Uxmal

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Merida, der Hauptstadt von Yucatan.

Merida steht an zehnter Stelle der antiken Städte in Mexiko. Seine Geschichte läßt sich bis in die prähispanische Zeit zurückverfolgen, als die Maya-Stadt T’ho, auch bekannt unter dem Namen Ichcaanzihó oder «Land der großen Sihoes», durch den Kaziken Ah-Chan-Caan der Itzá im Jahr 1240 erbaut wurde.

Hier steht auch die erste Kathedrale, die auf dem amerikanischen Festland erbaut wurde, damit die Spanier erst beten konnten, bevor die Mayas ausgeraubt und ermordet wurden, im Namen des Herrn.Es war wieder Zeit zum Tanken, dieses Mal wußte ich Bescheid, die Zapfsäule stand auf 0. Der Zahlmeister ließ allerdings sofort mein Geld verschwinden und war der Meinung, daß ich passend bezahlt hätte und nicht mehr. Also 25 statt 20 Peso. Fazit : Beim nächsten Mal passend geben und nicht auf Wechselgeld hoffen.

Über den Highway 261 fuhren wir weiter in Richtung Uxmal. Gesprochen Uschmal. Die Strecke nennt sich auch Ruta Puuc.Kurz vor den archäologischen Stätten haben wir ein Zimmer im Hotel-Restaurant Rancho Uxmal genommen, nur Bett und Dusche, aber 15 $, da kann man sich nicht beschweren. Dann war wieder Kultur angesagt.

Uxmal Uxmalist die größe Zona Arqueologica der Ruta Puuc, an der auch Labná, Xlapac, Sayil, Kabah und Oxkintok liegen. Das wollten wir uns aber nicht alles ansehen.
Irgendwie sind alle Anlagen die größten ihrer Gegend, kommt immer darauf an, wie groß die Gegend ist.
Es gibt eine Menge Sachen zu besichtigen, den Palacio del Gobernador, die Casa de la Vieja, den Templo de los Falos z.B.
Vom Gouverneurspalast hat man einen schönen Blick auf das Viereck der Nonnen und die 35 Meter hohe Pyramide des Wahrsagers.
Ob die Namen wirklich alle so stimmen oder ob sich die Spanier sowas nur zusammengereimt haben, weiß ich nicht.Viele Stellen waren mit Beton nachgearbeitet und auch gleich Vertiefungen für Beleuchtungen mit Gittern darüber angebracht worden. Falls die Mayas damals noch keine Elektrizität gehabt haben sollten. Die Stufen der Pyramide waren schmaler und steiler als in Chichen Itza, vor allen Dingen der Abgang war gar nicht so einfach, aber auch hier war eine Kette angebracht, die auf dem rechten Bild unten gut zu erkennen ist. Ist aber mittlerweile egal, man darf sowieso nicht mehr hoch klettern.....

 

Alle anwesenden älteren Damen gingen rückwärts runter, dann wurde ihnen wohl nicht schwindelig. Dann war schon wieder 5 Uhr und wir gingen Essen, um die Zeit bis zur Nightshow zu overbridgen. Falls jemand einen Videofilm gedreht haben sollte : Innuendo von Queen eignet sich besonders gut zur Vertonung der laufenden Bilder. Auch hier sind wir zur spanischen Show gegangen. Es war nicht so toll wie in Chichen Itza, aber empfehlenswert. Weitere Bilder und Infos aus Uxmal gibt’s bei Uxmal-World und bei Beate unterwegs.

 

Am nächsten Morgen sind wir dann wieder nach Hause, nach Cancun, gefahren.
Unterwegs Chunyaxchehaben wir noch kurz in Kabah und Chunyaxche reingeschaut, aber unser Bedarf an Mayabauwerken war fürs erste gedeckt.
Was auf der ganzen Strecke, die Route 307, allerdings nicht war: Eine Tankstelle.

Ich bin dann nur noch stur mit 90 gefahren, um so wenig wie möglich Sprit zu verbrauchen, aber irgendwann bewegte sich die Nadel gar nicht mehr und wir überlegten uns schon, wie wir die nächsten vorbeikommend en Mexikaner bitten wollten, uns doch etwas Benzin vorbei zu bringen, wenn wir stehen bleiben würden.

Es kam aber doch noch eine Stadt mit Tankstelle, wahrscheinlich, weil hier eine Kreuzung war, in den Dörfern vorher gab es nichts. Wir haben es jedenfalls geschafft, ohne Schieben an die Zapfsäule zu kommen, die letzten paar Meter war der Motor zwar schon aus, aber wir sind noch gerollt. Also : Egal, wo du bist und wie voll der Tank noch ist, immer voll machen.......

Kurz vor Cancun wurden wir von der Polizei angehalten.
Zu schnell gefahren war ich definitiv nicht, ich hatte ca. 80 drauf.
Einer der Polizisten ließ einen spanischen Wortschwall los, wohl um mich einzuschüchtern.
Ich verstand nur Bahnhof......
non comprende....
blablablablablablablablablabla......
non comprende.....
Ich verstand das Ganze so, daß ich viiiieeeel zu schnell gefahren wäre und morgen zum Office müßte, wo sehr viel $ zu bezahlen wären.
OK, gimme Adress......
Das wollte er aber auch nicht.
Es lief darauf hinaus, das er Geld haben wollte, damit ich nicht zum Office brauchte.
No, i go to Office mañana......
Cincuenta Dollar....
I go to Office.....
Treinta Dollares......
No, Office....Mañana
Diez Dollares....
Ok, Hombre......Diez $.....buenas noches

Ich wollte endlich nach Hause, wir hatten beide Hunger und ich hatte keine Lust, mich noch stundenlang mit der Policia rumzuärgern.

Am nächsten Tag sind wir in Cancun rumgekurvt und dann ging's nach Xcaret , das wir auf der Fahrt nach Tulum entdeckt hatten...........

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