Singapur

Zunächst ein paar Worte zum Hotel, dem Crowne Plaza Hotel Changi Airport.
Ich habe keine Lust bei Ankunft spätabends noch mit Zug oder Bus in die Stadt zu fahren und ein Hotel zu suchen. Deshalb finde ich das Crowne Plaza Changi perfekt, es liegt im Terminal 3 und ist, nachdem man seinen Koffer hat, in 2 Minuten erreicht. Preismässig hält es sich im Rahmen, ich habe ca. 75 € pro Nacht bezahlt. Und mit der Bahn ist man am nächsten Tag schnell ohne lästige Koffer oder Taschen in der Stadt. Wer mehrere Tage hier bleiben will sollte sich natürlich ein Stadthotel nehmen.

Crown Plaza Changi

Wer wenig Zeit hat bzw. die Zeit zwischen zwei Flügen möglichst angenehm verbringen möchte kann das im Ambassador Transit Hotel tun, wo man für 6 Stunden im Doppelzimmer ca. 25 € bezahlt und um weitere 6 Stunden verlängern kann, falls ein Quickie mal etwas länger dauert.
Nebenan gibt es Massagen für ca. 19 €.
Wenn man mindestens 5-6 Stunden Zeit zwischen 2 Flügen hat kann man eine kostenlose englischsprachige Stadtrundfahrt mitmachen, die ab 9 Uhr morgens alle 2 Stunden beginnt. Buchungen sind ab 7 Uhr am Informationsschalter möglich - nur für Transitreisende.

Ambassador Transit Hotel Changi

Internetzugänge im Airport: Im Crowne Plaza sehr teuer, 15 Minuten = 15 $, über Hotspot im Terminal 5 $ für 30 Minuten, bei McDonalds ganz hinten in der Ecke der Arrivalhalle an 4 PC’s umsonst, bei 10 Minuten Nutzung pro Sitzung.

Nach einem opulenten Frühstück wollte ich mir Singapur etwas näher ansehen. Naja, wollen ist übertrieben, eigentlich hatte ich gar kein Lust auf einen Stadtbummel, aber was soll man sonst machen wenn man einen ganzen Tag Zeit hat. Ich hatte es mir so ausgesucht bzw. so gebucht.....

Changi Airport Singapore Terminal 3

 

Die oben beschriebene kostenlose Tour wurde für mich als nicht-Transitereisendem nicht angeboten, ich fuhr deshalb mit dem MRT, dem örtlichen Zug, in ca. 20 Minuten zur City Hall. Tickets gibt am Automaten für 2,70 S$ pro Strecke. Unterwegs musste einmal umgestiegen werden, in Tanah Merah, ab dem Airport an der 2. Station, wird nicht immer durchgesagt. Der Zug fährt ab hier nämlich wieder zurück zum Flughafen. Vom Bahnhof City Hall wollte ich zu Fuß zur Orchard Road, von der ich schonmal gehört hatte als Haupteinkaufsstrasse der Stadt, auch wenn ich nicht einkaufen wollte.

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Leider war es regnend stürmisch, sodass ich hauptsächlich durch Malls geschlendert bin und mich von allen Seiten zum einkaufen ermuntern lassen musste. Ich hatte mir die Orchard Road ganz anders vorgestellt, asiatisch, mit vielen kleinen Läden und Buden. Stattdessen sieht es eher wie in Beverly Hills aus, alles nur vom Feinsten ....

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.... nur selten unterbrochen von ein paar einheimischen Läden - Fotoshops, Schneidern, Asia-Restaurants, in denen mir aber nicht immer klar war, was da wirklich auf den Teller kommt und ich es deshalb gelassen habe.
Immerhin habe ich im Hard Rock Cafe ein Shotglas für Uli’s Sammlung erstanden und als es stärker regnete ein Steak bei Tony Romas gegessen. Lieber drinnen satt werden als draussen nass.
Für Rippchen war es mir noch zu früh am Tag und überhaupt ess ich die lieber gemeinsam mit Uli.

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Zum Thema Sauberkeit, für die Singapur ja berühmt ist: Es ist wirklich sehr sauber, ich habe genau darauf geachtet, es liegt fast nichts rum und Slums, die man sonst in allen Städten sieht, sind mir auf der Fahrt nicht aufgefallen. Geraucht werden darf allerdings, in aller Öffentlichkeit, mit Aschenbechern an Mülleimern.

Eine sehr interessante und ausführliche Geschichte aus Singapur ist hier zu lesen. Ich schreibe ja nur das Nötigste....

Den Singapore Flyer, Sentosa Island, Pulau Ubin, den Jurong Bird Park, die Night Safari, den Singapore Zoo, Chinatown, little India, Geylang Serai, den Clarke und den Robertson Quay, das Raffles Hotel und diverse andere Kleinigkeiten habe ich mir nicht angesehen sondern bin am späten Nachmittag wieder nach Hause - zurück zum Airport gefahren.

