Jardin Botanique

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Mardi Gras – Sainte-Rose, Basse-Terre


Das mit dem Wetter ist hier sonne Sache, entweder regnet‘s oder es ist windig oder beides. Das Autothermometer zeigt zwar 26,5 Grad an, aber davon merke ich so gut wie nie was. Statt Bade- und Schnorchelsachen hätten wir besser Regenmäntel und Gummistiefel mitgebracht. Im Bett hab ich ne Wolldecke, abends draußen auf unserer Terrasse lange Hosen und eine Jacke an. Am liebsten würde ich mir den Rum warm machen.
 

Am liebsten würde ich mir den Rum warm machen.

Die Strände, die wir bisher auf Basse-Terre gesehen haben, sehen nicht besonders einladend aus. Das Wasser ist einfach zu stürmisch und wirbelt eine Menge Sand auf. Also nix mit türkis oder zumindest blau, so sieht‘s nur grau aus.

Die Strände sehen nicht besonders einladend aus.


Daher sind wir viel mit dem Auto unterwegs – so heute z. B. zum Jardin Botanique de Deshaies - etwa 2 Kilometer südlich von Deshaies. Ich finde den Eintrittspreis von knapp 16 Euro pro Nase ziemlich hoch, vor allem dafür, dass wir hier Pflanzen sehen, die in jedem Garten auf der Insel wachsen. Aber er ist geschmackvoll angelegt, sehr gepflegt und alles wird gut erklärt.
 

Jardin Botanique de Deshaies

Und zwischendrin leben Mengen an gierigen Koi-Karpfen ...

Jardin Botanique de Deshaies

... sehr viele zutrauliche Loris ...

kack mir nicht aufs Shirt

... und ein paar zerzauste Papageien.

 

Jardin Botanique de Deshaies

Jardin Botanique de Deshaies

Jardin Botanique de Deshaies

Ein schöner Park. Schön bunt, überall Regendächer. Gegossen werden muss hier nicht, eigentlich müssen nur die Schilder in Ordnung gehalten und die eine oder andere Blume beschnitten werden.
Für 15,90 € stehen hier immerhin die passenden Namen an jeder Blüte, die wir uns natürlich nicht merken werden, weil wir nie etwas behalten. Wenn man nichts anderes zu tun hat, sollte man hier ruhig mal rein gehen....

Jardin Botanique de Deshaies

Jardin Botanique de Deshaies

Jardin Botanique de Deshaies

Jardin Botanique de Deshaies

Anschließend wollten wir über die Route de la Traverse einmal quer und damit mitten über die Insel fahren. Aber dieser Weg wurde von einem hell in Flammen stehenden Bus blockiert. Mit uns erreichte ein Polizeiauto den bereits fast komplett ausgebrannten Bus. Wir mussten also drehen und die komplette Strecke zurückfahren. So ein Malheur, denn der Tank ist fast leer und wir haben auf der gesamten Strecke nicht eine Tankstelle gesehen. Nach einer ganzen Weile kam uns ein Rettungswagen und dann noch ein ganzes Stück später erst der Feuerwehrwagen entgegen. Ich glaube nicht, dass der noch was retten konnte. Mittlerweile muss alles großräumig verbrannt sein, inklusive der Schaulustigen.

Mittlerweile muss alles großräumig verbrannt sein, inklusive der Schaulustigen.

Das eigentliche Problème mit dem brennenden Bus: die réservoir-Anzeige unseres Autos blinkte schon seit einiger Zeit, der Tank war fast leer und das Navi zeigte 3 Tankstellen in Pointe Noire an - ein Dorf, das nur ein paar mètre hinter dem Bus beginnen sollte. Weitere Tankstellen gab’s in Deshaies, das war auf dem Weg, den wir gekommen waren, ca. 15 Kilometer zurück. Aber was sollten wir machen - ausser so spritsparend wie möglich fahren, was bei der Berg-und Talfahrt hier nicht wirklich möglich war, und hoffen dass wir es bis zur nächsten Tanke schaffen. In Deshaies angekommen war die Tanke leicht zu finden - aber geschlossen, wie auch schon la Poste seit mehreren Tagen. Es war Carnaval, speziell heute Mardi Gras, in Deutschland “Veilchendienstag”, hier ein noch höherer Feiertag als der Rosenmontag. Also fuhren wir weiter in Richtung “nach Hause”, in der Hoffnung auf eine weitere - ausnahmsweise mal geöffnete - Tankstelle, oder so lange bis wir stehen bleiben und uns jemand mit einem Kanister essence aushelfen könnte oder, wenn nicht, wir unseren Vermieter anrufen würden, der uns vielleicht mit Sprit aushelfen könnte bzw. nüchtern genug zum fahren wäre.
Hätte, wäre, würde, könnte - am Ende wurde alles gut, weil am Plage de Grand Anse eine geöffnete Station war. Einmal kräftig durchatmen, volltanken lassen - hier gibt’s keinen self-service - und in aller Ruhe nach Hause fahren.
 

85 kilomètre gefahren


dîner
:
Baguette, fromage, diverses pâtés, vin rouge - zuhause auf dem balcon

gua65

 

 

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