70000 Tons 2017 - 4. Tag

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Mein Körper ist hier aber mein Geist liegt noch im Bett - mit dieser Ansage begannen Axxis um 10 Uhr morgens ihren Set. Musikalisch keine Überraschungen, die Setlist war identisch mit dem ersten Auftritt, nur das für “Touch the Rainbow” auf die Bühne geholte Mädchen kam diesmal aus Brasilien. 

70000 Tons of Metal 2017 - Axxis

Serenity hörten sich bei unseren ersten Recherchen nach Sonata Arctica an, Stimme und Phrasierung identisch mit der von Tony Kakko. Und genau so war es auch live - flockige Popmusik mit sehr gutem Sänger und genau so gut singendem Bassisten.

Reduced to Nothingness

70000 Tons of Metal 2017 - Serenity

Videos: Odin Owns Ye All - Hordes Of Hel

70000 Tons of Metal 2017 - Manegarm

Bei einem akustischen Zwischenspiel von Månegarm bin ich kurz rüber in den Icerink und hab gezählt, wie viel Zuschauer bei Cryptex sind. 30 vor der Bühne und ein paar auf den hinteren Rängen waren zu sehen, ansonsten gähnende Leere. Es geht doch nichts über Beziehungen zum Veranstalter....

70000 Tons of Metal 2017 - Cryptex

Die alljährliche Jam-Session, wie immer einer der Höhepunkte der Cruise.

Elize Ryd’s Stimme ist ohne Playback recht dünn und ihre Tanzeinlagen waren völlig fehl am Platz, Draconians Lisa Cuthbert konnte überhaupt nicht singen, Linnea Vikström überraschte mit guter Stimme - bei Therion missfällt sie durch jaulende Töne, was natürlich mit der unterschiedlich zu singenden Stimmlage zu tun hat.

70000 Tons of Metal 2017 - Jamming with Jeff Waters in international Waters

Videos:
Romeo Delight - recht unbekannter Van Halen Song, besungen von Therion’s Thomas Vikström, mehr schlecht als recht.
War Pigs - Lisa Cuthbert von Draconian begann ganz tonsicher, verschlechterte sich dann aber im Laufe des Songs gewaltig. Elize Ryd war später auch nicht viel besser. Alex Skolnick und Laura Christine von Zimmers Hole (einer Band, die gar nicht zum Line Up gehörte) an den Gitarren.
Stand Up and Shout - Linnea Vikström, die mir bei Therion bisher immer aufgefallen war weil sie überhaupt nicht singen konnte, war hier richtig gut. Rockmusik scheint besser zu ihrer Stimme zu passen als das therionische Gejaule.
Flying High Again - wenn 2 Frauen Lieder von Ozzy singen kommt selten etwas Gutes heraus.
Riff Raff - Death Angel’s Mark Osegueda traf die Tonlage von Bon Scott recht gut. 
The Trooper - Thomas Vikström von Therion war stimmlich halbwegs ok.
Wasted - einer der frühen Def Leppard Songs, von Linnea Vikström gut dargeboten.
Grinder - Bobby “Blitz” singt Judas Priest - nicht schlecht, geht aber besser.
Killed By Death - dieser Song ist jedes Jahr im Programm, so schlecht wie desmal wurde es noch nie dargeboten. Elize und Lisa brachten nicht viel zustande und Amorphis’ Esa Holopainen war gitarristisch auch leicht neben der Spur.
I Wanna Be Somebody - endlich mal ne richtige Stimme. Serenity’s Georg Neuhäuser kann nicht nur Tony Kakko sondern auch Blackie Lawless gut imitieren.
Hammer Smashed Face - ein Cannibal Corpse Song, gegrunzt von Dying Fetus’ John Gallagher. Krach.
Metal Militia - eins der eher unbekannteren Stücke von Metallica, dargeboten von Mark Oseguera. Instrumental eine Testament/Annihilator/Anthrax/Overkill Zusammenkunft.

Nightmare waren nach 2013 mal wieder dabei, nur Sänger Jo Amore wurde durch Sängerin Magali Luyten ersetzt. Netter Hard Rock.

Video

70000 Tons of Metal 2017 - Nightmare

Cryptex im völlig überleerten Ice Rink und Orden Ogan in der Lounge? Wer lässt sich den sowas einfallen? Achja, Beziehungen.....
Die Sauerländer spielten einen identischen Set wie bei ihrem ersten Auftritt - ein paar andere Lieder hätten es ruhig sein können.....

70000 Tons of Metal 2017 - Orden Ogan

 

70000 Tons of Metal 2017 - Omnium Gatherum

Pain, die Band von Produzentenlegende Peter Tägtgren, war richtig gut. Kurze knappe Songs, Melodien en masse, Discorhythmus und eine Joakim Broden Puppe zu “Call Me”.

70000 Tons of Metal 2017 - Pain

Videos: Heroes To Us - The Black Waltz - Dance Of The Water

70000 Tons of Metal 2017 - Kalmah

Angra spielten das vor 20 Jahren erschienende Album “Holy Land” komplett - und es war recht langweilig. 4 ganz gute Stücke, der Rest versank im Balladenzuckerguß. Einschläfernd.....

 

Carolina IV

70000 Tons of Metal 2017 - Angra

Videos: As The Pages Burn - You Will Know My Name - Nemesis

70000 Tons of Metal 2017 - Arch enemy

Skipper’s Thank You

 

 

 

 

 

Nicht gesehen: Amaranthe, Orphaned Land, Unleashed, Devildriver, Carcass, Therion, Saltatio Mortis, Annihilator, Anthrax, Death Angel, Trauma, Edenbridge, Touch The Sun, Suffocation, Cruachan, Witchtrap, Misery Loves Co., Avatarium, Scar Symmatry, Stuck Mojo und Vreid.

 

 

 

 

 

 

 

 

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