Fazit

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Party bei Johnny RocketsEntgegen aller musikalischen Befürchtungen war es mal wieder gut, so richtig gut. Und das obwohl uns nicht sehr viele Bands zusagten. 2/3 der anwesenden musikalischen Angebote würde ich mir zuhause nicht anhören, geschweige denn zu deren Konzerten gehen, aber als Gesamtkunstwerk war es mal wieder allererste Metal-Sahne. Die Parties in Miami waren anstrengend aber lustig, genau so möchte ich es in jedem Jahr haben.

 

 

Negativ: Keine Handtuchtiere mehr auf dem Bett - und es gab zu viele Circle/Mosh Pits.
Amis sind ja eigentlich dafür bekannt dass sie sehr rücksichtsvoll sind, Metaller auch. Aber amerikanische/kanadische Metaller interessiert das gar nicht, die drängeln mit Gewalt bis in die erste Reihe, vorbei an denen die schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn da sind um einen guten Platz zu bekommen. Und auf einmal findet man sich in Reihe 3 wieder, bekommt von vorne bangende Haare ins Gesicht und von hinten Schläge von den Circle Pits in den Rücken. Spaß macht es deshalb vor der Bühne nicht mehr.
Überhaupt die Pits: Da kommen Besoffene (speziell dieser kleine Blonde mit dem Kilt) mitten im Konzert in den Saal, drängen sich in die Mitte des Publikums, fangen an zu moshen und hinterlassen nach 5 Minuten ein ziemliches Chaos und schmerzende Rücken. Bei Amon Amarth wurde einer Frau das Schienbein dabei gebrochen. Die Securityleute waren recht unzart zu den DivernWoanders ist diese Art des Spasses verboten - bei den 70000 Tons ist so gut wie alles erlaubt (was ja eigentlich positiv ist) - aber trotzdem, mich nervt es.... 
Können sich diese Idioten nicht irgendwo anders abreagieren? Ich weiss dass diese Unart heutzutage dazu gehört, verstehe den Sinn aber nicht - ausser das Männer sich eben irgendwie beweisen müssen.
Crowd Surfing ist auch nicht mein Ding, warum muss ich alle paar Sekunden einen fremden Schuh im Gesicht haben? Und warum machen sowas immer nur riesige schwere Männer, von wenigen Ausnahmen abgesehen?
Die Securityleute waren recht unzart zu den Surfern. Die Damen wurden in den Fotopit getragen, die Männer recht brutal wieder zurückgedrückt. Ein Wunder dass da nichts passiert ist.

Frauen pitten ja meistens nur um auf Bildern verewigt zu werden, egal in welcher Pose....
Bild von foto-jagla.de

Was noch störte: Der Bühnennebel. Wer spielt da? Keine Ahnung, ist zu nebelig.....Da scheint jemand mit seinem Finger am Nebelknopf festgetackert worden zu sein, teilweise hat man die Bands gar nicht mehr gesehen. Es hat nicht nur das Publikum sondern auch die Bands gestört weil das eine oder andere Auge allergisch reagierte. Ein weiterer Tackerfinger schien bei manchen Bands am Stroboskop-Schalter gewesen zu sein. Man konnte teilweise nur hören, sehen erzeugte durch die vielen Blitze bei dem einen oder anderen Unwohlsein im Hirn. Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt für solche Sachen.....

Trotz dieser paar winzigen störenden Kleinigkeiten: wir brauchen nicht überzeugt werden fürs nächste Jahr - wir haben eigentlich gar nicht darüber gesprochen ob wir mitmachen oder nicht, es ist einfach selbstverständlich.....

 

 

 

 

Fazit von Günter:
Bei der 2013er Ausgabe der 70k war für uns eher die Musik im Vordergrund gestanden. Dieses Jahr war es eher die Cruise an sich. Das Wiedersehen mit alten Bekannten, das Kennenlernen von neuen Bekannten und dazu ein wenig Guide für unsere 3 Virgins
Trotzdem kam die Musik - auch ohne große Namen - nicht zu kurz: unsere Favoriten Soilwork, Finntroll, Gloryhammer, The Haunted und natürlich Freedom Call, die nicht irgendwo aus Bayern stammen, sondern aus Nürnberg, genau so wie wir ... inclusive "Quotenossi", genau so wie wir
Es war ein tolles Erlebnis, auch wenn's irgendwie anders war.
Auf jeden Fall sollte Andy für 2015 ein paar Bands ankündigen, um mich endgültig zu überzeugen, wieder zu buchen ... Wenigstens sag ich das jetzt noch; wohl wissend, dass die 2 Wochen Ende Januar schon sehr real Gestalt in meinen Gedanken angenommen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Video der Pressekonferenz: Klick
Eine amüsante Kurzgeschichte
70000 Tons of Metal Recap
Eine Geschichte der Stuttgarter Zeitung

 

sp

Das war’s also mit der Majesty of the Seas - 4 Fahrten in immer dem selben Zimmer - 4083. Hat uns beim ersten Mal so gut gefallen dass wir immer wieder da wohnen wollten. Das neue Schiff, die Liberty of the Seas, muss erstmal erkundet werden - wo die “guten” Kabinen sind.

Danke an Angie für diese Collage

Zum Schluß ein kulinarischer Link: Klick

70000 Tons of Metal 2014 - Survivor

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