Grand Teton NP

3.6.2012

Das war’s. Der Yellowstone ist fast komplett besichtigt. Also: abhaken und weiter - carpen wir mal wieder den Diem.
Nächstes - naheliegendes - Ziel: Der Grand Teton (gesprochen Täiten) National Park.
Vorbei an den Kepler Cascades und der Continental Divide erreichten wir nach ca. 1 Stunde Fahrtzeit den John D Rockefeller Jr. Memorial Parkway und den Parkeingang .....

John D. Rockefeller Jr.Memorial Parkway

..... an dem komischerweise kein Eintritt gezahlt bzw. der Nationalparkpasspass vorgezeigt werden musste. Das galt nur für diejenigen die aus dem Grand Teton in den Yellowstone wollten.
John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway

Grenze vom Grand Teton zum Yellowstone - zurück geknipst....

Der Grand Teton Nationalpark hat seinen Namen von der Teton-Kette, die sich in Nord/Süd-Richtung durch den Park zieht.
 
Als erster Weißer dürfte John Colter um 1808 diese Gegend zu Gesicht bekommen haben. Der Name der Berge kommt vom französischen Wort für Brust und bezieht sich auf deren Form. Die Gegend wurde am 26. Februar 1929 zum Nationalpark erklärt.
 

Grand Teton National Park

Da kann ich noch so lange hinsehen - ich erkenne keine Brust, auch keine männliche.....

Grand Teton National Park

Grand Teton National Park

 

 

Eine Laufschrift am Wegesrand aufgestellt erzählte uns von “Bear with Cubs”. Ich kannte bisher nur die Chicago Cubs, wusste aber nicht was es bedeutet. Junge Tiere sagt uns das Wörterbuch, war uns beiden in diesem Sinn noch nicht begegnet. Aber was sollte es auch sonst in Verbindung mit nem Bären sein. Wir kennen uns ja mittlerweile aus in dem Business.

Autos und Menschen am Wegesrand, dazu ein Ranger? Da sind die Bären, die sich aber dann als ein Einzelner herausstellte. Die Rangerin wusste jede Einzelheit über das Tier, Geschlecht, Geburtsdatum, Gewicht, Schuhgrösse, Bauchumfang und das sie erstmalig alleine unterwegs wäre, ohne Mama.

Autos und Menschen am Wegesrand, dazu ein Ranger?

Wir starrten in die Richtung in die alle schauten und sahen - nichts. Erst die Camera erkannte etwas Braunes zwischen viel Grünem. Und dieses Braune wollte nicht dahin wo es gesehen werden konnte sondern es versteckte sich zwischen den Bäumen. Nach einer halben Stunde hatten wir genug, nämlich so gut wie nichts, gesehen und fuhren weiter.

Lange Zähne für nen junges Mädchen

Grand Teton National Park

Grand Teton National Park

Grand Teton National Park

Was geht noch? Man kann eine Scheune knipsen, die John Moulton Barn, oder am Oxbow Bend oder Jenny Lake frühstmorgens auf die aufgehende Sonne warten. Wir schlafen um diese Zeit noch, deshalb kein Foto.

Das mit scheinbar recht hochdosierten Spendengeldern erbaute Moose Visitor Center ist eins der schönsten und grössten jemals gesehenen. Trotzdem gibt’s kein Foto davon, nur eins von vor dem Center.

Ein paar Meilen weiter waren wir dann schon in Jackson, wo wir unseren Hunger mit Pizza, Chili und ein paar frisch gebrauten Bierchen bekämpften. Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es für die Dose schließlich nicht mehr an....

Grand Teton National Park Visitor Center - ein Elch und eine Uli

Nach dem Essen wurden wir auf nem Zebrastreifen mit den Worten: “Are you German?” gegrüsst. So trifft man nette Leute, die man aus Internetforen kennt. Darauf noch ein paar Bierchen. Kurz nach Sonnenuntergang sind wir in die Betten gefallen, ohne ein weiteres Bier, aus ner Dose beispülsweise, zu trinken....

Gefahrene Meilen: Nicht notiert. Je länger der Urlaub desdo vergesslicher werde ich.

Übernachtung: Anglers Inn Jackson - gebucht mit 10 % Rabattcode bei Expedia. Preis: 86,66 €.

Ein Prost auf den netten usa-stammtisch

 

 

 

 

 

 

 

 

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