Ende

Freitag
Die Hafeneinfahrt können wir gleich dreifach vom Bett aus verfolgen: aus dem Fenster schauend ziehen die kleinen teuren Inselchen zwischen Miami Beach und Miami an uns vorbei, von der Bugkamera wird Down Town Miami ins TV übertragen und die Hafen-Web-Cam zeigt auf Volkers Handy unser Schiff in ganzer Größe beim Einparken. Wir kommen gut von unserem schwimmenden Hotel runter, alles geht flott und freundlich.

Port of Miami kurz vor Sonnenaufgang

Nur auf den Alamo-Shuttle müssen wir lange warten. Komisch, wie sich meine Einstellung zu den Shuttleservices von „wow, die transportieren einen gratis“ bis „unverschämt, wir lange die uns warten lassen“ geändert hat. Aber lästig war‘s schon. Wenn man weiß, wann und wo man abgeholt wird, wartet man entspannt. Wenn aber mittlerweile der vierte Dollar-Shuttle da war und der endlich auftauchende Alamo an uns vorbei fährt, wird man unruhig. Es ist ein stetiges aber völlig chaotisches Kommen und Gehen und die wartende Menschengruppe wird immer größer. Endlich ist ein weiterer Alamo-Bus in Sicht, der aber nicht in die Lücke vor uns passt und so ein Stück weiter fährt. Die wartende Menge setzt sich samt Koffer in Bewegung, aber es passen längst nicht alle in den Bus. Ein dritter Bus setzt sich gleich dahinter und die Menschen schieben zurück, der Bus bleibt da aber nicht stehen sondern fährt vor, nachdem der vordere abgefahren ist. Die Menschen-Koffer-Menge schwappt wieder zurück. Und auch hier erreichen wir kaum den Eingang, als der Bus wieder voll ist. Ich suche, ob ich irgendwo eine versteckte Kamera entdecke. Die Menschen-Koffer-Menge bleibt diesmal stehen. Sehr optimistisch. Meinem SIEBENten Sinn schwant da was anderes. Der nächste Bus fährt tatsächlich vor, aber nicht ganz. Wir müssen also wieder ein Stück zurück. Bei dem starken Wellengang reißt es uns jedes Mal von der Pole Position auf die hinteren Plätze. Nur diesmal nicht, wir kommen endlich mit. Es bleiben aber immer noch genügend Leute für mindestens zwei Busse übrig.

 

 

Viel schöner, als an einer zugigen Ecke in einer wabernden Menschenmenge nach Shuttles Ausschau haltend sich die Füße plattzustehen, ist am Flughafen schön in der Sonne sitzend ganz entspannt aufs Einchecken zu warten.

schön in der Sonne sitzend ganz entspannt aufs Einchecken zu warten

Wenn wir immer gesagt haben, dass eine „normale“ Kreuzfahrt für uns nichts ist, dann können wir das jetzt bestätigen. Mit einer Ausnahme: diese war ok. Wir haben uns nur zum Schlafen und Essen an Bord aufgehalten und der Dresscode war dank der Amerikaner eher leger. Zum Glück hatten wir weder Seetage noch Animation zu ertragen. Wenn wir irgendwann mal wieder nicht wissen sollten, was wir mit den restlichen vier Tagen nach unserer Metalkreuzfahrt machen sollen, dann wäre genau so eine Kreuzfahrt wieder eine Möglichkeit.

das war's-......

 

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