Bryce Canyon

 

Wir hätten gerne eine weitere Tour zur Hole-in-the-Rock-Road gemacht, eine sehr schöne Strecke wäre über die Smokey Mountain Road, durch den Alvey Wash und ab dem Collet Top durch den Left Hand Collet Canyon wieder zum Devils Garden mit anschließendem Besuch des Zebra Slot gewesen, aber leider war für die nächsten Tage Regen in der Gegend angesagt und dann kann man jegliche Fahrerei dort vergessen.

Schade. Wird irgendwann nachgeholt. Vielleicht.

Queens GardenThors HammerHeute waren wir deshalb wieder am Bryce Canyon. Es war wieder sehr kalt und blauhimmelig, hatte geschneit über Nacht. Wir hatten uns überlegt, welchen Wanderweg wir nehmen sollten. Nicht zu kurz, aber auch nicht zuuu lang. Gewonnen hat der Queens Garden Trail, Der Peekaboo und der Fairyland waren uns doch etwas zu viel. Der Fairyland Trail kam nicht in Frage, weil noch keine Shuttlebusse fuhren, die uns zurück zum Auto bringen konnten. Der QGT ist kein Rundweg, sondern ein hin- und zurück-Weg, Länge ca. 1,5 Kilometer. Da die gesamte Strecke aber bergab geht und wir keine Lust hatten, wieder bergauf zu hecheln, gingen wir am Ende des Weges weiter, mit vielen Pausen, zum Navajo-Loop, den wir ja von vorgestern schon kannten und kletterten dort bis zum Sunset Point hoch. Tip: Bergab zum Queens Garden, dann den Navajo-Loop bis zur Wallstreet, umdrehen und am anderen Ende bergauf. Ich hoffe, das war halbwegs verständlich erklärt. Eine Bildergalerie Queens Garden Trail ist mittlerweile auch online.....

Spezieller Wunsch von Heinz: Lal@ von hinten

Fazit: Der Bryce Canyon bekommt von oben gesehen eine klare 8-9, von unten eine ebenso klare 10. Der Navajo Loop schien mir die schönste und am einfachsten zu gehende Strecke zu sein, wer den Rundweg ausläßt ist selber schuld. Insgesamt ist der Bryce Canyon im Moment, zusammen mit den Bistis, auf Platz 1 meiner persönlichen Hitliste dieses Urlaubes.

Es kam uns heute sehr viel steiler vor, aber wir sind ja auch 2 Tage älter mittlerweile. Der Geist ist willig, der Körper ist 47 sozusagen. Die Sonne hatte sich auch hinter einer Wolkendecke verschanzt, es waren gefühlte sehr kalte Grade.....

Anschließend waren in der Bryce Canyon Lodge und wollten uns etwas aufwärmen. So etwas wie eine Kaffee- und Kuchenzeit gibt es in Amerika ja nicht, wir haben deshalb von der Lunchkarte etwas vom Dessert ausgesucht und Blaubeerirgendwas mit heißem Kakao und Apfelcrispirgendwas mit Kaffee genossen.

Da es erst halb 3 nachmittags war, fuhren wir auf einer ganz in der Nähe liegende Scenic-Road bis zum Tropic-Reservoir, einem wunderfarbigen See. Ein weiterer Weg ging ab ins Nichts, so lange, bis uns ein Baum den Weg versperrte. Insgesamt sind wir 2 Stunden gefahren, wunderschöne Landschaft, kann ich nur empfehlen, wenn mal 2 oder 3 Stunden übrig sein sollten.

Welchen Weg meine ich genau? Wenn man vom Bryce Canyon kommt auf den Highway 12 nach links abbiegen und nach ca. 1 Meile wieder nach links, dann immer der Nase nach. Es kann vorkommen, daß das eine oder andere Hindernis im Weg ist, aber irgendwie läßt sich alles umfahren. Uli ist das erste Mal Jeep, das erste Mal Automatik und das erste Mal in Amerika gefahren. Hat ihr Spaß gemacht.

Tropic Reservoir

Essensmäßig gibt es viele Möglichkeiten in Tropic, mindestens 3. Wir waren entweder im Hungry Coyote oder bei Doug's Place, bei letzterem ist die Auswahl größer. Deutsche oder deutschsprachige scheinen dort nicht unbekannt zu sein, heute abend saßen vier so gut wie nicht englisch-sprechende Österreicher einen Tisch weiter, es wurde Ihnen alles mehrfach sehr langsam erklärt, damit sie verstanden, worum es geht, wie eine Kindergärtnerin den 4jährigen alles erklärt.

Wir brechen unsere Zelte in Tropic morgen ab und fahren weiter nach Page. Dort soll es ja auch einige sehenswerte Landschaften geben. Reinhold treffen wir wohl nicht mehr an, schade, Andre ist evtl. noch da. Ich will mir auf jeden Fall die Wave - Permitverlosung ansehen, wenn sich Hunderte von Leuten in der kleinen Ranger-Station drängeln, um an die begehrten grünen Zettel zu kommen.

 

61 Meilen gefahren

864 Meilen in der 2. Woche gefahren

2724 Meilen insgesamt bisher

 

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