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Zum Abendessen - das sehr viel besser schmeckte als es aussah - gab es noch ein Steak, diesmal in Verbindung mit ein paar Krustentieren bei Earle Swensen’s im Terminal 3. Wenn es diesen Earle öfter gäbe würde ich auch häufiger dort essen. Sehr lecker und einige Gerichte, die nicht auf den üblichen Speisekarten zu finden sind.

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Smartphone Apps, um die Reisezeit zu verkürzen

Smartphone Apps, um die Reisezeit zu verkürzen

Frühbucher kennen die Problematik - es dauert noch Monate, bis man endlich die Reise antreten kann. Doch die Zeit, die bis zum Urlaubsantritt bleibt, sollte gut genutzt werden. Schlussendlich muss man sich im Vorfeld über das Wetter vor Ort informieren, einen Plan erstellen, wo sich die günstigen Restaurants befinden und mitunter auch Informationen über etwaige Veranstaltungen einholen, die im Reisezeitraum besucht werden können. Wer die Wartezeit überstanden hat und den Urlaub antritt, wird mitunter wieder etwas Zeit totschlagen müssen - so etwa am Flughafen. Für Abhilfe sorgen Apps, die die Zeit vertreiben, bis man endlich im Flieger sitzt. Doch es gibt auch hilfreiche Apps, die schon im Zuge der Urlaubsvorbereitung genutzt werden können.

Vor der Reise

Eine hilfreiche App ist „PackPoint“. Zu Beginn muss man angeben, ob man männlich oder weiblich ist, wohin die Reise geht und welche Aktivitäten geplant werden. Danach erstellt die App eine recht übersichtliche und auch detaillierte Packliste für den Koffer, wobei selbst auf das Wetter vor Ort Rücksicht genommen wird. Das heißt, die App empfiehlt entweder Sandalen, kurze Hosen oder mitunter auch einen Regenschirm oder eine Regenjacke. Die Liste kann jederzeit an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Von Vorteil ist, dass die fertige Packliste auch den Mitreisenden übermittelt werden kann. „PackPoint“ kostet 3,22 Euro, wobei die kostenlose (und leicht abgespeckte) Version aber ausreicht. Eine weitere empfehlenswerte App, die durchaus eine Hilfe sein kann, wird von „TripAdvisor“ angeboten. Hier findet man zahlreiche Bewertungen diverser Hotels, Restaurants oder auch Sehenswürdigkeiten. Zudem findet man zahlreiche Tipps, um etwa günstige und gute Hotels oder Restaurants vor Ort finden zu können. Wer also seine Reise bis ins kleinste Detail planen will, der sollte sich unbedingt für die „TripAdvisor“-App entscheiden. Von Vorteil ist auch die Offline-Funktion - so kann man daheim Empfehlungen, Bilder und Karten downloaden und dann vor Ort offline betrachten. Auch „SeatGuru“, ebenfalls von „TripAdvisor“, kann eine hilfreiche App sein, wenn man etwa einen Flug buchen oder mitunter den Flugstatus einer bestimmten Maschine wissen möchte.

Am Flughafen

Wer schon am Flughafen ist und mitunter wartet, bis er endlich in den Flieger kann, könnte sich die Zeit mit lustigen Spielen vertreiben. So etwa mit „2048“. In einem Quadrat muss man Kästchen mit Zahlen derart oft verschieben, bis man die Zahl 2048 erreicht. Extrem unterhaltsam. Die App ist zudem kostenlos. Eine weitere Möglichkeit ist „Rock Life - The Guitar Legend“. Die „Guitar Hero“-Version für das Smartphone sorgt für pure Unterhaltung. Hier kann man den Rockstar-Traum so richtig ausleben - inklusive Gründung einer Band. Das Game steht auch offline zur Werbung, sodass es auch im Flieger gespielt werden kann. Auch „Rock Life - The Guitar Legend“ ist kostenlos. Eine weitere App, die die Reisezeit verkürzt, ist „Kuku-Kube“. Innerhalb einer Minute muss man das Quadrat finden, das eine andere Farbe hat - das klingt zwar zunächst einfach, das Spiel wird jedoch, je länger man es spielt, immer schwieriger. Auch diese App ist kostenlos. Natürlich kann man sich die Wartezeit auch in einem Online Casino vertreiben - so etwa bei Sunmaker Merkur.

