2. Tag

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Der Tag war lang gestern - wir kamen deshalb nur recht schwerfällig aus den Federn und haben Poltergeist bis auf die letzten 20 Sekunden des Auftrittes verpasst. Es hat nur für ein einziges Foto gereicht. Wir hatten aber nicht das Gefühl etwas versäumt zu haben....

Poltergeist @ 70000 Tons of Metal 2014

Freedom Call im Spectrum waren die nächsten, happy Mettel aus irgendwo in Bayern. Nach der harten Musik der letzten Tage kam es uns wie nen Wolfgang Petry Konzert vor, nur nicht so heavy. Nette Melodien, viele ohohohohooos, Popmusik mit Schlagereinschlag. Uns hat es trotzdem gut gefallen, schon weil griffige Melodien bei dieser Cruise nicht gerade oft zu hören waren und sein werden.

The Quest
A Perfect Day

Freedom Call @ 70000 Tons of Metal 2014

Anschließend haben wir kurz die neue Shirtkollektion angesehen (schon wieder mit blauer Schrift auf dem Rücken) und den Kauf wegen der endlos langen Schlange auf später verschoben, kurz gefrühstückt und sind dann an den Pool gehuscht, wo Swallow The Sun die Sonne scheinen ließen. Kein Kommentar zur Musik, ich kann mich nicht mehr erinnern.....

T-SHirt Shop @ 70000 Tons of Metal 2014

Swallow The Sun @ 70000 Tons of Metal 2014

Im Spectrum statteten wir Terrorizer einen kurzen Besuch ab, gingen aber nach dem 2. Song lieber nach oben an den Pool, wo die Sonne schien und eine der Bands auf uns wartete, die ich schon ca. 20x hätte sehen können - wenn ich gewollt hätte. Und jetzt wollte ich.....

Terrorizer @ 70000 Tons of Metal 2014

Bonfire wussten was sie ihrem Publikum, das hauptsächlich aus Deutschen und Südamerikanern bestand, schuldig waren. Eine Ballade und sonst richtig guten Hard Rock, eine 3-Minuten-Hitsingle nach der anderen. Nur dass es keine wirklichen Hits geworden sind.
Aushilfe am Schlagzeug: Alex Landenburg, mittlerweile hauptberuflich bei Luca Turilli’s Rhapsody tätig, unterstützte seine alten Kumpels.

Bonfire @ 70000 Tons of Metal 2014

Das obligatorische nach-dem-Konzert-Foto, auf dem wir ausnahmsweise auch zu sehen sind.

Bonfire @ 70000 Tons of Metal 2014

Keep of Kalessin spielten in absoluter Notbesetzung, ohne Sänger und mit dem 21-jährigen Sondre Drangsland an den Drums, der angeblich zum ersten mal und ohne Probe gespielt hat. Uns hat es sehr gut gefallen, obwohl man soundmäßig so gut wie keine einzelnen Songs erkennen konnte.

Introspection

Keep Of Kalessin @ 70000 Tons of Metal 2014

Leaves’ Eyes hatte ich zuletzt als Vorgruppe von Firewind gesehen und mir war Liv Kristine’s Stimme positiv aufgefallen. Auch hier hat sie fast alle Töne getroffen und versuchte gar nicht erst in Tonlagen zu singen die sie nicht beherrscht, nur 2 oder 3 mal klirrten die Cocktailgläser. Mir hat es gut gefallen, den meist südamerikanischen anderen Zuhörern auch.

Leaves' Eyes @ 70000 Tons of Metal 2014

Noch ein Gruppenfoto mit Publikum. Uli klatscht gerade......

Setlist:
Galswintha
Take The Devil In Me
Farewell Proud Man
My Destiny
Symphony Of The Night
Melusine
Maid Of Lorraine
Elegy
Hell To The Heavens
Mot Fjerne Land

Leaves' Eyes @ 70000 Tons of Metal 2014

D.R.I. haben wir nur ganz kurz und Pungent Stench gar nicht gesehen. Bei Novembers Doom waren wir wieder vor Ort und ließen und eine halbe Stunde lang volldoomen bevor es wieder hoch in die Sonne ging.

Bled White
Autumn Reflection

Novembers Doom @ 70000 Tons of Metal 2014

Die zeitgleich spielenden Septicflesh wurden nur 10 Minuten lang besucht, die Musik war irgendwie zu chaotisch und hört sich auf CD sehr viel besser an.

Immerhin hat es für ein Video gereicht.

Septicflesh @ 70000 Tons of Metal 2014

The Haunted zeigten auf der Poolbühne jede Menge Action von Sänger Marco Aro. Der ackerte wie ein wildes Tier, schrie, kreischte, kletterte die Bühne auf und ab, gab eben alles.
Leider war der Ton aus seinem Mund auf der linken Seite der Bühne nicht zu hören - es gab also Instrumentalmusik mit sehr lauter Gitarre und einen Pantomimen. Aber auch das zusehen hat viel Spaß gemacht.
The Medication
All Against All
???????

The Haunted @ 70000 Tons of Metal 2014

Death Angel im Spectrum - ich kann mich ährlich gesagt nicht mehr erinnern, wie mir die Musik gefiel bzw. dass ich die überhaupt gesehen habe. Als Beweis ist nur der nebenstehende Bild und das untige Video in meinen Akten.

