Klahhane Ridge

Aber egal, es gibt ja genug andere Wege. Wir entscheiden uns für den zur Klahhane Ridge

Und die Entscheidung ist goldrichtig. Wir treffen genau 3 Leute auf der gesamten Wanderung, so mögen wir das. 

Blick über die Juan de Fuca Strait bis nach Vancouver Island.

Der Weg ist wunderschön, ruhig und einsam. Es macht viel Spaß hier rumzulaufen und nur ab und an kommen wir an einigen Schneefeldern vorbei.

Tolle Ausblicke

Der Weg ist schmal, aber problemlos selbst für Nicht-Schwindelfreie.

Leider kein guter Weitblick heute.

Und zack, der Schnee hat uns wieder eingeholt. Da müssen wir runter.

Es dauert einige Zeit, aber selbst ich komme heil unten an.

Da wollten wir eigentlich hin.

Aber der Schnee bzw. Eis macht uns einen Strich durch die Rechnung. Irgendwo habe ich mal wieder ein Schneefeld vor mir, denke mir nichts dabei und laufe drüber; auf halber Strecke fängt es entsetzlich laut an zu krachen und ich erstarre fast selbst zur Eissäule. Das Schneefeld ist kein Schneefeld, sondern ein zugefrorener Wasserfall. 
Mann, das war aber knapp, ein beherzter Sprung zurück und ich bin wieder in Sicherheit. Da wir keinen Weg finden, der uns sicher über diese Stelle bringt, kehren wir hier um. Ich hab´ mich so erschrocken, dass ich noch nicht mal ein Foto gemacht habe.

Beim Picknick gesellt er sich dann zu uns. Ich sitze schön am Rand und lasse den Blick in die Ferne schweifen, dann sagt Rainer plötzlich „Dreh Dich mal um, aber langsam“. Und da stand dieser Geselle hinter mir

und guckte mir so halb über die Schulter in die Ferne, so nach dem Motto „Wo glotzt die denn hin.“ Selbstverständlich haben wir es nicht gefüttert, aber es machte auch nicht den Anschein, als ob es was haben wollte von unserer Gurke.

Noch ein Blick zurück zur Klahhane Ridge
Klahhane Ridge

Diese wabernden Wolken sind schon irgendwie unheimlich.

Auf dem Rückweg machen wir dann noch den kleinen Abstecher zum Sunrise Point, kommen aber nicht weit, der Weg ist blockiert.

Erst als jemand richtig wild herumfuchtelt, bequemt sich das Reh, sich zu erheben und trottet langsam davon.

Blick auf Mount Angeles
Mount Angeles

Wir glauben fast, hier ist eine Rehplage ausgebrochen.

Auch ein paar kleine sind dabei.

Noch ein paar Ausblicke

… und dann heißt es endgültig Abschied nehmen von der Natur. Das war unser letzter Tag „draußen“, jetzt stehen uns noch 2 Tage Seattle bevor und – ihr könnt es sicher schon erraten – wir haben überhaupt keine Lust dazu.

Wir verlassen schweren Herzens die Hurricane Ridge und fahren bis nach Sequim, unserem heutigen Nachtquartier. Dort kommen wir dann in den zweifelhaften Genuss eines Abendessens bei Applebees. Das ist jetzt schon das 3. Mal in den letzten Urlauben, dass es uns bei Applebees überhaupt nicht geschmeckt hat, nun wird diese Kette endgültig von unserer Liste gestrichen.

Fazit: Gerne hätte der Tag noch ein paar Stunden länger haben können. Am Lake Crescent wären wir gerne ein bisschen rum gelaufen, haben aber zugunsten der Hurricane Ridge drauf verzichtet. Für uns war das auch die richtige Entscheidung, die Wanderung war toll und ein toller Abschluss unser Outdoor-Tage. Die Wildblumenpracht war außerdem ein weiteres Highlight. Ob ich aber alle Blumen richtig benannt habe??? 

Übernachtung: Holiday Inn Express Hotel & Suites Sequim

Gefahrene Meilen: 125

Gelaufene Meilen: 9,3

 

 

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