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Salzburg
Was in Deutschland die kurze Kaffeepause darstellt, ist in Salzburg mehr als einen Kurztrip wert. So ging es uns auf Mozarts Spuren: Diesen August war es soweit – und trotz Touristenmassen bestätigen wir: Salzburg ist im Sommer zur Festspielzeit eine Attraktion.
Die Anreise mit dem Zug war ein wenig länger aber beqÖsterreich - Austriauem. Ausgeruht erreichten wir die Stadt. Wir machten uns auf den Weg in eine kleine Pension, die wir schon vorweg online gebucht hatten. Recht zufrieden ging es dann auf in die Altstadt.

Salzburg kann man leicht zu Fuß auf eigene Faust erkunden. Auf dem Weg am Fluss Salzach entlang ist auch ein Rad ideal. Für Touristen in der Innenstadt ist der Genuss der Atmosphäre zu Fuß genau richtig. Bei Kaiserwetter betraten wir die Getreidegasse und fühlten uns trotz der Menschenmassen sofort wohl.
Am Mozartplatz – leicht zu finden mit Hilfe der Statue des Musikers in der Mitte – holten wir uns von den reizenden Damen im Informationsbüro den Stadtplan. Und da wir bei lecker Kuchen nicht nein sagen können, folgten wir ihrem Tipp: Wir machten uns erstmal auf den Weg, Salzburg beim Frühstück in einer der ältesten und besten Konditorei zu begrüßen.

Munter stapften wir gefühlte 20 Meter los, vorbei am Salzburger Dom und der bekannten „Jedermann“ Bühne. „Beim Fürst“, so ließen uns sympathische Passanten wissen, „finden Sie die wirklich echte Mozartkugel.“ Holzvertäfelungen, Vitrinen voller süßer Köstlichkeiten und Kaffee-Spezialitäten wie „Einspänner“, „Kapuziner“ und „Verlängerter“ sorgten dann auch für einen gemütlichen ersten Stopp.
Einige Kalorien reicher ging es weiter – über den „alten Markt“ in das nächste Kaffeehaus. Vorbei an Edelmarken und einer uralten Apotheke, in der schon der Erzbischof seine Medizin anfertigen ließ, schritten wir zum ehrwürdigen Café Tomaselli. Dort trafen wir auf einige Mitglieder unseres Stammtisches – auf dem Weg zum Salzkammergut Seengebiet. So war die Runde perfekt und zum späten zweiten Frühstück wurde auch der eine oder andere „Gspritzte“ (Weinschorle) und das hiesige „Stiegl Bier“ verkostet.

Erklärtes Nachmittagsziel war die Festung Hohensalzburg hoch über der Stadt. Man kommt ganz einfach rauf: mit der Festungsbahn oder zu Fuß auf steilem Weg am urig-alten Restaurant Stieglkeller (das Bier!) vorbei. Die vielen Touristen am Eingang haben wir vermieden und machten lieber einen schönen Rundweg über den Stadtberg. Für regnerische Tage: das Kombiticket für das Festungsmuseum und das Panorama Museum kostet 10 €.
Oben waren wir sehr beeindruckt. Die Festung gehörte den Fürsterzbischöfen in Salzburg und ist eine der bedeutendsten Burganlagen Europas aus dem 11. Jahrhundert. Fakt ist allerdings, dass sie sich nie wirklich verteidigen musste. Die lebenslustigen Erzbischöfe wohnten auch lieber in der Residenz unten in der Stadt.
Den Weg durch den Wald mit schönem Ausblick auf die Salzburger Innenstadt haben wir sehr genossen. Wir blieben kurz entschlossen im Restaurant M32 – einem sehenswerten Highlight. Hier war früher das Casino und ein berühmtes Café namens Winkler. Kurz ließen wir das Spiele-Feeling mit tollem Blick von oben auf die Innenstadt und perfektem W-LAN wieder aufleben und spielten eine Runde Book of Dead. Mit dem praktischen Lift kamen wir danach sicher für € 2,50 wieder unten an.

Der kulinarische Ausflug und der Abend wurde erfolgreich am Stadtfluss Salzach abgeschlossen. Dies im Cafe des gleichnamigen Hotels Sacher. Das Sacher ist eine Institution, die in Wien und Salzburg gleichermaßen für die berühmte Sachertorte bekannt ist. Wir blieben jedoch lieber bei einem letzten „Gspritzten“ noch ein wenig in der lauen Abendluft sitzen, und genossen den Ausblick und die festliche Stimmung in der hell erleuchteten Altstadt.
 

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