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01.02.2026 - SONNTAG:
Am letzten Tag ist wieder Karneval angesagt. Von einer aufgesteckten Clownsnase bis zum Ganzkörperpimmel ist wieder alles dabei. Heute ist es so kalt am Pool, dass ich mir auch so ein Ganzkörperkostüm wünsche. Immerhin scheint die Sonne.
Die Sonne ist weg, der Wind nimmt zu, die Türen nach draußen sind einseitig abgesperrt, sonst reißt es einen gleich über Bord. An der Poolbühne geht’s trotzdem programmgemäß weiter und einige ganz hartgesottene plantschen dabei sogar in den Whirlpools. Mir ist es eindeutig zu kalt. Und drinnen gibt es ja auch noch Bühnen.
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10:45-11:30 - Royal Theater
1. Dragonland: wir haben Kostüme erwartet und bekamen Freizeitkleidung. Bunt gewürfelte Collegeband. 
Nach dem Frühstück begannen wir den musikalischen Tag im Theater mit Dragonland, bei denen wir mittelalterliche Kostüme und mittelalterliche Musik erwarteten. Stattdessen standen 6 Leute in Jeans und T-Shirt auf der Bühne, die lockeren Power-Metal spielten. Hat mir gut gefallen, aber nach 20 Minuten war Schluss, wir hatten eine weitere zeitgleich spielende Band auf dem Zettel. 
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10:45-11:30 - Ice Rink
2. In Virtue: 3 glatzköpfige Drillinge an den Gitarren, musikalisch gewöhnungsbedürftig, aber gute Musiker, meine persönliche Überraschung der Cruise. 
Im IceRink waren wir von In Virtue schwer überrascht. Musikalisch eine Art progressiver Power-Death-Metal mit tollen Refrains. Können gerne wiederkommen. 
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11:30-12:15 - Pool Deck
3. Týr: eisekalt am Pool, aber einen Nordmann kann nichts erschüttern. 
Týr geht immer, auch wenn es kalt ist. Mit langer Hose, T-Shirt, Pullover und Jacke wird es immer noch nicht warm ums Herz, da helfen auch die guten Songs der Band nicht. 
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12:15-13:00 - Royal Theater
4. Satan: in der Hölle ists warm, erst mal aufwärmen bei altenglischem Metal. 
Satan, die zweite, und genau so gut wie beim ersten Mal vor 2 Tagen. Wenig Gesang, viele 2-stimmige Gitarrensolos, richtig guter NWOBHM. 
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13:00-13:45 - Star Lounge
5. Trick or Treat: der Grund, warum ich bisher keine Band in der Lounge sehen wollte: man sieht nix. Rein gar nichts. Musik gefällt mir dennoch. 
Italienischer Power Metal in der unübersichtlichen Lounge. Immerhin haben wir es bis seitlich der Bühne geschafft, um zu sehen, wer da überhaupt zu den vielen Bandeinspielungen musiziert. 
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14:30-16:00 - Royal Theater
6. All Star Jam (Theater): 6.1 SAXON – Princess of the Night: tolle Gitarre (Marek Pająk), schwacher Sänger  6.2 JUDAS PRIEST – Night Crawler: interessant, was der mit dem Cello (Johannes Schleiermacher) macht  6.3 CHILDREN OF BODOM – In your Face: wo hat die Sängerin ihre Stimme gelassen?  6.4 METALLICA – Master of Puppets: entgegen der Planung, wieder die tolle Gitarre (Marek Pająk)  6.5 HEART – Barracuda: tolles Stück, aber leider ein zu dünnes Stimmchen  6.6 BLACK SABBATH – N.I.B: alles rund  6.7 DIO – Rainbow in the Dark: super Geige (Georgina Biddle), Sänger (Ruston Grosse) hat tolle Stimme, kommt damit aber nicht durchgehend gut durch  6.8 IRON MAIDEN – Aces high: 4 Gitarren gleichzeitig haben Spaß gemacht, Sängerin gut, kam aber mit der Lautstärke nicht dagegen an  6.9 OZZY OSBOURNE – Let me hear your Screem: alles gut, sogar der Sänger (David White) klingt ein bisschen wie Ozzi  6.10 WARLOCK/DORO – All we are: nicht mein Lied, ansonsten gut gemacht  Das Beste an der All Star Jam ist meiner Meinung nach, dass alles live ist, kein Keyboard, keine Unterstützung vom Band.
