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2. TAG - FREITAG, 30.01.2026
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ich habe gut geschlafen und wir sind auf den Bahamas, genauer gesagt, in Nassau aufgewacht. Das Wetter ist so lala, aber wir sind ja auch nicht zu unserem Vergnügen hier. Das Hafengelände hat sich seit unserem letzten Besuch vor sechs Jahren sehr verändert, wir erkennen es kaum wieder. Selbst der überdachte Bereich, in dem Hairbraiding angeboten wird, ist jetzt neu und schön bunt. Und Fat Tuesday, unser einziger Tagesordnungspunkt für heute, hätten wir fast nicht wiedergefunden. Zum Glück ist die Richtung geblieben. Der Laden ist jetzt nicht mehr so gemütlich, sondern neu und hell ins Nachbarhaus in die erste Etage gewandert.

Nassau Bahamas Cruise Port + Fat Tuesday

Nassau Bahamas Cruise Port

Um 2 PM waren wir wieder an Bord, schauten uns die nähere Umgebung nochmal von oben an, verdrückten das Mittagessen und machten uns bereit für das erste Konzert auf der Poolbühne.
Im Windjammer Buffet saß ein ca. 2 Meter großer Mann mit langen roten Haaren am Nebentisch, der von allen möglichen Leuten angesprochen und um Selfies gebeten wurde. Ich hatte keine Ahnung wer es war, aber er musste wohl ziemlich berühmt sein. Ein Bandshirt hatte er nicht an und im Nachhinein wurde mir zugetragen, dass es sich um Cikindeles handelte, der lustige Videos auf den üblichen Social Media Kanälen veröffentlicht.

Oberhalb der Poolstage, an der Bar, waren einige bequeme Sitzgelegenheiten, dazu ein paar Unterhaltungen mit Freunden und schon war es soweit - nach einem kurzen Rückblick auf die letzten 15 Jahre konnte der musikalische Teil des Tages beginnen.

Nassau - Paradise Island

70000 Tons of Metal 2011-2026

30.01.2026 - 17:30 - 18:15 - Pool Deck

1. Orden Ogan: mit Vertretungssänger kaum wiederzuerkennen, aber gut, außer, dass man am Pool stehen muss, trotzdem nix sieht und es regnet. thumbs up

Sebastian “Seb” Levermann, der Chef und Sänger von Orden Ogan, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein, als Ersatz wurde kurzfristig Mark Lopes, der auch bei Metal Church und Ross The Boss am Mikrofon ist, verpflichtet. Und der war nicht nur absolut textsicher, sondern brachte auch eine Energie in die Band, die der Sauerländer Seb nie hatte. Ein perfekter Ersatz. thumbs up

 

Orden Ogan @ 70000 Tons of Metal 2026

Orden Ogan feat. Mark Lopes @ 70000 Tons of Metal 2026

18:15 - 19:00 - Royal Theater


2. Ad Infinitum: Popmetal oder Metalpop mit einer Sängerin, die auch grunzen kann. thumbs up
Ad Infinitum, die Band von Melissa Bonny, die im Moment ja fast allen Bands, die eine Frauenstimme einbauen, ihre Stimme leiht. Das ehemalige Poolgirl hat es geschafft, in den Kreis der weltweit bekannten Sängerinnen aufgenommen zu werden. Nette Popmusik, teilweise gegrunzt. thumbs up

 

Ad Infinitum @ 70000 Tons of Metal 2026

19:00 - 20:00 - Pool Deck

3. Amorphis: da sind sie wieder, die 3 Probleme am Pool: Stehen, nix sehen und es schüttet. Amorphis tut so, als scheint die Sonne, wird klatschnass und spielt, so gut wie immer . thumbs upthumbs upthumbs up

Amorphis am Pool, in strömendem Regen und Eiseskälte. Die Band hat tapfer durchgehalten, wir leider nicht - haben nach 20 Minuten die Segel gestrichen und sind wieder in wärmere Gefilde in die Tiefen des Schiffes abgetaucht. thumbs up

 

 

amorphis @ 70000 Tons of Metal 2026

amorphis @ 70000 Tons of Metal 2026

20:00 - 20:45 - Royal Theater

4. Harakiri for the Sky: Es wird mir für immer verborgen bleiben, wie die Jungs aussehen und ob die Musik komplett vom Band kommt, trotzdem thumbs up

Harakiri for the Sky, zum 2. Mal. Die Musik war gut, doomig, die Musiker waren das komplette Konzert über nicht zu erkennen. 4 Männer am Bühnenrand, die Beleuchtung in Richtung Schlagzeug. das einzig Erkennbare war, dass der 2. von links etwas beleibter war. kann man ansehen

 

