Europatour 2023

Angefangen hat alles damit, dass ich bei British Airways getestet habe, was ich mit meinen dort gesammelten AVIOS machen könnte. Flüge nach London kosteten One-Way 15.000 AVIOS plus 1 €, wenn man von dort nach ein paar Tagen zu einem anderen Ort in Europa weiter fliegen wollte, waren es 21.000 AVIOS plus 1 €. Ich überlegte mir diverse Flughäfen, die ich besuchen könnte. Skiathos, Barcelona, Stockholm, Helsinki undsoweiter. Leider passte nichts so richtig zusammen, aber immerhin schaute ich, wie ich von diesen Orten wieder nach Hause kommen würde. Der günstigste Rückflug war ab Oslo, 57 € mit Norwegian. Ich schaute auf Flightradar nach, welche Airlines von welchen Orten nach Oslo flogen und stellte erstaunt fest, dass Ethiopian Airlines mit einer Boeing 787-9 von Stockholm nach Oslo flog. Ein Preischeck ergab 37 € für diesen Flug. Jetzt fehlte nur noch ein Flug nach Stockholm, für den es mehrere Möglichkeiten gab. Entweder mit Eurowings nonstop oder mit Finnair über Helsinki, was mir besser gefiel, aber bedeutend teurer war. Da sich der Flugpreis dort nach einer Probebuchung spontan erhöhte, entschied ich mich für Eurowings, Montagmorgens um 7:30 sollte es los gehen. Dienstags um 7:30 nach Oslo, Mittwoch um 18:10 wieder nach Düsseldorf. Macht 2 Übernachtungen, die ich nach einem Blick in den Spotterguide in Hotels direkt an den Flughäfen buchte.

Das war der Vorspann, in gleich geht’s los.

 

Onlinesicherheit für Touristen - So schätzt du deine privaten Daten während des Reisens und beim Aufenthalt im Ausland richtig

Kein Empfang, ein öffentliches WLAN am Flughafen und ein spontaner Login ohne nachzudenken. Genau diese Schritte bereuen zahlreiche Reisende immer wieder. Cyberkriminelle nutzen Lücken in Netzwerken und so sicherst du dich am besten ab.

Wer schon einmal eine Reise ins Ausland unternommen hat und mit dem Flugzeug unterwegs war, der weiß, wie wichtig es ist, direkt nach der Ankunft Zugriff auf das Internet zu haben. In den meisten Fällen muss zuerst einmal das öffentliche WI-FI am Flughafen herhalten, um seinen Liebsten das obligatorische "Ich bin heile angekommen" zu senden. Doch genau hier ist bereits Vorsicht geboten. Öffentliche Netzwerke an Reisezielen werden häufig von Cyberkriminellen für den Datenklau missbraucht. Doch die Bedrohung beginnt nicht erst mit der Reise selbst. Du buchst deinen Flug und das Hotel im Internet und nutzt Smartphone-Applikationen für die Navigation, wenn du angekommen bist. Bei all diesen Schritten werden deine persönlichen Daten über das Internet gesendet. Diese umfassen Bankinformationen, deinen Standort und mehr. Darum ist es wichtig, dass du dich ausreichend absicherst.  

"Kaspersky" veröffentlichte im vergangenen Jahr (2024) eine offizielle Datenauswertung. Aus dieser geht hervor, dass circa 70 % aller Reisenden öffentliches WI-FI im Ausland nutzen. Der Großteil der Nutzer ist sich nicht in Klaren darüber, welche Gefahren damit einhergehen. Vor allem dann, wenn die nötigen Schutzmaßnahmen und das Wissen fehlen, sind alle Tore für die Kriminellen aus dem Netz weit geöffnet.

Darum erhöhen sich die digitalen Risiken wenn du auf Reisen bist
Auf der Reise ändern sich deine digitalen Routinen automatisch. Das Hotel bietet dir ein WLAN, du teilst Hotspots in Reisegruppen (falls du nicht alleine unterwegs bist), oder loggst dich auf einem anderen Gerät ein, weil dein Akku leer ist. Wechselnde Netzwerke und schnelle, unüberlegte digitale Entscheidungen sind das größte Risiko. Es bietet sich eine Angriffsfläche für Phishing, Datendiebstahl und weitere Cyberangriffe.

Der Hack muss nicht einmal gut vorbereitet sein. Es reicht ein gefakter Hotspot mit einem Namen, welcher dem des Echten ähnelt und schon haben die Kriminellen deine Cookies und persönlichen Daten. Falls du auf der Reise online arbeitest, solltest du besondere Vorsicht walten lassen. Deine wichtigen Postfächer, Cloud-Daten und Kalender sind alle mit dem Netzwerk verknüpft.