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16:15-17:00 - Pool Deck
7. Soen: eiskalt trotz Soen, da bin ich hin und hergerissen 
Es war kalt, eisekalt, da half auch ein Softeis nicht - aber bei Soen muss man alles andere vergessen. Nach dem 4. Lied sind wir allerdings geflüchtet, was nicht ganz so schlimm war, da die Setlist wohl identisch mit der vom Set im Theater war. Songs vom neuen Album “Reliance” durften nicht gespielt werden, sofern ich die vom Winde verwehten Ansagen verstanden habe, 
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18:45-19:30 - Royal Theater
8. Rhapsody: ohne Keyboarder (krank), d.h. bei der Dramatik schaffen es die 4 Männekes nicht ohne das große Theater vom Band. Partymusik 
Der nächste krankheitsbedingte Ausfall: Alex Staropoli, Chef und Keyboarder von Rhapsody Of Fire. Es fiel aber nicht großartig auf, da die Musik größtenteils vom Band kommt, eigentlich brauchte niemand auf die Bühne stehen. 
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20:30-21:30 - Royal Theater
9. Paradise Lost: kann man stundenlang hören, ohne wirklich zuzuhören, war nicht unsere erste Wahl, aber im Theater ist es warm und bequem 
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22:30-23:30 - Royal Theater
10. Wind Rose: schöne Musik, tolle Show, aber auch hier die Frage, was davon noch live ist, die Stimme des Sängers jedenfalls nur zu einem minimalen Teil 
Diggy Diggy Hole, die anderen Songs sind austauschbar. 
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Wen haben wir heute nicht gesehen? Xandria, Strike Master, Darkane, Groza, Hirax, VBO, Minipony, Arkona, Trash Panda, DØDHEIMSGARD, Vio-lence, Gama Bomb, Dust Bolt, Illdisposed, Kamelot, Suidakra, Heathen, Eluveitie, Tribulation, Hours Of Penance, Dark Tranquility, Hiraes.
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Uli’s Fazit: Ich finde es schön, dass das Personal in seiner Freizeit genauso die Vorstellungen besuchen kann und mir gefällt, dass sie da auch Spaß dran haben. Das Essen im Buffetrestaurant ist eher einfacher Natur, aber immer lecker und reichhaltig. Ich bin allerdings erstaunt über die Menge an vegetarisch und vegan. Mir hat die Cruise richtig gut gefallen, trotz der wetterbedingten Widrigkeiten. Beim Line Up der Bands war viel für mich dabei und der Ablauf war so, dass sich kaum was überschnitt. Ich hatte 45 Bands markiert, die ich sehen wollte, das heißt täglich hätten es 11 Konzerte sein müssen. Das war nicht machbar, aber 32 sind es dann doch immerhin geworden. Meine Highlights: Bestes Konzert: Soilwork, Beste Newcomer: In Virtue, Beste Live-Band: Satan. Ich habe sehr gut geschlafen, der Service war ebenfalls gut. Und darüber hinaus haben wir einige nette Menschen wieder getroffen, die wir zuletzt vor 6 Jahren gesehen haben. Also alles Top! Der einzige Wermutstropfen: es spielt kaum noch eine Band live. Ich möchte auf jeden Fall bei einer weiteren 70000 TONS OF METAL Cruise dabei sein, es muss ja nicht gleich nächstes Jahr sein. Die Frage ist nur: wie kommen wir hin und was machen wir anschließend?
Volker’s Fazit: Es war schön kalt, aber auch schön. Eine Cruise mit so vielen “guten” Bands mache ich gerne wieder mit, auch bei besserem Wetter. Dann aber mit einem Anschluss auf eine warme Insel, oder Las Vegas, obwohl wir ja nie wieder in die USA fliegen werden. Ein Best of kann ich nicht notieren, ich fand alles mehr oder weniger gut, es gab nichts Herausragendes und nichts Grottenschlechtes.
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