L.A. Downtown

Downtown LA

Downtown Los Angeles, das unbekannte Wesen. Man sieht zwar von fast jedem Ort der Stadt aus die Hochhäuser irgendwo im Smog, aber einen Grund, mal hinzufahren, gibt es eigentlich nicht. Hollywood, Beverly Hills und die Beaches sind für den Touristen wichtiger.

Wir hatten ein paar Stunden Zeit und haben uns von den Künsten des Navigationsgerätes überzeugt. Ich bin zwar gegen diesen neumodischen Kram, aber man muss es auf jeden Fall ausprobiert haben.

Downtown liegt irgendwo zwischen den Highways 10 - 5 und 110. Wer von Hollywood aus ohne Highway- und Stauberührung hin will, sollte den Wilshire Boulevard nach Osten fahren, bis er zu Ende ist. Dann ist man mehr oder weniger da.

Downtown LA

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Die Straßen sind meistens leer, außer morgens und zum Feierabend, wir waren um 5 Uhr nachmittags teilweise die einzigen Menschen, abgesehen von den Bettlern an den meistens roten Ampeln.

Wenn man etwas weiter fährt, kommt dann wieder Leben in die Bude. Rund um den Broadway, die Pico und die Santee Street sind jede Menge Geschäfte und Kinos, an denen allerdings the Tooth of the Time nagt.

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Im Broadway Theater District sind viele sehr schöne, aber renovierungsbedürftige Kinos zu sehen. Hier fing alles an, bevor nach der Eröffnung von Graumann’s Egyptian Theatre alles nach Hollywood umzog.

Im 1931 in nur 90 Tagen im Barockstil erbauten Los Angeles Theatre war die Uraufführung von Charlie Chaplins “City Lights”, auf deutsch “Lichter der Großstadt”.

The Los Angeles Theatre

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1996 wurden die Blocks zwischen der 7th und 12th Street zum Fashion District ernannt, hier gibt es jede Menge Geschäfte, die ausnahmsweise nicht zu den sonst üblichen Ketten gehören, sondern in Privatbesitz sind. Fast alles gibt es mit den üblichen Rabatten, das 2. Teil zum halben Preis oder das 3. Teil umsonst. Bezahlt wird meistens Cash, wenn Kreditkarten genommen werden, dann von Leuten, denen man seine Karte nicht anvertrauen würde. Weitere Infos und Bilder gibt es hier.

 

Im 1917 eröffneten Grand Central Market, dem angeblich ersten erdbebensicheren Gebäude der Stadt, kann man sogar frei Parken, wenn man für über 10 $ einkauft. Parken ist sonst, wie fast überall in der Stadt, ein teures Vergnügen, in der Santee Alley zahlt man teilweise 3 $ für 15 Minuten.

Was gibt es noch: Den Jewelry District. Inwieweit man hier over the ears gehauen wird, weiß ich nicht, allerdings gibt es so etwas .....

Rund um die Santee Alley ist hauptsächlich sonntags etwas los. Angeblich kann man hier echte Designerklamotten kaufen, aber zu einem Bruchteil des normalen Preises. Ich bin modisch ziemlich down to Date, habe also keine Ahnung, ob das stimmt.Jedenfalls kann man handeln, was auch bedeutet, dass man, egal, wie weit man herunterhandelt, garantiert beschissen wird. Immerhin mit dem Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall, das Portemonnaie sollte man allerdings gut gesichert haben, wie überall in hier, im Trubel ist schnell etwas geklaut.

Fazit: So ein Neverlost ist ganz nett, innerstädtisch auch hin und wieder zu gebrauchen, muss aber nicht sein. Bezahlen würde ich nicht dafür.

Mit einem Blick auf die City Hall fahren wir wieder nach Hause. Die Olvera Street haben wir nicht mehr angesehen......

Los Angeles City Hall

 

 

 

 

 

 

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