Kasha Katuwe

Nach einem kurzen Besuch der Seilbahn, die zum Sandia Peak hoch fährt ging es weiter nach Norden auf der I17. Die Strecke ist übersät mit Casinos - wenn WinnetouKasha Katuwe Tent Rocks noch leben würde, wäre er bestimmt auch Geschäftsführer in einem - bis zur Ausfahrt 259, ausgeschildert zum Cochiti Lake, dann weiter nach Westen auf der New Mexico Route 22. Nach kurzer Zeit kommt schon das erste Hinweisschild. Von Santa Fe kommend ist es die Abfahrt 264 und dann auf die NMR 16. Nach ca. 12 Meilen geht es links ab zum Cochiti-Pueblo, nach weiteren 2 Meilen rechts ab auf die Tribal Route 92. Nach ein paar Metern kommt das offizielle Eingangsschild und dann noch 4,5 Meilen auf einer unbefestigten Straße, einer Waschbrettpiste, bis zur Endstation. Auch für PKW’s und Womos zu befahren. Der Eintritt kostet 5 $, bezahlt wird, indem man das Geld in einem Briefumschlag legt, diesen beschriftet und in eine Art Briefkasten wirft.

Öffnungszeiten : Kasha Katuwe - Tent Rocks

November - März : 8:00 - 5:00

April - Oktober : 7:00 - 6:00

Die Bildergalerie Kasha Katuwe ist mittlerweile online......

Als Nächstes ein kurzer Kasha Katuwe - Tent Rocksinformativer Text: In New Mexico, zwischen Albuquerque und Santa Fe, liegt dieses einmalige geologische Gebiet namens Kasha-Katuwe Tent Rocks. Kasha-Katuwe oder “weisse Klippen” in der Sprache der hier heimischen Indianer, ist ein Gebiet, in dem man große, zeltartig geformte Felsen sehen kann, die in den steilen Klippen des Peralta Canyons stehen. Diese Steine sind, wie fast alle anderen in dieser Gegend auch, durch Vulkanismus und Erosion entstanden.

Es gibt zwei Strecken, den Cave Loop und den Canyon Trail. Der Canyon Trail führt durch ein sandiges Flußbett, das sich in ein Schlitztal verengt, das aber auch für voluminöse Personen gut zu begehen ist. Nach ca. 200 Metern kommt man ins eigentliche Tal der Zeltfelsen. Es ist angenehm zu erwandern, links und rechts sind merkwürdig geformte Felsen zu bewundern, die teilweise an ein Kaffeekränzchen des Ku-Klux-Klan erinnern. Am Ende des Weges ist ein steiler Aufstieg, zwar sind Treppen in den Fels gehauen, es ist aber recht anstrengend. Oben kann man alles aus einem anderen Blickwinkel bewundern, für kurzatmige, herzschwächelnde Personen empfehle ich nur den Weg bis zum Aufstieg, so toll sieht es von oben nicht aus. Ein Panoramabild von ganz oben kann man hier bewundern, ich habe mal wieder keine Mühen gescheut.

 

Kasha Katuwe - Tent Rocks

Kasha Katuwe - Tent Rocks

Kasha Katuwe - Tent Rocks

Kasha Katuwe - Tent Rocks

Kasha Katuwe - Tent Rocks

Kasha Katuwe - Tent Rocks

 

Ich habe für beide Wege insgesamt 4 Stunden gebraucht, war aber von allen, Kasha Katuwe - Tent Rocksdie mir begegnet sind, der langsamste, weil ich ständig Fotos gemacht und gefilmt habe. Nach insgesamt 6 Kilometern Fußweg habe ich einen leichten Muskelkater, aber es wird ja noch schlimmer in den nächsten Tagen mit der Wanderitis.

 

 

Fazit : Muß man unbedingt gesehen haben, 9 Punkte. Bestens am Anfang eines Urlaubes, wenn man schon viele andere Landschaften gesehen hat, kommt es einem vielleicht nicht mehr so begeisternd vor.

Unbekannt ist der Park übrigens nicht, es standen 18 Autos dort, als ich wieder zurück fuhr. Weitere Infos findet ihr hier.

Eine State Capitol Santa Fehalbe Stunde später erreichte ich Santa Fe. Die Hauptstadt New Mexicos ist eigentlich recht langweilig, alle Häuser sehen gleich aus, pueblostilig, und außer Restaurants, Galerien, chic gekleideten Touristen, Chili- und T-Shirt Shops ist nicht viel zu sehen. In den Geschäften gibt es hauptsächlich scharfe Gewürze mit angeblich lustigen Namen zu kaufen. Und polnische Folklore. Die hier arbeitenden Indianer sprechen alle spanisch, könnten also auch Mexikaner sein, aber das sind ja auch irgendwie Indianer.
Das ortsansässige Capitol lag im feinsten Sonnenschein und ließ sich bereitwillig knipsen - ohne Permit.

Danach begann es zu regnen, ich ließ deshalb die geplante Fahrt nach Taos ausfallen und trieb mich in einer der vielen Outlets in der näheren Umgebung herum. Gekauft habe ich allerdings nichts, weil es meine Jeansgröße nicht mehr gibt. 38-33 wird scheinbar nicht mehr hergestellt, wäre mir aber genau auf den makellosen Körper geschnitten. 38-32 hat zu kurze Beine, 38-34 zu lange.

Beim Verlassen des Walmarts MUSS man übrigens seinen Kassenzettel abzeichnen lassen.
It’s a rule in Santa Fe sagte die Kontrolltante, nachdem sie gesehen hatte, dass ich meinen Zettel in den Müll geschmissen hatte. Oder ist das in allen Walmärkten so?

Übernachtet habe ich übrigens in der Econo Lodge an der Cerillos Road, Abendessen gab’s bei Applebees, falls es jemanden interessiert. Essensfotos fallen in diesem Urlaub aus, es gab nichts wirklich Neues zu knipsen. Außer in Las Vegas, aber bis dahin sind noch eine Menge Seiten zu lesen.


335 Meilen gefahren - Motorlaufzeit: Hab ich nicht aufgeschrieben


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