Wahweap Hoodoos

Wahweap Hoodoos

Die Wahweap Hoodoos oder das Valley of the White Ghosts. Beide Namen meinen das selbe Gebiet. Der erste ist der offizielle Name, der zweite ist eine Schöpfung von Karsten Rau, der als erster deutscher Reiseberichtsschreiber hier war.

Die beste Zeit zum fotografieren ist frühmorgens, zum oder kurz nach Sonnenaufgang. Nachmittags ist Gegenlicht, wie ihr auf fast allen Bildern erkennen könnt.

Wie kommt man hin? Ganz einfach. Es gibt nur 2 Möglichkeiten.

Du fährst nach Big Water, dem ersten Dorf westlich von Page und fragst im dortigen Visitor Center nach dem Weg zu den Wahweap Hoodoos. Es wird dir sowohl eine Karte als auch eine genaue Wegbeschreibung ausgehändigt. Dasselbe gilt für die Paria Ranger Station.

Wahweap Hoodoos

Trailhead für SUV's

Erste Möglichkeit, für Leute mit PKW: fahre durch Big Water und folge den Schildern zur “Fish Hatchery”. Nach einer weiten Rechtskurve siehst du diese Fischaufzuchtstation im Tal liegen. Du fährst daran vorbei bis nach 3,5 Meilen von der US 89 entfernt Parkplätze zu sehen sind. Mit einem SUV kannst du noch eine halbe Meile weiterfahren, bis zum Zusammenfluss von Nipple Creek/Wahweap Creek und Coyote Creek.

Du gehst jetzt in den Wash, der geradeaus, also in nördliche Richtung läuft, den Wahweap Creek. Rechts von dir ist eine Bergkette, links eine Steilwand. Wenn du eine Topomap schon zu Hause ausdrucken willst, schau bei Glen Canyon City und Nipple Butte nach, dort ist alles recht gut zu erkennen.

Wahweap Hoodoos

Uli in den Wahweap Hoodoos

Entfernung ca. 3,5 recht langweilige Meilen zu Fuß. Nach diesen 3,5 Meilen erkennt man links die erste Hoodoogruppe. 300 Meter weiter hinter der Felsklippe liegt die zweite, noch größere Gruppe, und wiederum 200 Meter weiter befindet sich auf einem kleinen Plateau die dritte Hoodoo - Familie, die wohl spektakulärste, die White Ghosts.

Im rechten Bild entdeckt man, wenn man genau hin sieht, einen weiblichen Hoodoo.


 

Wahweap Hoodoos

2. Möglichkeit, nur für Fahrzeuge mit 4WD.
Du fährst die US 89 ab Page ca. 30 Meilen nach Westen und biegst in die Cottonwood Canyon Road ab. Nach ca. einer Meile kommt eine Abzweigung nach Ost bzw. nach rechts. Diesen Weg, die BLM Road 431 (die angeblich mittlerweile gesperrt ist) fährst du weitere 4 Meilen, dann kommt eine Kreuzung mit der Brigham Plains Road - BLM 430. Hier fährst du rechts und folgst dem Weg mit den meisten Autospuren.

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Wahweap Hoodoos

Wenn du unterwegs vor geschlossenen Toren stehst: Aufmachen - durchfahren - schliessen. Die Gatter sind nicht als Autosperre gedacht, sondern um die Kühe auf ihren Weiden zu halten. 
Ca. 4 Meilen nach der Kreuzung geht rechts ein Weg ab, der White Sands Jeep Trail. Wie der Name schon sagt, nur für Jeeps geeignet. Nach weiteren 1,3 Meilen steht ein Zaun, hier kannst du dein Auto abstellen wenn du nach rechts zum Rainbow Valley oder nach links, immer den Zaun entlang, in den Sidestep Canyon willst. Weiterfahren lohnt sich nicht, der Weg endet irgendwo im Nichts.

Aber hier geht es ja um die Wahweap Hoodoos. Deshalb vergisst du am besten die letzte Abzweigung und fährst weiter geradeaus. Wenn unterwegs eine Senke kommt, umfahre diese einfach. Wenn du sie nicht siehst, hast du sie automatisch umfahren, weil du den Reifenspuren gefolgt bist. Oder du liegst drin....
Eine halbwegs genaue Karte über das gesamte White Rocks Gebiet ist hier zu sehen.

 

Wahweap Hoodoos

Nach insgesamt 10 Meilen, gerechnet ab der Cottonwood Canyon Road, geht es steil hinunter zu einem Flußbett, dem Wahweap Creek. Der Boden ist hier fast weiss. Du stellst dein Auto ab, die Weiterfahrt durch den Wash ist verboten, und wanderst ca. 1 Meile nach Süden. Nicht nördlich, wie es Gabymarie passiert ist.

Vorteil dieser Route: Du bist garantiert im Wahweap Wash, wenn man von Süden kommt, kann man sich verlaufen.
Nach dieser einen Meile siehst du auf der rechten Seite die erste, spektakulärste Gruppe der White Ghosts.

Ein Video, das einen sehr guten Überblick über die Strecke zeigt, ist hier zu sehen. Es geht auf mit dem Fahrrad....

Wahweap Hoodoos

Wahweap Hoodoos

Es gibt 3 Täler, in jedem sind andere Formationen zu bewundern, aber das erste ist das schönste.

Sehen MUSS man natürlich alle Täler.

Wahweap Hoodoos

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Weitere Infos und Bilder gibt es hier oder hier.

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Die Grundmasse der Biester besteht aus einer Art Gips und ist sehr leicht zu verletzen oder zu zerstören. Da es relativ umständlich ist, überhaupt hinzukommen, sind hier nur selten oder nie andere Leute anzutreffen. Das ist für die sehr fragile Natur auch besser so. Der Regen richtet sich natürlich nicht nach unserem Naturschutzbedürfnis und macht mit Sicherheit mehr kaputt als wir jemals können.

Wenn ihr diesen Hoodoo seht, könnt ihr langsam wieder umdrehen und zurück zum Auto gehen. Oder, wenn ihr von Big Water aus gelaufen seid: Es geht endlich los.....

Wahweap Hoodoos

Wahweap Hoodoos

Wahweap Hoodoos

Weitere Geschichten sind hier und hier zu lesen.
Eine genaue Beschreibung des Weges, mit Karten, findet ihr bei Westernladys.World - oder bei den ushikes hier.

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PS: früher, in der guten alten Zeit, konnte man noch direkt bis vor die Hoodoos fahren, durch den Wash. War sehr viel einfacher als zu Umwege, die man heute gehen muss....

Wahweap Hoodoos 2004 - mit dem Auto erreichbar

 

 

Bildergalerie Wahpweap Hoodos - klick mich

 

 

 

 

 

 

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