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Während der Reise

Wer dann endlich am Urlaubsort angekommen ist, der wird mitunter leichte Schwierigkeiten haben, wenn er sich in der Stadt zurechtfinden möchte. Wo ist das nächste Museum? Gibt es in der Nähe günstige und gute Restaurants? Aber auch die Sprache kann mitunter eine Herausforderung werden. Hier lohnt sich die App „Google Translate“. Einfach den gewünschten Satz oder das Wort eingeben und auf „Übersetzen“ klicken. Schon kann man nach dem Weg fragen. Aber nicht nur die fremde Sprache kann zum Problem werden - wer seinen Urlaub außerhalb der Währungsunion verbringt, muss sich auch mit dem Wechselkurs auseinandersetzen. Eine App, die hier helfen kann, wäre „XE Currency“ - die App greift nämlich auf den aktuellen Wechselkurs zu. Auch die App „Spots 2 Squat“ kann eine große Hilfe sein - vor allem dann, wenn man eine Toilette sucht. Die App verrät nämlich, wo sich die nächste öffentliche Toilette befindet. Wer im Ausland ist, der muss natürlich auch auf mögliche Roaming-Gebühren achten. Das ist natürlich nervig, wenn man mit Freunden chatten oder Schnappschüsse bei Instagram hochladen will. Natürlich gibt es in den meisten Hotels kostenloses WLAN, doch wer will schon warten, bis man wieder im Hotel angekommen ist? Auch an öffentlichen Plätzen gibt es WLAN - die App „Wi-Fi Finder“ führt dabei zum nächsten Hotspot, sodass man auch unterwegs seine Bilder hochladen oder mit Freunden chatten kann. Der Vorteil ist, dass die App auch offline verwendet werden kann - Wi-Fi-Karte runterladen und dann in Richtung Signalort gehen, um kostenlos das Internet nutzen zu können.

 

Letzter Tag, morgens um kurz nach 7. Ein Satz ist mir kurz nach dem Aufstehen im Fernsehen aufgefallen.
Save the World later, now save our Jobs. Sag ich schon immer. Die Maßnahmen gegen das “Global Warming”, von dem die Menschen immer noch glauben, sie könnten etwas dagegen etwas unternehmen, kosten Arbeitsplätze. Ok, die bringen auch neue in der Windmühlen- und Solarindustrie, aber die Minenarbeiter in Australien werden arbeitslos. Und in dem Fall ist es ihnen egal, ob die Temperatur um ein Grad steigt oder nicht, sie wollen Arbeit und Geld.
Die Erde wird sich auch dann noch global erwärmen wenn die Menschen längst ausgestorben sind.

Noch ein Thema: Bonuszahlungen für Manager, die ihre Firmen in den Bankrott getrieben haben. Wusstest du, der kleine Fondssparer, dass die Manager deines Fonds eine Erfolgsprämie bekommen, wenn sie im Minus besser als der Index abschneiden? Wenn der Index, z.B. der DAX, um 90 % fällt und dein Fonds “nur” um 88% gibt es eine Erfolgsprämie. Erkundige dich mal nach solchen Feinheiten....
Aber ich schweife ab....

Zum letzten Mal packen - erstmalig hab ich wieder eine lange Hose angezogen. Untrügliche Anzeichen für das nahende Ende des Urlaubes. Um kurz vor 9 ging ich zum Schalter und wollte den Koffer abgeben. Ich war zuerst an einer Eincheckmaschine, wo mir eine Singapurianerin unbedingt helfen wollte, die deutsche Sprache, die ich eingestellt hatte aber nicht lesen konnte. So dauerte es ca. 5 Minuten, was ich in 2 Minuten ohne Hilfe geschafft hätte. Danach musste ich noch zum Koffer abwiegen, der mittlerweile 19 Kilo auf die Waage bringt. Davon ca. 2 Kilo Sand für meine Sammlung.....

Check In Automat

Anschliessend habe ich noch eine weitere Etage im Flughafen gefunden, ganz unten, mit asiatischem Foodcourt, wo auch frühmorgens der Wok schon glüht, und einem Supermarkt. Und ich dachte, ich kenne alles....

Das Wichtigste war erledigt, ich ging wieder zurück aufs Zimmer - duschen, startenden Flugzeugen vom Bett aus zusehen, mich von meinen alten Turnschuhen verabschieden. Ich hatte gestern abend im Flughafen ein paar Neue gefunden. Japanisches Fabrikat, trotzdem in meiner Grösse erhältlich, ich war erstaunt.

Die Turnschuhe sind an ihrem Lebensende angekommen

Die alte Tradition, Dinge die ich nicht mehr brauche an strategischen Stellen abzulegen, war mir hier im Flughafen zu gefährlich. Ich ging davon aus dass überall Cameras installiert sind und ich beim unauffälligen entsorgen beobachtet werden würde. Und in Singapur gibt es bekanntlich beim ausspucken eines Kaugummis schon die Todesstrafe.

 

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