Eggshell Arch

Den Eggshell Arch habe ich nicht selber besucht, deshalb hier eine Geschichte mit Bildern von Gerd.

Bei meiner USA-Planung 2007 hatte ich von jemandem die Beschreibung bekommen, wie man zum Eggshell Arch kommt. Im Internet habe ich mir Bilder vom Arch betrachtet und ich entschloss mich, mal zu versuchen zum Eggshell Arch zu fahren.
Wie kommt man hin:
Von der AZ98, östlich von Kaibeto, geht es auf die IR16, die sich dann nach ca. 7,3 Meilen teilt (N36 40 27.9 W110 44 38.4). Es hieß, dass ich den linken Weg nehmen sollte. Nach weiteren 0,2 Meilen kommt eine Kreuzung (N36 40 39.7 W110 44 31.3) und hier sollte man wieder nach links abbiegen.

Eggshell Arch

Für die Fahrt ist je nach Road - Bedingungen ein 4WD erforderlich, mindestens ein HC.

Auf der Fahrspur geht es dann zum Egshell Arch. Aber von dem Fahrweg gehen so viele 4WD-Roads ab, dass man manchmal nicht mehr wusste, ob man noch richtig ist. Aber Dank eines GPS-Gerätes (der Technik sei Dank) fand ich (fast) immer den richtigen Weg.

Zuerst ging es durch Pinon Woodland.

Zuerst ging es durch Pinon Woodland.

Gerade hier gingen viele Fahrspuren kreuz und quer. Wenn man das dann hinter sich gelassen hat, muss man ein Stück über Slickrock fahren. Die Road im GPS-Gerät zeigte mir einen Weg weiter unten an. Aber da hätte aber ich eine Stufe hinunter fahren müssen. Die wenigen Fahrspuren, die man sah, zeigten an, dass man weiter auf der oberen Stufe bleiben sollte.

muss man ein Stück über Slickrock fahren

Also fuhr ich oben weiter, was sich dann auch als richtig herausgestellt hat. Der Slickrock war ziemlich uneben, und so wurde man hin und her geschaukelt. Gott sei Dank war es nicht so lange, dass man seekrank wurde.

Der Slickrock war ziemlich uneben

Von einer Stelle hat man einen wunderschönen Blick in den Geshi Canyon.

Geshi Canyon

Von hier hat man auch einen guten Blick auf den Navajo Mountain, in der Sprache der Indianer Naatsis'áán genannt, was soviel wie "Kopf der Erde" bedeutet. Der Navajo Mountain ist ein heiliger Berg der Navajo Indianer.

Im Hintergrund der Navajo Mountain

Dann sollte es einen ziemlich sandigen Hügel hinuntergehen. Das sah nicht so gut aus, da würde ich nur mit größter Anstrengung wieder hoch kommen, eventuell nur mit Hilfe, die ich dann erst holen müsste. Ich sondierte die Lage und sah unten eine große Felsplatte, über die man sicherlich weiter fahren konnte.
Etwas weiter zurück habe ich einen Weg gesehen, der zur Felsplatte hinunter führte. Der Weg war zwar auch etwas sandig, aber da würde ich schon wieder hinauf kommen. Auf der Felsplatte fuhr ich in die Richtung zum Weg. Aber ich kam nicht weit, denn ein kleiner tiefer See versperrte die Weiterfahrt.
 

Auf der Karte im GPS habe ich gesehen, dass es zum Eggshell nicht mehr weit war, etwa 800 Meter, aber querfeldein. Also schnappte ich mir meinen Rucksack - es war eigentlich ein Fotorucksack, etwas zu trinken und marschiert los. Immer das GPS im Blickfeld marschierte ich auf den Toenleshushe Canyon zu, an dem der Eggshell Arch liegen soll.
Von einem Hügel sah ich mich noch einmal um, um mir zu merken, wo das Auto stand.

Von einem Hügel sah ich mich noch einmal um

Erst kurz vor dem Erreichen des Canyons .....

..... kann man den Eggshell Arch (N36 40 53.9 W110 47 27.4) sehen.

Von einem Hügel sah ich mich noch einmal um

Hoch über demVon einem Hügel sah ich mich noch einmal um Toenleshushe Canyon fand ich den Arch, der wie eine Eierschale aussieht. Er steht in ca. 100 Meter Höhe über dem Abgrund.
Seine Maße: Spannweite: 34,8 m; Lichte Höhe: 17,0 m.

Da es ziemlich kalt war, ging ich auch bald wieder zurück zum Auto. Die Rückfahrt zur AZ98 ging jetzt schnell, da ich den Weg kannte. Auch die sandige Passage meisterte mein Jeep Commander ohne Probleme.

Es war eine schöne Erfahrung, aber den Weg dorthin und zurück sollte man nur machen, wenn man die richtige Ausrüstung hat. Mit einem 4WD ist man immer auf der sicheren Seite. Auch ein GPS-Gerät ist meiner Meinung notwendig.

Die vereinigte Liga der Fotografen will uns bei diesem Arch übrigens wieder mal weißmachen, daß man hier ohne Genehmigung nicht hin darf und selbige gäbe es nicht. Wieso gibt es dann Bilder von diesem Arch, meistens mit der Sonne unter den Bogen scheinend, ähnlich wie beim Mesa Arch? Beispiel. Warum sollten wir nicht hin wenn andere es dürfen?

Wenn Ihr Fragen zu den Locations habt, die Gerd hier als Gastautor veröffentlicht hat, dann schreibt ihm einfach. Er hilft Euch gerne weiter. Einzelheiten gibt’s hier.

 

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