Tennessee

Tennessee - Land des Whiskeys und der Country-Musik. Beides nicht unbedingt meine Lieblinge, aber vielleicht finde ich ja doch etwas positives in diesem Staat.

Tenneesse Welcomes You

Nach der Rückkehr am Visitor Center der Mammoth Caves stieg ich ins Auto und machte mich auf den Weg nach Nashville. Unterwegs hatte ich natürlich Hunger und wollte beim ersten Schild, das mir zusagte, den Highway verlassen. Kurz hinter Bowling Green sah ich das erste Outback nach langem. Nix wie raus.
Direkt gegenüber war noch ein anderes Steakhouse, Santa Fe Cattle Co.
Da ich bekanntlich alles testen will, was es gibt, habe ich mich dafür entschieden. Es gab, ausnahmsweise mal, ein Ribeye-Steak, vorher Salat und eine Art Brötchen mit Cream. Der Laden sah ganz nett aus, auf jedem Tisch stand ein Eimer mit Erdnüssen.

Leider dauerte es recht lange, bis das Steak kam, es gab nämlich einen Computerabsturz und ohne einen PC kann man scheinbar nichts mehr grillen. Nach ca. 20 Minuten gab’s dann endlich etwas, leider nicht medium, sondern nur noch gaaanz leicht rosa und ziemlich well done. Egal, ich hatte Hunger und keine Lust, mich zu beschweren und noch länger zu warten. Geniessbar war es. Als der Kellner fragte, wie es wäre, sagte ich, daß es zwar schon recht durch wäre, ich es aber trotzdem essen würde.

Fazit: Wie es mir schon im vorigen Jahr in einem Outback passiert ist, musste ich nichts bezahlen, Essen und Trinken war complimentary.
5 $ Trinkgeld, mehr als üblich, und weg war ich.
Mein Tip für SPARfüchse: Beschwert euch übers Essen, dann zahlt ihr nichts.

 

The District - Nashville

Kurze Zeit später waren die stillen Tage in Kentucky beendet und ich fand ein Bett für die Nacht im Best Western Downtown Convention Center in Nashville.

 

 

Fazit Kentucky: Grüne Landschaften gibt es zwar in Deutschland auch, aber die Arches und Wasserfälle sind recht interessant. Kann man ein paar Tage gewesen sein.


Abends war ich noch im District in Nashville Downtown, der mir sehr gut gefiel. Nicht solche Anmache wie in New Orleans oder Memphis. Und nicht nur Country Musik, sondern auch “Richtige”.

Gefahrene Meilen: 235 - 378 km

Blick vom Broadway auf die Shelby Street Bridge

 

Bevor es weiter geht ein paar Infos, die ihr schon immer nicht unbedingt wissen wolltet.
 

Der Name Tennessee kommt von Tanasi, dem Namen einer Indianersiedlung am Little Tennessee River. Einer der Beinamen Tennessees lautet "Volunteer State" – Staat der Freiwilligen. Er stammt aus der Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, in dem zahlreiche Bürger Tennessees als Freiwillige für ihr Land kämpften.


Von 1539 bis 1543 erforschte der spanische Entdecker Hernando de Soto das Gebiet östlich des Mississippi River. Zu Beginn der Besiedlung durch europäische Kolonisten wurden die meisten Ureinwohner nach Süden und Westen verdrängt, insbesondere die Stämme der Muskogee und Yuchi. Bis zur Gründung des Staates stand das Gebiet unter der Verwaltung von North Carolina und war als Südwest-Territorium bekannt. Das Südwest-Territorium galt sehr lange Zeit als gesetzloses Gebiet, da die Regierung von North Carolina es nicht schaffte, eine ausreichende Verwaltung zu etablieren.

1785 bis 1790 wurde der erste Versuch unternommen, einen Bundesstaat der USA zu gründen. Im Norden des heutigen Tennessee wurde der Staat Franklin gegründet. Nach fünf Jahren des Streits mit der Regierung von North Carolina und häufiger Indianerüberfälle brach die Regierung in Greeneville zusammen, und das Gebiet geriet wieder unter die Kontrolle von North Carolina.

Tennessee trat den Vereinigten Staaten durch eine vom Senat gebilligte Gründung am 1. Juni 1796 als 16. Staat bei. Von 1838 bis 1839 wurden die restlichen verbliebenen ca. 17.000 Cherokee in den Westen von Arkansas deportiert. Dieser Gewaltmarsch ist unter dem Namen Pfad der Tränen (Trail of Tears) bekannt.

Am 8. Mai 1861 löste sich Tennessee als letzter der Südstaaten von den USA und trat am 2. Juni den Konföderierten Staaten von Amerika bei. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg gab sich der Staat am 22. Februar 1865 eine neue Verfassung, durch die die Sklaverei abgeschafft wurde, und ratifizierte den 14. Zusatzartikel zur US-Amerikanischen Verfassung am 18. Juli 1866. So wurde Tennessee der erste der abtrünnigen Staaten, der den Vereinigten Staaten wieder beitrat (am 24. Juli desselben Jahres).

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