryce Canyon schon in der Ferne sehen, der rote Bergrücken lag in der strahlenden Sonne. Am Ende der Dirt Road muss ein Flußlauf umrundet werden, wer Lust hat, kann natürlich auch durch fahren. An der Stelle, von der aus das linke Bild gemacht worden ist, ist die Umgehungsstrecke, also in unmittelbarer Nähe.
Ich wollte eigentlich zuerst ins Kodachrome Basin, aber eine dicke Wolke lag darüber und wollte nicht weg.
Deshalb verschiebe ich das auf einen späteren Zeitpunkt, im Schatten wirkt es einfach nicht.....
(Einen € ins Phrasenschwein)
Im Ruby's Inn habe ich nach den momentanen Preisen gefragt, 49 $ plus Tax sind eigentlich ok, kostet sonst mindestens das doppelte. Aber wohnen will ich da nicht. Es ist immer so voll und hektisch, weil alles voller Bustouristen ist.
Es war herrlicher Sonnenschein, aber eiskalt. Dagegen war es in Page Hochsommer. Wenn jetzt jemand anfängt, ich würde mich wie der Bruder von Biggi Weichei anstellen: Stümmt irgendwie.

Angeblich waren es 4 Grad, aber windchilled ca. 10 Grad. Der Wind pfiff einem gnadenlos um die Ohren. Ich wollte mir eine Mütze kaufen, aber es gab nur welche für Kindsköpfe und nicht für Dickköpfe. Die einzige, die mir paßte, sollte 53 $ kosten. Dann lieber erfrieren.

Zum Schluß ein Video einer Fahrt auf der CCR - in nördlicher Richtung gefahren, von der 89 zum Bryce Canyon.

 

 

 

 

 

 

 

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