Pearls Airport

In der Schokoladenfabrik, die als nächstes auf dem Plan steht, ist es bedeutend leckerer. Auch der Guide. Am Ende frage ich mich aber, wie ein Mensch auf die Idee kommt, die unappetitlichen Samen der Kakaofrucht zu fermentieren, trocknen, mahlen und conchieren. Das kann doch kein Unfall gewesen sein. Auch hier sehen wir außer den Kakaobohnen in verschiedenen Stadien keine Endprodukte, außer denen, die wir probieren und/oder kaufen dürfen. Sechzig- und siebzigprozentige Schokolade und ein leckerer, gewürzter Kakao. Und auch hier habe ich den Eindruck, dass das alles nur eine Show für Touristen ist.

"der" Guide namens Lauren

 

 

Kennedy macht uns ein bisschen Angst. Er schmeißt so mit Jahreszahlen und geschichtlichen Fakten um sich, dass wir fürchten, am Ende des Tages abgefragt zu werden.
Von ihm erfahren wir, dass Ivan zwar alle Kirchen zerstört, aber die Rumshops stehen gelassen hat. Und sowas von einem Hindu. