Home Sweet Home

Ich habe das Auto bereits am Vorabend des Abfluges zurückgebracht, weil es sich einfach nicht lohnt, für die Zeit von 8 Uhr abends bis 4 Uhr morgens Car Rental Center Las Vegaseinen zusätzlichen Miettag zu bezahlen.
Und ich mußte den Nationalisten noch erklären, dass ein Reifen kein Originaler ist, ein Ölwechsel nötig wäre uswusw. - was morgens um 4 evtl. zu zeitaufwändig ist.
Gefahrene Meilen: 3.400 - keine Ahnung, wann und wo ich die gefahren habe.
Eine Einwegmiete wurde mir erstaunlicherweise nicht berechnet. Keine Ahnung warum nicht....


Nachdem alles geklärt war ging's mit dem CarCenterShuttlebus zum Airport und mit dem CityShuttle zum Strip. Kostet 6,50 $ und geht, wenn man Glück hat, recht schnell. Ich hatte mir das Planet Hollywood als Ziel ausgesucht, weil dort der bestmöglich erreichbare Fat Tuesday ist.

Mit einem letzten 190 Octane ging ich rüber zum Brunnen, schaute mir die Show zu "Big Spender" an und machte mich anschließend auf den Weg nach Hause.
Kaum war ich weg kam schon das nächste Lied, mein absolutes Hasslied, in diesem Fall aber so passend wie selten. "Time to Say Goodbye" - scheinbar nur für mich, denn es gibt doch keinen Grund, zwei Songs in 5 Minuten zu spielen, oder?

Ein letzter 190 Octane. Schade, dass Uli nicht dabei ist....

Um 11 Uhr legte ich mich schlafen, um 4 klingelte das Wecktelefon, um 4:15 sass ich im Taxi, um 4:30 hatte ich meinen Koffer abgegeben, um 4:40 war ich durch alle Kontrollen und telefonierte noch 20 Minuten mit Uli. Diese Zeit war noch als Guthaben auf meiner 10$ Telefonkarte - insgesamt hatte ich 123 Minuten Guthaben, im Vergleich zu den Handygebühren ein sehr guter Preis.

Der Abflug verzögerte sich etwas. Der Kapitän sagte durch, dass ein paar Lampen leuchten würden und erst etwas gecheckt werden müsste. Das hat scheinbar einem Passagier den Magen verdorben, kurz nach Abfahrt vom Gate ging es wieder zurück und der Mann wurde "ausgeladen".
Lieber hier als in der Luft und wieder umkehren, dann wären nämlich sämtliche Anschlußflüge in Atlanta weg. Um 6:32 war dann endlich Abflug im "american made" Flugzeug, einer B 757.

Ab geht's nach Atlanta

Die Chefstewardess war eine von der besonders lustigen Sorte, und sie hatte wohl morgens um 6 schon ein paar Kaffee zuviel getrunken.
Kopfhörer kosten 200 $, Sonntags nur 2 $, weil ihr es seid.
Check, Crosscheck, Make Up Check.
The Flight Attendants today are Goldie Hawn, Bette Middler, Jane Fonda and ......, the Captain is Harrison Ford. Good Luck....
Dann der für mich umkomische Satz: Any Soldiers in here? Ein paar Hände gingen wohl hoch.
Thank you for Fighting for Peace and Freedom. Thank You. Und alle klatschten, ausser mir natürlich.

Blick auf den Lake Mead, den Hoover Dam und die immer noch nicht fertig gestellte Brücke.

Am Gate hatten schon einige Leute geklatscht, als ein paar Soldaten vorbei gingen.
Und in Atlanta beglückwünschte ein älterer Herr einen Soldaten zu wasweiss ich. Keep going - keep going. I apprechiate what you do for America.
Ich werde demnächst einen wochenendheimkommenden Gefreiten auch mal zu seiner Leistung für die Verteidigung von Deutschland beglückwünschen und hoffe, dass ich nicht ins Irrenhaus eingeliefert werde.
Aber ich schweife ab.

Im ungefähr genauen Moment meines 1.000.000 geflogenen Kilometers sah ich ungefähr so aus.
In ausgelassener Partystimmung....

Eine Million Kilometer geflogen - und alle selber bezahlt....

Ankunft in Atlanta um 12:57, Weiterflug um 16:46, Ankunft in Düsseldorf um 7:35. Auf beiden Strecken hatte ich Sitze am Notausgang, saß also sehr bequem. Zu Hause legte ich mich um 9 Uhr schlafen, bin um 4 wieder aufgestanden und um halb 10 zur Nachtschicht gegangen. So umgeht man den unweigerlichen Jetlag auf dem Rückflug.

Was ist eigentlich aus der Kühlbox geworden? Ich kann mich nicht mehr erinnern.....

Landung in Düsseldorf....

 

 

 

 

Das wars - tüss bis zum nächsten Mal.....

 

 

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