Lila - der letzte Versuch

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"Lila – der letzte Versuch"…

…ist eine Redewendung, die sich auf ältere Damen bezieht, die durch Kleidung in Lila noch ihr Interesse am anderen Geschlecht signalisierten. Oder, wie in unserem Fall: ältere Herrschaften, die durch Kleidung in Schwarz noch ihr Interesse an einer Heavy Metal Kreuzfahrt.

Mittlerweile haben wir ja schon zwei Mal gesagt: Nie wieder! Nie wieder USA. Nie wieder 70k ToM. Tja, was soll ich dazu sagen? In den USA waren wir seitdem ja doch wieder und nun hat uns die Kreuzfahrt auch wieder. Wir haben versucht, einen Ersatz dafür zu finden und waren mehrmals auf Festivals in Spanien. Die Stimmung dort hat uns auf jeden Fall sehr gut gefallen, die Spanier genießen, wie wir, die Musik und sind dabei sehr entspannt. Aber leider gibt es keine Sitzplätze mehr und auch keine Plätze mit guter Sicht. Und jedes Mal habe ich gesagt, so gut, wie auf dem Schiff im Theater, sitze und sehe ich nirgendwo. Und dann meldete sich die App, die wir natürlich nicht gelöscht haben, ungewohnt früh im Jahr, mit für uns interessanten Bands. Und der Dollarkurs war auch der Meinung, dass wir es noch einmal miteinander versuchen sollten. Also, da sind wir nun…
Die Gruppe derer, die, ebenso wie wir, nicht mehr dabei sind, veranstaltet stattdessen ein „not booked“ - Treffen. Wir rechnen daher nicht damit, vielen bekannten Gesichtern zu begegnen und verzichten darum auf die Übernachtung in South Beach.

In der App werden nicht nur die Bands angekündigt und beschrieben, man kann dort auch schon mal vorsortieren, ob man sie auf jeden Fall sehen möchte…

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…ob man sie vielleicht sehen möchte…

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…oder ob man sie gar nicht sehen will.

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Sobald das Line-up veröffentlicht ist, wird dies in der App ergänzt und man erfährt, wann man wo seine Lieblingsband sehen kann und wird sogar daran erinnert. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Ron Dorn, den Entwickler. Wer Mathe in der Grundschule nicht abgewählt hat, hat längst ausgerechnet, dass 61 Bands an Bord sein werden. Und angenommen, diese bestehen „nur“ aus Schlagzeuger, Gitarristen und Sänger, müssten es mindestens 244 Musiker sein, die zusammen mit den Passagieren vier Tage in der Karibik schippern. 70.000 Tonnen bezeichneten bei der ersten Cruise 2011 die Bruttoregistertonnen des ersten Schiffes, der Majesty. Aktuell soll das das Gewicht der ganzen Ausrüstung sein, die mit aufs Schiff geladen wird, um den Marathon der Konzerte zu ermöglichen.

 

 

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