The Wave

Wie alles begann:
Wir haben es beide nicht gewollt. Uli hatte zwar mal einen Gedanken daran verschwendet, daß sie es dieser blöden Welle zeigen wollte, wer die Frau im Haus ist, aber doch nicht in der Ende Mai erwarteten Hitze. Es traf sich deshalb gut, daß ich am 1.2., dem Tag, an dem die Permits geordert werden mussten, im Urlaub war. Es traf sich deshalb schlecht, daß Traude in Wien an ihrem PC saß und mit viel Mühe 4 Permits bekommen hat. Hannes an der Paria Ranger Station
Wir versuchten es mit Ausreden.
Du bist doch nicht so gut zu Fuß.
Ich schaff das.
Ist wird bestimmt viel zu heiss.
Beim letzten Mal waren es 43 °. Wir gehen zur Wave, basta...

Was soll man dagegen sagen....

Wat mutt datt mutt.

Das Wetter in den letzten Tagen war sehr angenehm, sonnig, aber kühl. Ausgerechnet heute morgen knallte die Sonne aber schon um 8 Uhr morgens. Uli hatte sich gestern Abend noch fest vorgenommen mit zu kommen, aber jetzt beschlichen sie doch Zweifel. Als diese während der Fahrt immer grösser wurde, hielt ich sie nicht davon ab, als sie doch lieber wieder nach Hause wollte. Lieber einen ruhigen Tag am Pool als einen langen heissen an der Wave. Ich wäre auch gerne in Page geblieben, wollte Traude aber nicht im Stich lassen.
Hannes fuhr uns zuerst zur Paria Ranger Station, wo wir Bescheid sagten, daß heute eine Person weniger zur Wave unterwegs wäre und ein Permit neu ausgeschrieben werden könne.
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Uli hatte sich schon Sorgen um uns gemacht. Sie hatte uns schon vor ein paar Stunden zurück erwartet. Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt machte das Auto wieder komische Geräusche, sie hat deshalb den Tag am Pool verbracht. Ich rief bei National an und versuchte zu erklären, worum es ging, was mir aufgrund mangelnder Sprachkenntnise in Bezug auf Autoteile aber nicht gelang. Nach Einschaltung einer deutschen Dolmetscherin verstand der Nationalist, worum es ging und versprach, daß in 3 Stunden ein neuer Wagen da wäre, aus Flagstaff.

3 Stunden? Eine gute Zeit, um das Abendessen zu zelebrieren und uns mit Michael von Destination-USA zu treffen, der hier in Page wohnt und ohne Pause, manchmal denke ich auch ohne zu atmen, stundenlang sehr interessante Geschichten erzählen kann.
War nett, dich mal wieder getroffen zu haben, Michael....
Fotos wurden an diesem Abend komischerweise nicht gemacht.

Als wir wieder ins Motel kamen, fuhr gerade ein Abschleppwagen mit Anhänger vor. Unser neues Auto wurde gebracht, wieder ein 4WD-Trailblazer, diesmal in Rot, das alte abgeholt. Guter Service.

Gefahrene Meilen: Keine Ahnung, Hannes ist gefahren....

Gespart: Nichts. Wir hätten uns den Weg zur Wave sparen können, weil Traude den eigentlichen Grund, den Burger Rock und die Second Wave, gar nicht gesehen hat. Uli hat sich sowohl den Weg zur Wave als auch Benzin gespart, weil sie den größten Teil des Tages am Pool verbracht hat.
Wir sind morgen noch einen Tag in Page, mal schauen, was wir uns noch ansehen können.

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