Left For Dead

Death Angel @ 70000 Tons of Metal 2014

Orphaned Land säuselten bei meiner Ankunft im Theater gerade etwas von Religion, Kultur und dass sich alle Menschen lieb haben sollten, egal welcher Religion sie angehören. Dazu eine jaulige Ballade - ich bin gleich wieder abgehauen.
Brother Live
All Is One
Shama’im
Children Live

Orphaned Land @ 70000 Tons of Metal 2014

Dark Tranquillity’s Sänger Mikael Stanne war bei fast jedem Konzert vor der Bühne und freute sich über die vielen Bands, diesmal stand er selbst oben und steckte alle mit seiner guten Laune an. Die Band ist schon seit ein paar Monaten auf Tournee - aber es sah so aus, als würden sie heute ihren ersten Gig seit Jahren spielen, soviel Spielfreude kam rüber.

What Only You Know
The Fatalist

Dark Tranquillity @ 70000 Tons of Metal 2014

Cripper - die Geheimfavoriten - spielten im Spectrum, und die Bude war erst voll und im Laufe des Sets rappelvoll. Uns gefällt die Musik eigentlich nicht so sehr, aber es macht einfach Spaß zu sehen wie Sängerin Britta eine Gänsehaut nach der nächsten bekommt weil es ihr so viel Spaß macht. Eine perfekte energiegeladene Show.

Video - Animal Of Prey/More Than 4 Live - FAQU - Hysteria

Cripper @ 70000 Tons of Metal 2014

Anschliessend war endlich mal wieder Zeit für nen Gruppenfoto. Wobei die Zeit nicht das Entscheidende ist, wir sind einfach zu selten mal alle 6 an einem Ort.

Gruppenfoto @ 70000 Tons of Metal 2014

Satyr war der einzige originale Musiker bei Satyricon, Schlagzeuger Frost war wg. Visaproblemen zuhause geblieben. Soilwork’s Dirk Verbeuren übernahm den Part des Drummers, die weiteren Musiker waren mir nicht namentlich bekannt. Aber eigentlich ist es egal, ein Großteil der Musik kam vom Band - wie bei so vielen Bands - und meine Ohren hatten genau da keine Lust auf nen Grunz.....
Black Crow On A Tombstone

Satyricon @ 70000 Tons of Metal 2014

 

 

Fear Factory am Pool spielten ihr Album “Demanufacture” angeblich in voller Länge - plus diverse weiterer Songs in insgesamt 75 Minuten. Die Band hatte heute Headliner Status. Naja - vor allem gesanglich sind wir mittlerweile recht verwöhnt, sowohl von der Stimme als auch von der Bühnenpräsenz her. Und dann steht da einer der nicht wirklich singen oder grunzen kann und das auch noch wie festgenagelt an einer Stelle macht. Langweilig.

Fear Factory @ 70000 Tons of Metal 2014

Carcass - die “Neuentdeckung” des letzten Jahres. Die haben nach 17 Jahren mal wieder ne CD rausgebracht und es gleich in die Charts geschafft. Warum ist mir nicht ganz klar, für mich ist das recht sinnloses Geknüppel, das mich nach einem Lied in einen tiefen Schlaf versetzt hat. Uli hat mir hinterher erzählt das jede Menge ekelhaftes Zeug auf den erstmalig eingesetzten Leinwänden zu sehen war, Penisse mit Maden und Würmern und so. Naja, ungefähr so hört sich für mich auch die Musik an.
No Love Lost - One More Song - Captive Bolt Pistol

Carcass @ 70000 Tons of Metal 2014

Haggard waren nicht mit den erwarteten 19 sondern “nur” mit 12 Musikern erschienen, aber auch die reichten vollauf. Ein Lied fing recht flott an, es wurde gebangt - aber nach einer Minute dann wieder akustische Gitarren, Operngesang/gejaule und die Geigerin geigte uns einen. Irgendwie alles viel zu langatmig, die sollten sich mal auf eine oder zwei Ideen pro Song beschränken. Bei mir erhöht sich durch die vielen Tempowechsel nicht die Spannung sondern eher der Blutzuckergehalt.
Upon Fallen Autumn Leaves

Haggard @ 70000 Tons of Metal 2014

Wer grunzt so spät durch Nacht und Spectrum? Es ist Izegrim mit ihrer Grunzerin. Wieder nicht unsere Musik, aber die Band hatte Spaß und so wir auch.

Izegrim hat ein Video ihrer Erlebnisse veröffentlicht: Klick

1st Song
Death Strip
Point Of No Return
The Legion
Fuck Your Glorious Nation
Modern Day Freak

Izegrim @ 70000 Tons of Metal 2014

Death DTA Tours 2014 ist der offizielle Name dieser Death-Tribute-Band, die zu 3/4 aus Mitgliedern von Cynic besteht. Paul Masvidal, Max Phelbs, Sean Reinert. Dazu Steve DiGiorgio am Bass.

Wäre Chuck Schuldiner heute noch unter den Lebenden würde sich niemand mehr für diese Musik interessieren, oder? Langweilig.....

Leprosy/Left To Die

Death  @ 70000 Tons of Metal 2014

 

Victory spielten ein ganz in purpur gehaltenes Set mit netten 3-Minuten-Hits. Endlich mal “richtige” Musik mit ohne Grunzen. Hat uns sehr gut gefallen.
Setlist:
Take The Pace
Speak Up
Are You Ready
Burn Down The City
Power Strikes The Earth
Temples Of Gold
Hero
Standing Like A Rock
Restless
Check’s In The Mail

Victory @ 70000 Tons of Metal 2014

Herman Frank nach dem Konzert mit 3 Groupies.

Ihm hat es so gut gefallen dass er bestimmt mal mit seiner “Hauptband” Accept hier vorbeischauen möchte. (Als diese Geschichte geschrieben wurde war er noch Mitglied bei Accept)

Um 2:30 war Schicht im Schacht - das Bett rief lautstark nach mir und ich gab dem Rufen nach....

 

 

Victory Chef Hermann Frank mit Groupies

 

 

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