Miami

vorherige Seite

nächste Seite

Das Drei Mal Vier – Miami 2016

1.1 Sonntag
“Fly me to the moon, let me play among the stars”

Bonusmeilen-Upgrade für die Business Class – so will ich immer fliegen. Auf den ersten Blick scheint die neue Sitzverteilung unübersichtlich und die Sitze sehen eng aus. Auf den zweiten ist mehr drin, als man denkt (Massagefunktionen) und Platz genug (jedenfalls für meine 165 cm). Für mich ist es schon Gold wert, dass ich die Füße hochlegen kann. Das Essen mit Weinbegleitung ist hervorragend. Und im Gegensatz zu der Galeeren-Klasse stöhnen wir nicht „oh Mann, noch sechs Stunden“ sondern „oh Mann, nur noch sechs Stunden“.

Air Berlin Business Class

Airport Flyer Haltestelle Miami Car Rental Center

Wir nehmen den Metro Mover zum Rental Car Center, um von dort mit dem 150 Airport Flyer, einem Schnellbus, nach South Beach zu fahren. Bisher musste ich immer daran denken, die dicke Jacke griffbereit zu halten, denn der Bus ist arktisch klimatisiert. Zukünftig jedoch muss ich darauf achten, dass Volker meinen Koffer nicht am Bussteig stehen lässt. Vor lauter Wiedersehensfreude. Aufgefallen ist uns das aber leider erst, als wir in South Beach an der 5. Straße aussteigen wollen und meinen Koffer nicht finden. Nachdem fast sicher auszuschließen ist, dass niemand anders ihn genommen hat, muss Volker noch mal zurück. Ich habe da nicht viel Hoffnung, dass mein Koffer nach über einer Stunde noch da sein wird, aber versuchen muss er es. Und siehe da, wer hätte das gedacht, dass es auch mal etwas Gutes haben würde, dass allein stehendes Gepäck suspekt ist. Mein Koffer wurde gleich in Verwahrung genommen und von der hinzugerufenen Polizei nicht gesprengt sondern nur gründlich inspiziert. Und wartete darauf, abgeholt zu werden. Gut so, ich bin auch noch gar nicht darauf eingestellt, so früh zu verwitwen.

1.2 Montag
“Those raindrops are falling on my head, they keep falling”


Seit unserer Ankunft ist der Himmel bewölkt, in der Nacht hat's geregnet und auch heute nieselt es erst, um nach einer kurzen Verarsche (hey, der Himmel reißt auf) richtig zu regnen. Eigentlich wollten wir in den Parrot Jungle, aber das ist trocken bestimmt schöner. Also nutzen wir die Zeit zum Geschichte schreiben und die zuletzt angekündigten Bands anzuhören.

 

1.3 Dienstag
“Now I’m livin’ out here on the beach, but those seagulls are still out of reach”


Jeden Tag trudeln neue Metal Heads ein. Die Begrüßung ist wie immer herzlich und die erste Frage gilt unserem verlorenen Koffer. Mann, die Welt ist so klein.

Heute ist Beach Party. Die Kolumbianer hauen früher ab, um zum Europe-Konzert nach Ft. Lauderdale zu fahren. Die Polizei fährt am Strand im Schneckentempo Streife, aus offenen Hubschrauberfenstern wird zurück gewunken, einige stürzen sich in die kalten Wellen, andere stehen im Schatten einer Strandliegen-Box aber das große schwarze Ganze steht eng zusammen wie ein Schwarm Pinguine und freut sich über das Wiedersehen, die bevorstehende Cruise oder einfach nur des Lebens.

70000 Tons of Metal 2016 Beachparty in Miami South Beach

1.4 Mittwoch
“In the jungle the mighty jungle the lion sleeps tonight”


Wie sich herausstellt, ist der Parrot Jungle nicht nur auf Papageien spezialisiert. Deswegen heißt er wohl auch Jungle Island. Der Dschungel ist gut, wir vermuten hinter jeder Biege die Stars, die angeblich raus wollen. Aber sie hätten sich für meinen Geschmack auf Kleinvieh beschränken sollen. Tiger, Löwen und Orang Utans scheinen mir hier nicht wirklich gut untergebracht. Aber ich bin ja auch kein Zoo-Ologe. 

Am besten gefällt mir die Flugshow, die Fluglehrer wirken symphytisch und kompetent und die Flugschüler, als hätten sie Spaß am Vorgeführt werden. Selbst die fluguntauglichen. Gut gefallen hat mir, dass überall versucht wird, den Leuten das Tier näher zu bringen.

Selbst die fluguntauglichen

So darf ich tatsächlich Kängurus streicheln.

So darf ich tatsächlich Kängurus streicheln

Weniger gut haben mir die hysterische Präsentation der wenig daran interessierten Tigerbabies und die teilweise sehr engen Käfige gefallen. Hier muss wohl noch was getan werden.

wenig daran interessierte Tigerbabies

Die Abende verbrachten wir wie gewohnt bei Johnny Rockets mit vielen weiteren Metalheads, dem einen oder anderen Bier und freuten uns des Lebens und dass es bald los geht.

jt

 

 

Video der Cruise bei ARTE

vorherige Seite

 

nächste Seite

[70000 Tons of Metal] [70.000 ToM 2016] [Miami] [70k 2016 - 1. Tag] [70k 2016 - 2. Tag] [70k 2016 - 3. Tag] [70k 2016 - 4. Tag] [Key West] [Fazit]