70000 Tons of Metal 2016 - 4. Tag

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2.4 Sonntag
“I am sailing, I am sailing, home again ’cross the sea”

Uli: Diese Amerikaner. Was glauben die eigentlich, wie sie entdeckt wurden? Mit einem Tretboot? Jedes Mal aufs NeueEin Schiff. Mitten auf dem Ozean. spannt der Veranstalter riesige Banner an der Poolbühne auf, um sie dann kurz darauf doch wieder abnehmen zu müssen. Dadurch sperrt er Wege und bringt den Zeitplan durcheinander. Ein Schiff. Mitten auf dem Ozean. Riesige Stoffbahnen. Klingelt bei denen gar nichts? Na ja, so haben wir es immerhin richtig gemacht. Die letzte Nacht war lang, wir haben ausgeschlafen und trotzdem nichts verpasst.
Auf der Rückfahrt von Jamaica zieht Schlechtwetter auf. Die Poolbühne und der gesamte Außenbereich werden kommentarlos abgesperrt. Und wir wollten Dragonforce sehen. Deren erstes Konzert fiel wegen technischer Probleme aus und wurde gestern Nacht nachgeholt. Mir war das zu spät, ich ging schlafen. Weil: die gucke ich morgen am Pool. Herman Li hatte schon Vorkehrungen getroffen für ein nasses Spektakel. Aber so ist das, wenn man Pläne macht. Das Schlechtwetter macht ätschibätsch.
Nach dem Essen kommt ein Notfallplan raus und mit Dragonforce im eiskalten Ice Rink endet unser Tag dann doch noch perfekt. 

Volker: Eigentlich wollte ich um kurz vor 10 aufstehen um Twilight Force auf der Poolbühne zu sehen, war dann aber doch zu müde und hab mich nochmal umgedreht. Zum Glück, der Auftritt ist nämlich ausgefallen weil an der Bühne Reparaturen fällig waren.
 

 

1:15 - 2:00 PM
26.) RAVEN
ich finde diese drei alten Kerle wirklich süß, aber am Pool – das war’s leider nicht. John Gallagher scheint heute wie eine gespaltene Persönlichkeit zwei Stimmen in sich zu haben. Und beide können nicht singen...

Videos: Rock Til You Drop - Noch ein Song

 

70000 Tons of Metal 2016 - Raven

3:15 - 4:45 PM

27.) JAMMING WITH WATERS IN INTERNATIONAL WATERS
… das macht der alte Rabe hier aber doppelt wieder wett.
Schön, dass Diamond Head auch hier noch einmal ihren Klassiker „Am I Evil“ persönlich vortragen dürfen.
Bis auf wenige kleine Ausnahmen ist es wieder eine gelungene und unterhaltsame Vorstellung, durch die Jeff Waters gewohnt souverän und gut gelaunt führt.

 

Es begann mit Am I Evil?
Sabina Claassen sollte singen, brachte aber nur krächzende Laute heraus, konnte nicht gerade auf ihren Beinen stehen und kannte den Text nicht. Nach ein paar Minuten war plötzlich die Stimme von James Hetfield zu hören. Was macht der hier? Die Lösung: Rasmus Bom Anders, der Sänger von Diamond Head, der die Stimme und die Phrasierung von Mr. Hetfield sehr gut imitieren konnte, hatte übernommen - anschließend kam die gesamte Band dazu und beendete den Song.

70000 Tons of Metal 2016 - All Star Jam


Over the Mountain
Gus G. an der Gitarre, Charlotte Wessels sang dazu. Erkenntnis: nur ganz nett aussehen reicht nicht und ein dünnes Stimmchen wirkt nur wenn ein bombastischer Sound dahinter steht. Hier war es einfach nur peinlich.

Weitere Songs:
For Whom the Bell tolls
Blackout
Children of the Grave
Ace of Spades
Rapid Fire
2 Minutes to Midnight

70000 Tons of Metal 2016 - All Star Jam - Charlotte Wessels

Killed by Death


Christina Scabbia präsentiert ohne Lacuna Coil eine richtige Röhre, vielleicht sollte sie sich umorientieren. Das war sogar besser, als mit Doro bei der vorletzten Cruise.
 

70000 Tons of Metal 2016 - All Star Jam - Cristina Scabbia


Touch too much


Dave Lombardo brachte Kai Hansen und die Band durcheinander als er nach dem eigentlich geplanten Ende noch weiter spielte und niemand wirklich wusste wie es weiter ging. Das ist das schöne an dieser All Star Jam....

 

70000 Tons of Metal 2016 - All Star Jam - Kai Hansen , Mark Gallagher u.a.

Painkiller - ein nicht gerade einfacher Job für einen Sänger, aber Stu Block von Iced Earth meisterte ihn perfekt. Da saß jeder Ton in jeder Höhenlage. So gut hat Rob Halford diesen Song wohl noch nie gesungen.

70000 Tons of Metal 2016 - All Star Jam

Rhapsody of Fire und Skalmöld haben wir durch die Jam verpasst - man muss eben Prioritäten setzen. Fabio und seine Kumpel waren die letzten, die auf der Poolbühne spielten, der gesamte Bereich wurde wegen schlechtem Wetter geschlossen und ein neuer Plan nach dem Motto “Fuck the Storm” gemacht. Die Bands wurden neu verteilt und alles dauerte 2 Stunden länger, bis spät in die Nacht.

 

 

6:00 - 6:45 PM
28.) AURA NOIR
Pooldeck geschlossen, was sollen wir tun? Was soll ich sagen, was ich hier gehört habe? Egal, Hauptsache warm und was auf die Ohren.

