Flaming Gorge

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Viel Lust hatte ich eigentlich nicht. 40 Meilen oneway fahren um einen Staudamm zu sehen den wir vorgestern schon besucht hatten. Aber Uli hat mich überzeugt - zum Glück. Die 40 Meilen waren nur noch 30 nach dem Moonshine Arch, und die waren schnell gefahren.
An der Kreuzung 191/44 bogen wir nicht in Richtung Staudamm ab sondern fuhren in die uns bisher unbekannte Richtung, westlich. Am Red Canyon bogen wir zum Visitor Center ab, das ab dem Memorial Day geöffnet hatte, also ab heute.

Red Canyon

Flaming Gorge Recreation Area

Nach der üblichen Stempelage erzählten uns die Ranger was man hier so alles ansehen könne. Erstaunlich: Die beiden hatten wirklich Ahnung, was bekanntlich in den meisten Visitor Centern nicht der Fall ist.

Aber zuerst sollten wir einen Blick aus dem Fenster werfen.
Wow, da standen wir und staunten. Das hatten wir nicht erwartet, ein wunderbar blaugrünes Wasser schlängelte sich durch einen Canyon, mit (im Bild nicht zu erkennenden) weißbepuderten Bergen im Hintergrund. Atemberaubend.

Flaming Gorge Recreation Area

Eine gute Stunde lang schlenderten wir den örtlichen Loop, der zwar nur ca. 300 Meter lang war, aber ständig neue Blicke ins Tal ermöglichte und uns um Weitergehen hinderte. Und das bei der Ruhe, die so eine schöne Landschaft auch verdient.

Flaming Gorge Recreation Area

Flaming Gorge Recreation Area

Flaming Gorge Recreation Area

 

 

Die Ranger empfehlen uns noch den Sheep Creek Geologial Loop Scenic Byway, eine ca. 30 km lange, sich durch unterschiedliche Gesteinsformen windende Fahrt. Eine wunderschöne Strecke mit rotem und gelbem Fels dekoriert mit frischem, grünem Espenlaub. Mit einem Wort: coole Kurven, steile Steine, beeindruckende Berge und fantastische Farben.

 

Hier gibt’s eine Karte und jede Menge englisch/geologische Worte über dieses Gebiet.

Sheep Creek Canyon Geological Area


Die Einfahrt ist - vom Red Canyon kommend - kurz nach der Straße zum Dowd Spring auf der 44 - auf die 128 abbiegend.

Erst fängt es ganz langsam an, ca. 10 Minuten über Feld, Wald und Wiesen - aber dann......

Blick auf den Sheep Creek Canyon

Schon nach ein paar Metern machten wir Fahrerwechsel. Ich wollte filmen - und dabei stört es wenn man nebenbei noch fahren muss, also setzte sich Uli hinters Lenkrad und ich ließ die Speicherkarte glühen.

Sheep Creek Canyon Geological Area

So ganz einfach ist das nicht bei fahrendem Motor,sowohl Fotocamera als auch die “richtige” Videocamera müssen zum Filmen aufgeklappt werden, und bei Gegenwind klappt die Klappe dann schonmal zu und der Film stoppt. Ich habe deshalb den Apparat genommen der nicht ganz so leicht zuklappt.

Sheep Creek Canyon Geological Area

Was ich aber noch nicht gemerkt hatte bisher: Die Videos der Fotocamera ruckeln leicht, im Gegensatz zu denen der Videocamera.

Nebenan im Bild der Tower Rock zu sehen ist - der aus Weber Sandstein besteht. Ich kannte bisher nur Weber Grills.....

Sheep Creek Canyon Geological Area

Mein finaler Tip des Tages: Unternehmt genau so eine Tour wie wir es getan haben. Moonshine Arch, Red Canyon, Sheep Creek und wieder zurück nach Vernal. Eine perfekte Tagestour.

In echt sieht die Strecke übrigens viel spannender aus als im Video...

 

129 Meilen oder 207 Kilometer gefahren.
Übernachtung: Immer noch im Super 8 Vernal UT
Das Abendessen wurde nochmal im Golden Corral eingenommen, trotz des angeblichen Memorial Day Special Buffets gab’s aber dasselbe wie 2 Tage vorher - nämlich rote Teller, weiße Teller, pinkige Teller, blaue Teller, hellblaue Teller, grüne Teller, weiße Teller, blaugrüne Schalen, weiße Quadratteller, grüne Teller und gelbe Teller.

 

Im Hotel überlegten wir was wir denn in den letzten 9 Tagen des Urlaubes anstellen könnten - vor allen Dingen wo. Überraschenderweise hatte Uli gegen die eine oder andere Nacht in Page nichts einzuwenden, der Horseshoe Bend, die Rainbow Bridge und der Lower Antelope Canyon standen noch auf ihrer uliginären Wunschliste.
Moab - Monument Valley - Page wäre eine Tagestour, in Page war allerdings erst einen Tag später ein Zimmer zu bekommen, weshalb ich eine Zwischenübernachtung in Mexican Hat buchte. So war Zeit um einen leichten Schlenker zu den 4 Corners zu machen, einem weiteren Punkt auf Uli’s Liste. Die ursprünglich vorgesehen Zimmer in Chinle wurden störniert.
The View wäre auch eine Option - aber der Laden lohnt sich eigentlich nur für diejenigen, die den Sonnenaufgang vom Balkon aus erleben möchten und dabei in romantische Stimmung geraten. Wir schlafen um die Zeit noch, es lohnt sich also nicht.

Die weitere vorläufige Planung:
2 Nächte Moab
1 Nacht Mexican Hat
2 Nächte Page
2 Nächte irgendwo
2 Nächte Santa Fe
1 Nacht Colorado Springs
1 Nacht Denver

 

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