Vinales

arrowcubal1

Nächste Seite

3. Tag
Tagesfahrt über Pinar del Rio, dem Zentrum des Tabakanbaus, in das Viñales-Tal. Nach dem Mittagessen in einem kreolischen Restaurant machen sie eine Bootsfahrt durch eine Indiohöhle (1920 entdeckt).
Rückfahrt nach Havanna.

Am Vor der Zigarren-Fabrik. Foto- und filmografieren drinnen war verboten.folgenden Tag stand einiges auf unserem Programm, daher ging es schon um 8.30 Uhr in der Frühe los. Für uns Jetlägger kein Problem, noch kommen wir gut aus den Federn. Wir fuhren über Pinar del Rio, dem Zentrum des Tabakanbaus, wo wir eine Zigarren-Fabrikation oder besser eine Museums-Fabrik oder vielleicht auch eine Touristen-Zigarre besuchten. Die nicht mehr jungfräulich aussehenden Kubaner, die nicht ausschließlich weiblich und auch nicht ausschließlich Mulatten waren, rollten den Tabak übrigens nicht auf ihren Schenkeln, dafür aber im Dunkeln. Hier war gerade der Strom ausgefallen und so konnten wir auch nicht verfolgen, was der Vorleser gerade vorgelesen hätte.

Dieser Herr hat mit der Geschichte nichts zu tun, passt aber optisch gut an diese Stelle.

Vor der Tür des offiziellen Zigarren-Lädchens lockten Schwarzhändler mit günstigen Angeboten. Vor dem Kauf wird gewarnt, einmal aus rechtlichen Gründen, aber auch, da sich unter den Deckblättern oft minderwertiger Tabak oder gar keiner befindet. Angeblich sollen die Zigarren meist mit Zeitungspapier gefüllt sein. Wie auch immer, wir wollten nur gucken und nichts anfassen, konnten statt dessen aber eine heiße Verfolgungsjagd beobachten. Plötzlich ließ einer der Illegalen seine Zigarrenkisten fallen und flitzte, was das Zeug hielt. Und immer hinter ihm her ein uniformierter Polizist. Ein Baum versperrte mir die weitere Sicht, so weiß ich nicht, wer das Rennen gewonnen hat.

Sitzplätze mit Tisch und Getränkehaltern - what will man moreWeiter bis in das Viñales-Tal erst mal eine recht lange Fahrtstrecke vor uns, was aber in dem bequemen Bus überhaupt kein Thema war. Volker und ich hatten im hinteren Teil eine der zwei gegenüberliegenden 4er-Sitzgruppen mit Tisch erwischt, denn die Profis unter den Rundreisern waren so schnell im Bus, dass uns erst mal gar nichts anderes übrig blieb. Das erwies sich dann aber als reiner Glückstreffer. Hier konnten wir uns ausstrecken, die vorbeifliegende Landschaft links und rechts bewundern und unseren Morgen-, Mittags- und Abendrum zu uns nehmen.

Unser Busfahrer fuhr einen heißen Reifen, mit Karacho durch enge Straßen oder an auf der Autopista entgegenkommenden Fußgängern, Radfahrern oder Pferdekutschen vorbei.

Es gibt nichts, was es nicht gibt auf cubanischen Strassen

Der zweite Allohol des Tages nach dem Rum vorm Frühstück: Ein Piña Colada

Im Piña-Colada-Tal angekommen, gab es erst mal für alle einen Viñales. Oder ich glaube, es war umgekehrt, bei soviel Rumgereise kommt man schon mal durcheinander.

Der Ausblick wäre ein wunderbarer gewesen wenn die Sonne geschienen hätte. Das war aber nicht der Fall, wir konnten also erst nach der Bearbeitung bzw. Aufhellung der Bilder sehen, wie es dort unten aussehen könnte.

Valle de Viñales

Valle de Viñales

Valle de Viñales

Valle de Viñales

Anschließend haben wir um 1920 eine Indiohöhle entdeckt, an deren Eingang uns schon ein singender, klingender Trinkgeldsammler begrüßte.

Der singende Trinkgeldsammler wartet schon....

Cueva del Indio

Zu unserer Überraschung (ja liest denn niemand das Kleingedruckte?) war nach einer kleinen unten-durch-und-oben-drüber-Tour Ende im Gelände und es ging per Wassertaxi weiter und aus der romantischen Höhle wieder ans helle Tageslicht.

Im Wassertaxi

Ich sehe Licht

Der Höhlenausgang - hier singt niemand

Auch heute war das Mittagessen wieder um Punkt 13.00 Uhr auf dem Tisch, diesmal auf den rustikalen Holztischen eines kreolischen Restaurants im Freien. Und, wie mittlerweile schon zur Gewohnheit geworden, gibt’s als Aperitif erst mal einen Mojito und als Beilage eine Trinkgeld-sammelnde Gruppe Musiker.

Punkt 1 gibt's was zu futtern, wie es sich gehört

Weiter ging die Fahrt in die malerische und gleichnamige Hauptstadt der Provinz Pinar del Rio. Carlos gab uns für das Fotografieren der alten Autos und des idyllischen Dorflebens 20 Minuten Freizeit. 

idyllisches Dorfleben in Viñales

Oldtimer dürfen latürnich nicht fehlen

Mr. Bassman

Auf dem Weg nach Hause machten wir einen Stop im Valle de Viñales am “Mural de la Prehistoria”, einem 120x180 grossen Bild des mexikanischen Künstlers Leovigildo Gonzales, das die Evolution zeigen soll. Gonzales ist dafür bekannt dass er der Mann einer in Cuba sehr berühmten Dame ist, deren Namen ich vergessen habe.

Wir durften uns eine bunte Wand ansehen

Ein Kuhboy

Ich sehe Schatten an der Wand

 

arrowcubal1

Nächste Seite
[Karibik] [Prolog] [Cuba Libre] [Havanna] [Viñales] [Hemingway Museum] [El Morro] [Havanna] [Havanna] [Cienfuegos] [Trinidad] [Sierra Escambray] [Fazit] [Sandals Hicacos]