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Genf

Was machen wir denn in diesem Jahr über den Jahreswechsel? Wieder zuhause bleiben und ein 7-Gänge-Menü komponieren? Oder mal wieder nach Wien auf ein paar Glühweine und Orangenpunches?
Was sagen denn die Preise zu einer Reise?
Wien ist schon fast jenseits von gut und böse, wie wäre es mit Genf?
Kennen wir nicht, haben wir noch nie von gehört, aber die Hotelpreise inkl. Flug sind akzeptabel. Ok, buch das, sagte Uli. Um ein Silvestermenü kümmern wir uns später.
Das war einfacher gesagt als getan weil es nach meinen ersten Recherchen nur vielsternige Etablissements gab, mit horrenden Preisen bis zu 500 CHF pro Person für immerhin 12 Gänge - von denen Uli aber mindestens 5 nicht zusagen würden weil nicht ihre bevorzugten Tiere verarbeitet würden.
Aber bis dahin sind noch ein paar Tage Zeit.

Nonstop-Flüge ab Düsseldorf nach Genf gab es mehrmals täglich, ich entschied mich für den um 14:55, dann war morgens genügend Zeit zum ausschlafen nach den anstrengenden Weihnachtstagen, der Rückflug war für 16:35 angesagt. 4 Monate nach der Buchung bekam ich eine Mail mit einer Flugdatenänderung. Abflug war jetzt um 13:35 - wir hätten also etwas weniger Zeit morgens und etwas mehr in Genf. Ein paar Tage später eine weitere Mail mit neuen Daten. 18:05 Abflug, was uns gar nicht gefiel. Ich rief bei ebookers an und fragte ob wir in eine andere Maschine umgebucht werden könnten. Das ging leider nicht, sowas ist angeblich bei Buchungen von Hotel & Flug nicht möglich.
Leider änderte sich die Zeit nicht mehr, wir bissen also in den von Wilhelm Tell nicht zerschossenen sauren Apfel und machten uns erst kurz vor Sonnenuntergang auf den Weg.

Prost

Das Abendessen und -bierchen gab’s am Flughafen, ein sehr leckeres Garnelenpfännchen, einen akzeptablen Zander mit nicht so guten Bratkartoffeln und einen Champignongseelachs. Alles in der Nordsee, die nebenan liegende L’Osteria wollten wir nach dem Rückflug aufsuchen.

Der Abflug mit einer Dash 8-Q400 von Swiss operated by Eurowings for Germanwings durchgeführt von der Luftgesellschaft Walter war auf die Minute pünktlich und nach 1:15 Std. landeten wir (nachdem wir einen sonnigen Blick auf den Mont Blanc und die schöne schweizer Landschaft samt türkisiger Flüsse erhascht hatten) recht hart auf der Landebahn des Genfer Flughafens.

Blick auf den Mont Blanc


Unser Gepäck - ein Koffer - kam recht flott und schon saßen wir im Taxi und ließen uns zum Hotel, dem Manotel Royal, kutschieren. 35 CHF, ein recht happiger Preis für 5 Kilometer, aber wir hatten wir keine Lust auf Bus- oder Zugfahrten in die City mit anschließendem Suchen des Hotels.

schöne schweizer Landschaft

Das Zimmer war recht groß, mit breiten Betten und guten Matrazen. Gefiel uns gut.
Zum Tagesabschluß gingen wir ein paar Meter weiter in Lord Jim’s English Pub, wo wir diverse Biere mit zwei schwer verständlichen (wer versteht schon liverpoolish?) schwulen Mittsechzigern aus Liverpool schnabulierten. John und Yoko.....

 

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