TOULOUSE
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Keine Langstreckenflüge mehr, nie mehr, so hatte ich es mir nach dem letzten Urlaub versprochen. Und dabei soll es auch bleiben, wobei Kurzstrecken natürlich immer mal möglich sind. Und wenn, dann geht es wie schon häufiger kreuz und quer durch Europa.
Ich hatte nichts zu verlieren, oder, wie der Engländer sagt, nothing to loose. Was mich auf eine Idee brachte. Toulouse, da war ich noch nicht, warum sollte man da auch hin, aber Airbus hat dort seine Hauptauslieferung, und das war ein Anreiz, sich dort mal alles anzuschauen. Bis Ende Mai war mein Status bei SAS noch gültig, der auch bei KLM und Air France nutzbar war - und wie kommt man nach Toulouse? Klar, mit Air France, ich konnte deshalb sowohl meine Flying Blue Meilen loswerden als auch durch den Status in den örtlichen Lounges etwas zu essen bekommen. Düsseldorf - Paris CDG - Toulouse, die erste Strecke war fest.
Wie es weiter gehen sollte, überlegte ich im Laufe des Februars. Mit welchen Airlines bin ich noch nicht geflogen, und mit welchen Flugzeugtypen noch nicht? Brussels Airlines, Air Baltic, ITA, LOT, A220 standen zu Debatte, da sollte sich etwas machen lassen.
Nach monatelangen Überlegungen, Testbuchungen und Durchforsten der Spotterguide-Seiten kam ich zu folgendem Ergebnis:
Düsseldorf - Paris CDG - Toulouse - mit Air France - 3 Übernachtungen
Toulouse - Brüssel - Rom Fiumenco mit Brussels Airlines - 1 Übernachtung
Rom Fiumicino - Amsterdam - Düsseldorf mit KLM

Ursprünglich war noch Lyon mit in der Planung, nach dem Motto “man kann von TLS über CDG nach LYS fliegen und von dort über BRU nach FCO”, alles an einem Tag. Diesen Plan habe ich aber aufgegeben, auch wenn ich dadurch einen Flug mit einem Air Baltic A220 verpasst habe.
Ein paar Tage später stellte sich heraus, dass sich der Flug von TLS über BRU nach FCO verteuert hatte, von 149 € auf 179 € und dann dank Mister Trump auf 225 €. Das wurde mir dann doch zuviel, und da ich bei Brussels Airlines sowieso keinen Status hatte, konnte ich auch später noch mit dieser Airline fliegen, weshalb ich bei Ryanair einen Flug von TLS nach FCO buchte, für 102 € inklusive Exit-Seat und Handgepäck. Der Rückflug war nämlich schon fest gebucht, auch mit Meilen gezahlt.

Bei allen Flügen war 55er Handgepäck erlaubt, ich konnte ein Trolley mitnehmen und musste nicht alles (Wäsche und Fotosachen) in den Minimax quetschen.

Beaufort es los ging war ein Kurzurlaub angesagt, wenn eine Kreuzfahrt auf dem Möhnesee stattfindet, sollte man dabei sein. Orden Ogan gaben sich zu einem Konzert auf einem Katamaran die Ehre.

 

Anschließend ging’s kurz nach Hause und weiter nach Düsseldorf, wo wir im örtlichen B&B Hotel nächtigten und vorher in der nebenan liegenden L’Osteria speisten.
Morgens brachte mich Uli ein paar Meter weiter zum Flughafen und überließ mich die nächsten Tage meinem Flug- und Spottertrieb. Abflug war zwar erst um 11:35, aber das hiess, dass wir zur Hauptverkehrszeit ab Zuhause fahren und wohl in langen Staus stehen müssten, so war es recht locker und ich konnte mir auch in aller Ruhe die neue DUS Rhein Lounge ansehen, mein Skyteam-Status sollte ja nicht ungenutzt bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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