Harakiri For The Sky @ 70000 Tons of Metal 2026

20:45 - 21:30 - Ice Rink

5. Ereb Altor: noch ein bisschen früh fürs Bett, Doom macht mich immer schläfrig, daher kann man ansehen

Ereb Altor - besser als nach dem Vorhören zu Hause zu erwarten war, hat mir gut gefallen. thumbs up

 

 

Ereb Altor @ 70000 Tons of Metal 2026

22:15 - 23:00 - Ice Rink

6. Royal Hunt: der erste Schock, wer ist der kleine Mann am Mikro und wo zum Teufel ist D.C. Cooper? Der Ersatz gibt sich sichtlich Mühe, die Technik gleicht aus, aber das reicht beileibe nicht 
Nachtrag: wir erfahren, dass DC die Band hat hängen lassen. Das ist ganz übel, Bewunderung für die schnelle Umsetzung.
Noch’n Nachtrag: »We are very happy that Mark Boals and Allan Sørensen could join us on this short« thumbs up

 

 

Royal Hunt @ 70000 Tons of Metal 2026

Royal Hunt, eine unser beider Lieblingsbands, die nur sehr selten mal konzertiert. Wir haben die Jungs vor ein paar Jahren im Matrix gesehen, wo sie ihr einziges Europakonzert gegeben haben. Ich habe dort ein Foto von Uli und D.C. Cooper, dem Sänger der Band, gemacht, das dieser hier autogrammieren sollte. Aber irgendwie sah der Sänger beim Soundcheck ganz anders aus als wir DC in Erinnerung hatten, viel kleiner und mit völlig anderer Stimme.
Ich habe die Jungs der Band später am Abend am Buffet gefragt, wo denn DC war.
Antwort: he didn’t show up. Er ist nicht zu den Proben bzw. hier auf dem Schiff erschienen, weshalb Mike Boals, der schon die Veröffentlichungen Paradox II und X eingesungen hat, kurzfristig eingesprungen ist. thumbs up

Royal Hunt @ 70000 Tons of Metal 2026

23:00 - 23:45 Star Lounge

Jag Panzer in der Star Lounge. Hörte sich nicht schlecht an, zu sehen war, wie immer in diesem Saal, so gut wie nichts. kann man ansehen

 

Jag Panzer @ 70000 Tons of Metal 2026

23:45 - 0:30 - Ice Rink

7. Ilumishade: ein falscher Irrtum, das war nix. nein danke

Fabienne Erni war die einzige Musikerin, die auf allen 4 Bühnen gesungen hat, mit Illumishade und Eluveitie. Aber was nützt das, wenn die Musik recht “komisch” ist und das einzig Interessante die Haarfarben von Sängerin und Keyboaderin bei wechselnder Beleuchtung ist. Mal blau, rot, blond, schwarz, zu langweiliger Musik. Immerhin besser als schlecht, deshalb kann man ansehen

Illumishade @ 70000 Tons of Metal 2026

0:30 - 1:15 - Pool Deck

Uli hatte für heute genug gesehen, ich wollte noch zu Kanonenfieber am eiskalten Pooldeck. Die Band war mir bis zur Ankündigung zur Cruise völlig unbekannt, mir waren aber im Laufe des Tages T-Shirts und Kuttenbuttons bei mehreren Leuten aufgefallen, sie war also nur mir nicht geläufig
Geboten wurde eine richtig gute Show von Menschen mit weißen Hemden, Hosenträgern und vermummten Gesichtern. Musikalisch ging es in Richtung Death Metal mit scheinbar deutschen Texten, auch wenn nichts Genaues zu erkennen war. Die Menge war jedenfalls begeistert. Ich fand es auch nicht schlecht, aber nach 30 Minuten war ich fast erfroren, auch Pullover und Kapuze nützten nichts, weshalb ich lieber unter der Bettdecke verschwand. thumbs up

 

Kanonenfieber @ 70000 Tons of Metal 2026

Kanonenfieber @ 70000 Tons of Metal 2026

Karneval mit Heavy Metal Live Musik, das beschreibt in etwa die Klientel. Oder warum trägt man zum Konzert eine Pickelhaube oder eine Pikachu-Mütze? Und es scheint eine goldene Regel zu geben: je dicker das Bein, desto tätowiert.
Die Pickelhaube hat sich aufgeklärt, sie gehört zum Kostüm des Sängers von Kanonenfieber.
Apropos Outfit: Guido-Maria würde verzweifeln an so vielen Fehltritten und es freundlich ausdrücken: das tut nichts für dich. Ganz im Gegenteil.

 

 

Wen haben wir heute nicht gesehen?
Izegrim, Persefone, Ignea, Wolf, Beast In Black, Skeletal Remains, Haggard, Soilwork, Firewind, Cemetery Skyline, In Mourning, Saturnus, Vitam Et Mortem, Leaves’ Eyes, Skyclas, Seven Spires (schon wieder nicht), Vader, T.H.E.M. und Bloodred Hourglass.

 

 

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