Running Order Day 2

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Cripper - 10 - 10:45 AM am Pool

Cripper aus Hannover begannen den 2. Tag pünktlich um 10 Uhr am Pool. Nicht unsere Musik - aber die Jungs (mit dem für den verhinderten Jonathan Stenger eingesprungenen Chris Kähler von Scarnival) und das Mädel haben sich Mühe gegeben und viel Spielfreude gezeigt.

Fire Walk With Me
Attention Defficit
 

Cripper

Cripper

Agent Steel - 11:30 - 12:15 am Pool

Das anschliessende Seminar: Diamanten & Edelsteine in der Schoner Bar haben wir ausgelassen, auch das Seminar Gesichtspflege im Spa und Dusk Machine im Theater. Agent Steel war die nächste Band am Pool.

Agent Steel

2 Sänger - Rick Mythiasin und James Rivera - lösten sich mit Textzetteln bewaffnet am Mikrofon ab. Der “echte” Sänger John Cyriis war wohl irgendwo verloren gegangen. Ne Setlist hab ich nicht - aber Guilty As Charged wurde gespielt.

Im Heavy Tub

Hat es jemals ein entspannteres Festival gegeben? Kein Stress um zur Bühne zu kommen, kein Dreck, kein Schlamm, das Bier ist eisgekühlt und wird gebracht - das Leben kann so schön sein....
Wobei mir zu denken gab, dass einige Leute stundenlang im Hot Tub sassen, tranken und niemals pinkeln gehen mussten. Wir haben deshalb einen grossen Bogen um die Dinger gemacht.

Wacken in absoluter Luxusausführung

Wacken in absoluter Luxusausführung könnte das Motto sein.

Der Umsatz an Getränken soll gestern schon den normalen Wochenumsatz um ein paar hundert Prozent überstiegen haben. Alle trinken, (fast) niemand ist so richtig besoffen - man will ja schließlich nichts verpassen....

Headbangerin G. aus D.

Metal Fans haben einen schlechten Ruf - schon immer. Langhaarig, oft leicht oder schwer angetrunken, schwarz gekleidet, Head bangend. Hab ich Vorurteile alten Damen gegenüber, die zu Andre Rieu Konzerten gehen? Weil sie meistens scheiss Frisuren haben? Weil sie leicht mit den Füssen wippen, falls sie diese noch bewegen können? Nein, ich gönne jedem seinen Spaß. Also lasse ich gerne bangen - mir selbst hat mein Orthopäde geraten lieber darauf zu verzichten.

In 70.000 Tons of Metal - official T-Shirtder Shoppingarkade des Schiffes auf Deck 5 stand eine lange Reihe Menschen, die wohl etwas kaufen wollten. Da es hier nur die üblichen Duty Free Läden gab wunderten wir uns warum für die Leute ausgerechnet jetzt, bei schönstem Wetter, shopping angesagt war. Die Lösung des Rätsels: Hier gab’s T-Shirts zur Cruise, und natürlich wollte jeder eins haben. Durch die sehr merkwürdige Art der Bestellung - man sagte einem Mitarbeiter, welche Grösse und Menge man haben wollte, der schrieb alles auf einen Zettel, dann stellte man sich an der nächsten Schlange an und wartete darauf sein Shirt zu bekommen - oder auch nicht, weil die passende Grösse nicht mehr an Bord war, wurde die Schlange lang und länger.
So wurde es uns jedenfalls erzählt, wir waren zum nächsten Konzert weiter gezogen, dachten ja hier würde Parfömm und sowas verkauft.
Irgendeine Art von Informationen von seiten des Veranstalters gab es natürlich nicht - der einzige Kritikpunkt bei diesem sonst perfekten Festival. Aber es war auch nicht anders zu erwarten, die Ankündigen vor der Veranstaltung waren auch nur sehr zähflüssig, Fragen wurden grundsätzlich nicht beantwortet sondern auf offizielle Statements auf der Homepage oder bei Facebook verwiesen, die dann aber immer lange auf sich warten liessen. Egal - Hauptsache auf dem Schiff war alles bestens klappend.....


Zurück zur Musik:
Es gibt Bands die sind wirklich gross, füllen Stadien - Metallica, Iron Maiden, AC/DC. Es gibt Bands, die jeder kennt - Z.Z.Top. Alice Cooper, Judas Priest, die immer ein paar tausend Leute zu Konzerten anziehen. Und es gibt Bands wie Trouble, die von Anfang an mehr oder weniger erfolglos waren, sich aufgelöst haben und es nach ein paar Jahren nochmal probieren - in der Hoffnung dass sich jemand an sie erinnert. Sänger Kory Clarke machte einen auf Rockstar, hat bei Axl Rose diverse Bewegungen abgeschaut, konnte aber nicht verheimlichen dass er ziemlich heiser bei Stimme war.
Die Musik war recht angedoomt, aber eine Melodie, ein gutes Riff oder irgendetwas was im Ohr bleibt war nicht zu hören. Immerhin hatte Rick Wartell schöne blonde Haare.....

Trouble - 12:15 - 1 PM im Chorus Line Theater

Setlist:
Gibt’s nicht, die Lieder kennt eh keiner....

The Sleeper

The Absence - 1 - 1:45 im Spectrum

Auf dem Weg zum Pool haben wir kurz bei The Absence reingeschaut, einer Death Metal Band aus Tampa. Mehr als 2 Songs mussten nicht sein.

