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21.05.2026
Rom, die ewige Stadt. Ich konnte mich nicht daran erinnern, ob ich schon einmal dort hin wollte, aber kurz nachsehen, ob die Altertümer noch da sind, kann ja nie schaden. Der geplante Abflug mit Ryanair FR6227 war um 11:15, schon um 7:45 machte ich mich auf den Weg zum Airport, um 8:30 inhalierte ich ein Frühstück in Form von 3 Pancakes und einer Tasse Choko Chaud im Panorama Restaurant. Heute ist leider kein Loungebesuch inklusive, bei Ryanair gibt es so etwas ja nicht. Immerhin bekam ich noch ein paar nette Maschinen vor die Linse.
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Anschließend machte ich mich auf den Weg zur Sicherheitskontrolle, wo nach 10 Minuten alles erledigt war und ich nach Fenstern suchte, von denen aus man auf die Runway sehen konnte. Gate 22 war perfekt, jede Menge Maschine rollten hier vorbei und ich hatte noch 1 Stunde Zeit bis zum Boarding.
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Als ich am Gate ankam, war ich einer der letzten in der langen Schlange, die bereits vor der Maschine anstanden. Die meisten versuchen ja, so früh wie möglich im Flieger zu sein um noch Platz für ihre Trolleys in den Overhead Bins zu bekommen. Mir war das egal, ich hatte einen Exit-Seat gebucht und die Fächer dort werden immer freigehalten weil dort am Boden nichts stehen darf.
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Abflug nach FCO, dem römischen Leonardo da Vinci International Airport mit nur 7 Minuten Verspätung um 11:22, Ankunft nach 1:18 Std. Flugzeit um 12:41, 24 Minuten vor der geplanten Landezeit. Ein Gate war trotzdem frei, es war nicht so wie oft in London LHR, wo man in solchen Fällen längere Zeit irgendwie steht bis das eingeplante Gate frei wird. Ich hatte vor dem Flug gegoogelt, wo ein guter Spotterplatz ist, im Gebäude selber wurde aber nichts angezeigt, weshalb ich mich durch die Terminals suchte, um vielleicht einen ähnlichen Platz wie in Toulouse zu finden, vor allen Dingen weil jeden Moment eine Alaska Air B787-9 aus Seattle landen sollte, die ich noch nicht vor der Linse hatte. Leider waren keine freien Fenster mit Blick auf die passende Runway zu finden und zum Gate kam ich auch nicht. Schade drum. Stattdessen verspürte ich einen leichten Hunger und wenn man schon in Italien ist, sollte eine Pizza nicht schaden. Die Margherita con Aciughe im örtlichen Sophia Loren Restaurant entpuppte sich aber nicht als besonders schmackhaft, ohne die Sardellen hätte sie nach Nichts geschmeckt. Die besten Pizzen gibt’s in Deutschland, auch wenn es mittlerweile so gut wie keine Italiener mehr gibt und die Pizzerien meistens in türkischer Hand sind. Spotten war also nicht und ins Hotel wollte ich auch noch nicht, das war nämlich nicht zu Fuß erreichbar diesmal.
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Also fragte ich Maps, wie ich am besten zum örtlichen Capitol, zum Trevi Brunnen und zum Petersdom komme. Zunächst wurde ich in eine Bahn, die ins Stadtzentrum fuhr, gelotst. Drinnen war aber leider kein funktionierendes WLAN und meine Handykarte funktionierte auch nicht, ich wusste deshalb nicht, wo ich aussteigen sollte. Als es dann irgendwann doch ein Netz gab, stellte ich fest, dass ich zu weit gefahren war. Termini Laurentina war zu weit vom Kollosseum entfernt für einen Fußweg, also ging ich eine Etage tiefer und stieg in die U-Bahn, die direkt zur Station Collosseo fuhr. Bezahlt wurde beim Einsteigen mit Kreditkarte, eine praktische Sache, die es aber mittlerweile auch in Bochum gibt, man muss nur häufiger mit der Straßenbahn fahren, dann merkt man sowas. Oben angekommen stand ich direkt vor dem Kollosseum und war erstmal beeindruckt. Aber nur kurz, dann wurde ich von einer Gruppe asiatische Touristen angerempelt und überhaupt war alles brechend voll hier, an einen Besuch des Inneren war nicht zu denken.
