Fantasy Canyon

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27.5.2014 - 12. Urlaubstag
Ich hätte eine längere Geschichte zu bieten in der es um das Bild “Back of Beyond” von Michel Fatali geht - aber wer interessiert sich heute noch für das was 2004 passiert ist.
Deshalb erzählt Uli was 2014 so alles war.....

Auf dem Weg nach Moab noch kurz beim Fantasy Canyon vorbei schauen, der in der Nähe von Vernal inmitten eines trostlosen Gasförderungsgebietes liegt. Proportionell muss man sich eine 33er Langspielplatte vorstellen, die das wüstenartige Gelände darstellt, und das kleine Loch in der Mitte ist der Canyon, der eigentlich gar keiner ist. Mitten zwischen Gasleitungen, Tanklastern und Fördereinrichtungen hat der BLM den Weg ausgewiesen, der irgendwann an einem Parkplatz mit Klo, Picknicktisch und Schild endet.

Fantasy Canyon

Und von da kann man eigentlich schon sehen, um was es geht. Feinstziselierte Artefakte aus grauem mehr Sand-als-Stein.

Fantasy Canyon

Man kann sagen, je feiner die Natur etwas gestalten kann, desto schneller kann sie es auch zerstören.

Fantasy Canyon

Für Fantasielose hat jemand überdimensionale Nägel in den Boden geschlagen, deren Köpfe mit dem Kunstwerk beschriftet sind.

Ein Nagel für Fantasielose

Oder mit dem, was der Schöpfer sich gedacht haben könnte. Keine Ahnung, wir haben ganz andere Fantasien gehabt.

Fantasy Canyon

Ein hübscher kleiner Irrgarten in dem man locker eine Stunde verbringen kann, um aus jeder Perspektive wieder anderes zu entdecken.

Fantasy Canyon

Fantasy Canyon

Fantasy Canyon

 

Trotzdem ist die Weiterfahrt nach Moab eine Steigerung. Die roten massiven Felswände versprechen, auch bei unserem nächsten Besuch noch da zu sein. Sie rahmen beschützend und dekorativ zugleich die Landschaft und den Blick ein.

Irgendwo an der 128

Und nach jeder Biegung, die die Straße mit dem Colorado River macht, eröffnen sich wieder neue, gigantische Ausblicke mit den verschneiten La Sal Mountains im Hintergrund.

Fisher Towers

 

 

Das Abendmahl wurde in der Moab Brewery gereicht, ein Jack Daniels Burger und ein Full Stack St. Louis Ribs, bei dem die Kellnerin erstaunt war dass ich alles aufgegessen habe. Passiert sonst wohl eher selten, war aber auch ein riesiges Stück. Dazu gab’s ein paar Biere bis wir die nötige Bettschwere hatten um im Moab Valley Inn, direkt gegenüber liegend, in unsere Betten zu fallen.
Preis pro Nacht: 86 € - über otel.com gebucht. Das Hotel war dort um 20 € billiger als bei allen anderen Portalen.
Große saubere Zimmer, bequeme Betten, free WIFI, gutes Frühstück.

280 Meilen oder 450 Kilometer gefahren.

 

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