Cozumel

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Eine Insel - ich sehe eine Insel. Flach und langweilig, nicht ein einziger Berg, geschweige denn 2. Ausser ein paar anderen Schiffen und diversen Shops war nichts interessantes sichtbar.
Trotzdem fahren wir rechts ran.

Welcome to Cozum

Vor der Tour hatten wir gedacht dass es “No Sleep ‘Til Cozumel” wird und alles touristische von vornerein ausgeschlossen. Aber schauen kann man ja - einmal den SeaPass in einen Automaten stecken, schon waren wir draussen.

Das offizielle Cozumel Bild

Leider Hard Rock Cafebar Punta Langostanicht in dem Hafen in dem wir lagen sondern in Punta Langosta, 5 Kilometer entfernt. Es sah allerdings sehr viel näher aus, deshalb machten wir uns zu Fuß auf die Socken. So haben wir immerhin ca. 3 $ pro Person gespart und was sind schon 5 Kilometer für einen jungen sportlichen Kreuzfahrer. Leider sind wir weder jung noch sportlich - und nach spätestens einer halben Stunde wurden die Beine schwer. Immerhin hat die Sonne nicht geknallt. Im HRC trafen wir dann die halbe Schiffsbesatzung, die Taxi fahrend schon ein kühles Bier intus und ein Interview mit fucking RTL hinter sich hatte. Dort wird dieser lockere Tag mit den Worten “2.000 langhaarige ungepflegte betrunkene Heavy Metal Fans belagern Cozumel” bewertet. Der übliche Mist, den man von diesem Sender gewohnt ist....

Viva Mexico

Hände hochNach 2 Bierchen haben wir uns den Rest der Stadt angesehen. Irgendwo gibt es noch ein weiteres Hard Rock Cafe - das kleinste der Welt, ein Fat Tuesday, in dem es gepanschte 190 Octanes gibt - wie in Miami auch, und diverse Läden mit Kitsch, Nippes, Sombreros, Zigarren und Juwelen.
Also nichts, für das wir unsere Zeit opfern wollten. Deshalb fuhren wir mit dem Taxi wieder “nach Hause” in den International Harbour und waren gleich mitten in einer Party aller “Daheimgebliebenen”, einer bunten Mischung aus Musikern und Fans. 

Im Hintergrund Jon Schaffer und Matt Barlow, die sich von einem Fan knipsen lassen - im Vordergrund Disney-Cruiser, die gar nicht wissen was los ist bzw. wo sie da hineingeraten sind.

Party im Senor Frogs

T-Shirts hatten wir von zuhause mitgebracht

Was hätten wir machen können?
Eine Tour rüber auf’s Festland nach Tulum, um die dortigen Tempel zu besichtigen. Die Fahrt ist recht umständlich, erst 45 Minuten mit einer Fähre, dann eine weitere Dreiviertelstunde mit einem Bus, bis man dann endlich jede Menge andere Touristen und Shops, in denen Mayanippes verkauft wird, sieht. Wenn man sich für die alten Mayas interessiert sollte man Tulum in einem anderen Urlaub besuchen, zusammen mit Chichen Itza und Uxmal. Beide Orte sind sehr viel interessanter, aber zu weit weg für eine Tagestour.
Hier ist zu sehen was Amon Amarth in Tulum erlebten.
Mantastreicheln war ne Option, auch Delphinschwimmen wurde ganz in der Nähe angeboten. Ob die Delphine auch Head bangen?
Der Ausflug zu den Mayakultstätten in San Gervasio war nach diversen Erzählungen zu urteilen wohl ein Reinfall, es gab nur ein paar alte Steinhaufen mit Restaurants und Geschäften drumrum. Die größten Mayaruinen auf der Insel wurden vor langer Zeit gesprengt und eingeebnet, um während des zweiten Weltkriegs eine Start- und Landebahn für Flugzeuge zu bauen. Wobei die Insel aussieht als wäre hier Platz für ne Menge Bahnen, auch an nicht kulturhistorisch wertvollen Orten.

Das war’s aus Cozumel - weiter mit wichtigen Dingen, z.B. Musik. Zum Abschluß des Landgangs ein Video von Saxon. Klick.

Weiter mit Musik ......

 

 

 

 

 

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