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2-3 Fotos gemacht, kurz ein paar Meter weiter ein Bild vom Forum Romanum geknipst, an einem optisch an ein Dixieklo erinnernden Automaten meine mittlerweile fast leere Flasche wieder aufgefüllt, erstaunlicherweise war es nicht nur kostenlos sondern man konnte auch zwischen Naturale und Frizzante wählen, wobei ich lieber etwas sprudeliges trinke, also Frizzante. Der passende Spender war auch frei, alle anderen wollten wohl ungesprudeltes Wasser. Nach 14 Minuten hatte ich genug von den Menschenmassen gesehen und machte mich auf den Weg nach Hause, diesmal mit einem Bus, der zum Flughafen fuhr und von dort ging’s mit einem Shuttlebus zum Hotel, dem Best West Rome Airport. War der billigste Laden in Flughafennähe, morgen geht’s nämlich in aller Frühe wieder zurück, da wollte ich nicht weit entfernt wohnen.
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Neben dem Hotel war das Ristorante Miao Xian Ge, wie man am Namen erkennt ein asiatischer Laden, aber ich hatte weder auf Pizza noch auf Nudeln Hunger, also gab es Riso bianco und Pollo in Salsa Curry plus 2 Cola, alles zusammen für 15 €, in der heutigen Zeit recht günstig. Danach war ich nur noch müde, bis um halb 10 ärgerte ich mich ganz leicht, dass ich nicht mehr von Rom gesehen hatte und entschlief bei diesen Gedanken. Buena notte
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22.05.2026
Um 3:45 bimmelte der Wecker, um 4:30 fuhr das Hotelshuttlebus zum Flughafen, um 5 Uhr saß ich in der Plaza Premium Lounge bei Bacon, Bratkartoffeln und Donuts und wartete aufs Boarding für Flug KL 1600 nach Amsterdam, erstmalig für mich mit einem KLM Airbus A 321, bisher saß ich mit dieser Airline immer nur in Boeings, aber mittlerweile haben die Holländer wohl eingesehen, dass eine Maschine der A320-Familie wirtschaftlicher zu betreiben ist als eine B737. Abflug der PH-AXR mit 20-minütiger Verspätung um 6:50, der Sitzplatzabstand war akzeptabel und es gab auch etwas zu essen, um 8:48 Landung in AMS, anschließend ein erstaunlich kurzer Weg zum Gate. Manchmal rollt man ja fast 15 Minuten kreuz und quer über die Rollwege, je nachdem auf welcher Bahn gelandet wurde. In diesem Fall nützte es aber nichts weil ich 5 Stunden Aufenthalt in AMS hatte, extra gebucht, damit ich mich noch etwas umsehen konnte. Einen guten Ort mit Blick auf Gates und Runways gab es leider nicht, der offizielle Spotterbalkon ist leider nach der Security und ich hatte keine Lust auf eine weitere Handgepäckkontrolle. Nachdem ich alle Terminals bis zum Ende abgegangen war erholte ich mich in der örtlichen Crown Lounge mit honigbeträufelten Mini-Pannekeukskes plus Cappucino und machte anschließend noch ein paar Fotos wie z.B. das Untere. Dann waren die 5 Stunden auch schon fast vorbei, nach einem kurzen Flug hierhin geht ja alles leichter alswiewenn man einen Transatlantikflug hinter sich hat.
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KL1801 wurde von German Airways durchgeführt, mit der Embraer E190STD D-AWSI, die uns schon im Januar nach AMS befördert hatte, leider keine der Maschinen mit recht bunter Bemalung, von denen die Airline einige im Angebot hat. Der Sitzplatzabstand war auch hier akzeptabler, aber bei einem 22-minütigen Flug nicht von Bedeutung, wobei man natürlich viel länger im Flieger sitzend auf den Abflug wartet als wirklich in der Luft ist. Uli holte mich am DUS ab - die Tour ist hiermit beENDEt.
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