Was macht man wenn man keinen Hunger oder Durst hat und nur eine Band spielt? Genau, man sieht und hört sich Aura Noir an. Nettes gethrashe mit der Wirkung dass ich schon am frühen Abend ein paar Minuten einnickte. Diese Sessel in der Lounge sind einfach zu bequem.....

 

70000 Tons of Metal 2016 - Aura Noir

20 nach 6 - wir haben Hunger. Wir versuchen es gar nicht erst am Buffet sondern gehen gleich zu Sorrento’s. Morgen sehen wir zu dass wir zu ner anderen Zeit Hunger und Zeit haben. Ach, ne, morgen ist die Cruise ja schon vorbei......

6:45 - 7:30 PM
29.) KOYI K UTHO
hier hätte der Name von 28.) besser gepasst, so schwarz, wie sich die Musiker angemalt haben. Trotz gruseliger Kostümierung hat’s mir gefallen

70000 Tons of Metal 2016 - KOYI K UTHO

 

Schwarz bemalte Leute hatten wir schon hier und da herum laufen sehen - hier wussten wir endlich wer das war. Kolumbianer mit eigentlich unausprechlichem Namen, der sich aber abkürzen lässt. Kohtschi - hört sich doch gut an, oder?
Musikalisch gab’s Industrial Metal mit vielen Showeinlagen. Bis auf das Blitzgewitter hat es uns gut gefallen....
Video: Complete Concert

 

70000 Tons of Metal 2016 - KOYI K UTHO

Alle weiteren Bands die wir sehen wollten waren auf den späteren Abend und in die Nacht verschoben worden, wir besuchten deshalb das Restaurant (endlich mal keine Pizza) und drömmelten ein bißchen rum.

 

10:00 - 11:00 PM
Bloodbath
im IceRink. Nick Holmes und seine Kumpel grunzten sich blutüberströmt durch ein recht doomiges Programm.

Video: Unite in Pain

 

70000 Tons of Metal 2016 - Bloodbath

11:00 - 11:45 PM
30.) ANCIENT RITES
vier Holländer, die uns die 70000 Tons of Metal 2016 - Ancient RitesLeere füllen. Ganz gut zum Einschlafen. Aber komischer Sänger, eher Sprechgesang oder besser Brüllgesang. Trifft keinen Ton – aber die mitgebrachte Fangemeinde stört das nicht.

Iced Earth, Moonspell und Sodom spielten ohne uns - keine Ahnung warum. Wahrscheinlich weil wir sehr gute Sessel direkt vor der Bühne in der Pyramid Lounge ergattert hatten und man dort nicht nur gut sehen und hören, sondern auch schlafen konnte.
Die Musik: Orchester vom Band, netter Thrash oder Death, dazu ein Sänger, der seine Stimme lieber in der Versenkung verschwinden lassen sollte. Der wohl schlechteste “Gesang” der gesamten Cruise.

 

12:30 - 1:15 AM
31.) TWILIGHT FORCE
(verschoben)
süße 70000 Tons of Metal 2016 - Twilight ForceBengels in Kostümen. Gefällige Mucke, nichts wirklich einprägendes. Aber macht Laune und hält wach.

Ich dachte bei dieser Band an locker flockigen Hard Rock, was auch richtig war - wurde aber überrascht als 5 nett verkleidete Wikinger die Bühne betraten. Eine Art Angus McFife mit schwarzer Rüstung, eine langhaarige Blondine mit Finntroll-Öhrchen und der Rest mittelalterliche Minnesänger. Nett - aber was viel wichtiger war: auch die Musik passte. Aus denen könnte noch was werden, da freue ich mich auf weitere Konzerte. Was fehlt: eine richtige Frontsau - wie es eben Angus McFife ist.....

Videos: Twilight Horizon - The Power of the Ancient Force -
The Power of the Ancient Force - gut zu sehen was die meisten Zuschauer erkennen konnten. Nichts.

 

1:30 - 2:30 AM
32.) DRAGON FORCE
(verschoben)
endlich. Nach Ausfällen und Verschiebung. Wir wollten nur noch auf drei Lieder, weil es schon spät ist. Haben aber bis zum Schluss durchgehalten. Immer wieder unterhaltsam und kurzweilig. Ein schöner Abschluss.

 

 

70000 Tons of Metal 2016 - Dragonforce

Die einzige Band die auf der Bühne Bier trank - die Flaschenhalter waren an den Mikrofonständern befestigt. Heutzutage wird ja fast nur noch Wasser getrunken - die Musiker müssen schließlich konzentriert sein um sich nicht aus dem Playback zu spielen. Hier klappte es aber auch leicht alkoholisiert. Ein sehr gutes Abschlußkonzert, störend waren nur die fast durchgehenden blitzenden Stroboskope.

Herman Li hatte eine Gitarre umbauen lassen um damit am und im Pool unter Wasser spielen zu können. Die konnte er hier nicht gebrauchen, stattdessen gab’s zusammen mit Marc Hudson ein spielendes und singendes Chrowd Surfing.

Videos: My Spirit Will Go On - Cry Thunder - Through Fire and Flames

70000 Tons of Metal 2016 - Dragonforce

 

 

Welche Bands haben wir heute nicht gesehen? Dia de Los Muertos, Rotting Christ, Squealer, Abinchova, Fallujah, Vallenfyre, Rhapsody of Fire, Skalmöld, Painful, Manilla Road, Sodom, Subway to Sally, Tsjuder, My Dying Bride, Bloodbath, Nervosa, Delain, Thyrfing, Cradle of FIlth, Iced Earth, Samael, Turisas (zum 2. x), Moonspell, Insomnium, Distillator und evtl. die eine oder andere weitere Band.

Was sonst noch geschah? What happens on the Boat stays on the Boat.....


Weitere Videos:
Karaoke - Time to say Goodbye - Fabio Leone

Skippers Speech

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