Necropolis

Tyr - 1 - 1:45 am Pool

Von Tyr kannte ich eigentlich nur ein einziges Lied. The Wild Rover, in Deutschland auch als “An der Nordseeeküste” bekannt. Die Jungs waren mit ihren wehenden Haaren nett anzusehen, die Musik war eher halbmittelmässig. Immerhin hatte man einen Grund, ein paar Minuten in der Sonne zu verbringen.

Hold The Heathen Hammer High
Northern Gate

Tyr

Die Girls lieben die Band - halbnackte tätowierte Wikinger in Lederhosen scheinen irgendetwas zu haben ....

ein bißchen diving ....

Es wurde gemosht und gedived - aber gemütlich, nicht so übertrieben wie es mittlerweile bei Konzerten in Deutschland üblich geworden ist, wo teilweise 90 Minuten lang gemosht wird - und diejenigen, die sich in Ruhe ein Konzert ansehen möchten ziemlich gestört werden....

Sabaton - 1:45 - 2:45 im Chorus Line Theater

Sabaton haben unsere Herzen im Sturm erobert. Die Freundlichkeit, der Spass, den die Jungs auf die Bühne bringen. Klasse. Da verzeiht man die recht merkwürdigen Videos...

Sabaton


Setlist:
Ghost Division
Uprising
40:1
Cliffs Of Gallipoli
Panzer Battalion
Saboteurs
Aces In Exile
Coat Of Arms
Wolfpack
Primo Victoria
Metal Machine

Circle II Circle - 2:45 - 3:30 im Spectrum

Circle II Circle, eine der 3 auf dem Schiff anwesenden Bands, die ich schon live gesehen hatte. Da am Pool ein paar Vikings und die Sonne warteten sind wir nach 3 Songs weiter gezogen.

Setlist:
Consequence Of Power
Take Back Yesterday
Edge Of Thorns
Out Of Nowhere
Episodes Of Mania
He Carves His Stone
Lights Out
Anymore

Ensiferum - 2:45 - 3:45 am Pool

Die nächsten Wikinger, diesmal Ensiferum. Ich war etwas enttäuscht, auf Platte gefällt mir die Band besser. Aber auch hier zählt der Spass an der Freude, und der war mehr als genug vorhanden...

From Afar

Ensiferum

Ensiferum

Das Bier wird überall hin gebracht

Egal wo man steht, sitzt oder liegt - der Servicemann ist nie weit. Das Bier wird überall hin gebracht, auch in die Mitte der ersten Reihe vor der Bühne. Aber das ist nicht soo besonders, gibt’s in der Bochumer Zeche auch....

Das Seminar “Erhöhen sie ihren Metabolismus” haben wir ausfallen lassen, eine unserer Lieblingsbands wartete.

Rage - 3:39 - 4:30 im Chorus Line Theater

Rage sind einfach nur gut - sie bringen die nötige Power und Fingerfertigkeit auf die Bühne, dazu Spielfreude und wunderbare Melodien.

Setlist:
The Edge Of Darkness
Soundchaser
Hunter And Prey
Drop Dead!
Empty Hollow
Set This World On Fire
War Of Worlds
Black In Mind
Down
Higher Than The Sky

Swashbuckle - 4:30 - 5:15 im Spectrum

Swashbuckle: Ausser ihrem piratischen Outfit und ihren lustigen Ansagen kann ich nichts positives an dieser Band erkennen.
Krach - einfach nur Krach.

Chuck Billy und Primordials Alan "Nemtheanga" Averill, der hier für "Twilight of the Gods" am Mikrofon stahd.

Draussen in der langsam untergehenden Sonne spielten Forbidden, die mir “auf Platte” nicht so gut gefallen, hier aber einen powervollen Auftritt auf die Matte legten und auch meine Füße zum wippen brachten. Bilder gibt’s keine - dafür ein paar Zuschauer, hier Chuck Billy von Testament und Primordials Alan Averill, der für “Twilight of the Gods” hinter dem Mikro stand.

Forsaken At The Gates

Moonspell - 5:15 - 6:15 im Chorus Line Theater

Vor dem Abendessen noch etwas portugiesisches. Wenn ich jetzt schreibe dass Moonspell irgendwie langweilig waren liest es sich so an als hätten wir nicht viel Spaß gehabt. Aber den hatten wir, auch wenn wir viele Bands zu Hause nicht sehen wollen würden täten.

Meet & Greet - die Poesiealben der Metalfans müssen unterschrieben werden....

Zwischendurch gab’s ne ausgiebige Meet & Greet Session. Die Fans wollen schließlich ihre Poesiealben, Bilder und CD-Hüllen signiert haben. Lange Schlagen am Eingang zum Saal, drinnen stickige Luft - und was soll ich mit nem Autogramm? Viele Bands - vor allen Dingen die skandinavischen - waren auch nicht zur geplanten Zeit vor Ort, meistens Hangover bedingt. Also lieber raus an die Sonne - oder rein zum Essen....

Einige Musiker, die häufig im Publikum zu sehen waren.

Die Musiker waren am ersten Tag noch etwas schüchtern, trauten sich mittlerweile aber aus ihren Zimmern. Ein paar Fotos mit Fans, ein Autogramm, das war’s - keiner hat keinen belästigt, Musiker sind irgendwie auch Fans und wollen andere Bands sehen.
Also sassen Saxon beim Frühstück am Nachbartisch, Peavey bin ich ständig am Buffet begegnet, die Blind Guardians und Schmier waren fast überall wo es Futter und Musik gab, viele andere Musiker haben wir erst bei deren Auftritt erkannt.

Jon Schaffer, Hansi Kürsch und ein Fan

Dämonen, Zauberer und Fans - kein Musiker lehnt ein Foto ab ....

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