Salem

Schluss für heute mit Wasserfällen - wir fuhren in Richtung Portland. Ich hatte die ursprüngliche Planung gestern abend über den Haufen geworfen und nicht Hood River sondern Portland zum Ort für unsere nächsten Übernachtungen auserkoren.
Unterwegs gab es diverse Berge, Täler, Wälder, Seen und endlose Straßen - das übliche für Oregon eben. Nett, aber sowas gibt’s auch in den Alpen, oder so.
Beim nächsten Mal lohnt sich evtl. ein Besuch im Silver Falls State Park.

endlose oregonische Straßen


In Salem war ein Capitol zur Besichtigung frei gegeben, eins mehr für Uli’s Capitolliste.

State Capitol Oregon in Salem

Drinnen sah man gut, dass so eine Kuppel eigentlich aus 2 Kuppeln besteht, einer inneren und einer äußeren. Von außen sind die Fenster relativ weit unten.

State Capitol Oregon in Salem

Innen sind die Fenster knapp unter der Kuppel - es ist also ne Menge Luft nach oben.

State Capitol Oregon in Salem

Eine Erklärung warum in Oregon Self Service tanken verboten ist findet man hier auch.
 

No Self-Service Gasoline

State Capitol Oregon in Salem

Die öffentliche Sicherheit war der Anlass, weshalb die Regierung von Oregon 1951 entschied, dass nur ausgebildete Bedienstete Benzin einfüllen dürfen. Oregon war der 2. Staat, der so ein Gesetz erließ. Der Grund: Gleichberechtigter Zugang auch für Behinderte und Alte, Schutz der Bürger vor gefährlichen Unfällen und giftigen Dämpfen - und die Schaffung von Arbeitsplätzen.
1980 behielten Oregon und New Jersey diese Regelung bei - eine Situation, die bis heute geblieben ist.
Bei einer Volksabstimmung 1983 waren 67 % der Bürger für die Beibehaltung, 43 % dagegen.
Kommentar in einer Zeitung: Das Gesetz ist sozialistisch, dumm, ökonomisch lächerlich. Es ist eine tolle Sache. Die Bürger von Oregon haben beschlossen sich diesen Service zu gönnen.
Ein weiterer Kommentar: Self Service Selbstmord - mit ärztlicher Unterstützung) ist erlaubt, Self Service tanken nicht.

Capitolbesuche sind anstrengend und müssen mit einem leckeren Abendessen belohnt werden. Wir erinnerten uns an die sehr leckeren Burger bei Denny’s in Los Angeles und steuerten einen dieser sehr selten anzufindenden Läden an. Leider war die Qualität des Essens nicht akzeptabel, sowohl Fish & Chips als auch der Burger waren fast ungenießbar. Da wir keine Lust auf ne Beschwerde hatten haben wir die Pommes gegessen und uns dann aus dem Staub gemacht.

Über Expedia hatte ich gestern das The Benson Hotel, A Coast Hotel gebucht - 2 Nächte gab es als Sonderangebot für je 85 €, abzüglich weitere 10 % mit Gutschein - dazu haben mich die angebotenen Tempur Matrazen gelockt. Ich wollte ich schon immer mal austesten, ob man sich sowas auch für zu Hause anschaffen sollte - alte Leute brauchen bessere Matrazen....

270 Meilen gefahren

Benson Hotel Portland

Als Uli die Dose Bier in den Kühlschrank stellen wollte fand sie eine Box, in der sich scheinbar etwas vor ganz langer Zeit essbares befand, extrem ekelhaft. Ich habe alles in in einen Abfalleimer am Aufzug geschmissen, im Zimmer hätte es zu sehr gestunken. Auch wenn der Kühlschrank jetzt leer war - in so eine Umgebung sollte die Dose Bier nicht, wir verzichteten deshalb auf die Kühlung und genossen nebenan in einer Studentenkneipe einen Pitcher Warstiner. (Kein Dreckfehler). Greg Lake spielte am Abend in einem Theater in der Nähe - aber wir hatten beide keine Lust hin zu gehen. Ich nicht besonders und Uli kennt ihn gar nicht - außer als Mitglied von Emerson, Lake & Palmer, aber die sind ihr zu synthesizerig.

Nochmal zum Hotel: wir dachten - 4 Sterne wären besser, aufgeräumter, sauberer. Wenn so ein Hotel in Guantanamo wäre, gäb es mindestens Champagnerboarding .....


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