Aus diesem Grund möchte zahlreiche Reisende ihre persönlichen Online-Datenspuren so gering wie möglich halten. Wer unterwegs Dienste nutzt, bei denen möglichst wenige personenbezogene Angaben nötig sind, senkt grundsätzlich die Angriffsfläche. Auf Informationsportalen zu Online Casinos ohne KYC im Vergleich zeigt sich, welche Online Dienstleister Identitätsdaten besonders umfangreich abfragen und wo der digitale Fingerabdruck geringer ist. Das Prinzip lässt sich hier übertragen, denn je weniger du unterwegs von dir preisgibst, desto geringer gestaltet sich das Sicherheitsrisiko.

Darum solltest du öffentliches WLAN nur bedingt in Betracht ziehen
Auf den ersten Blick erscheint ein kostenloses WLAN praktisch. Jedoch ist es nur selten ausreichend abgesichert. Laut offiziellen Angaben von Kaspersky aus dem Jahr 2024 nutzten in Paris nur ein geringer Anteil der geprüften öffentlichen Netzwerke den neuen WPA3-Standard. Viele Netzwerke waren entweder komplett ungeschützt oder nur sehr schwach gesichert.

Wenn du im Café sitzt und ein Stück Kuchen isst, weißt du nicht, ob jemand deine Daten abgreift oder DNS Anfragen umlenkt. Besonders riskant sind unbefugte Logins in E-Mail-Konten und Apps für Zahlungen wie das Online Banking.

Forbes Advisor führte eine Umfrage durch und circa 41 % der Teilnehmer gaben an, dass ihre privaten Daten bei der Nutzung von öffentlichen Netzwerken auf Reisen bereits mindestens einmalig gekapert wurden.

Onlinesicherheitsprofis empfehlen deshalb, eine einfache Regel zu befolgen. Sensibles nur über das mobile Netz (4G/5G) oder ein VPN Netzwerk abwickeln. Im Zweifel solltest du lieber warten, bis du wieder in einem vertrauenswürdigen Netzwerk bist.

Dein Smartphone ist das Hauptangriffsziel der Hacker
Das moderne Reisen ist schon lange zu einem mobil-unterstützten Vorgang geworden. Boardingpässe, Wallets, Hotelapps, Mietwagen, Bahn-Tickets und Authenticator Apps landen auf einem Gerät. Wenn dieses Gerät verloren geht oder gehackt wird, kann das nicht nur Daten kosten, sondern die ganze Reise beenden.

Systemupdates, App Updates, Displaysperre, Biometrie, Geräteortung und die Möglichkeit zum Fernlöschen sind die absoluten Basics für deine Onlinesicherheit auf Reisen. Zwei Faktor Authentifizierung sollte bei Mail, Cloud und Buchungsdiensten aktiv sein, weil ein gestohlenes Passwort alleine dann nicht reicht.

Wer häufig reist, profitiert zudem von einer getrennten "Reise E-Mai-Adresse" und einem Wallet mit Limits. Falls es zu einem Vorfall kommen sollte, sind nicht gleich alle Konten betroffen.

Diese 6 Routinen bieten dir unterwegs mehr Sicherheit
Onlinesicherheit auf Reisen funktioniert am besten als Routine. Wenn du die wichtigsten Schritte vor Abreise erledigst, musst du unterwegs weniger improvisieren.
 •Den automatischen Beitritt für WLAN deaktivieren
 •Ein VPN (Virtual Private Network) sobald du öffentliche Netze verwendest
 •2-FA (Zwei Faktor Authentifizierung) überall aktivieren
 •Passkeys oder Passwortmanager statt Passwort Recycling einsetzen
 •Backups, Wiederherstellungscodes und Geräteortung vor Abreise prüfen
Diese Punkte sind nicht perfekt, aber sie senken das Risiko spürbar, ohne dass du deinen Urlaub in Paranoia verbringst.

Ein wenig Disziplin kann zudem nicht schaden. Du solltest keine Links aus fremden WLAN Login Seiten anklicken, keine unbekannten QR Codes scannen und sensible Dokumente nicht offen in Apps liegen lassen.

Entspannter Reisen durch digitale Sicherheit
Offene Netzwerke sind sehr häufig nur schwach gesichert und viele Reisende haben bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn du deine Datenspur reduzierst, öffentliches WLAN vorsichtig behandelst und dein Smartphone genauso wie deinen Reisepass schützt, reist du entspannter.

Am Ende geht es nicht um Misstrauen, sondern um Routine. Ein paar Minuten Vorbereitung können dir Tage voller Ärger ersparen.

 

 

 

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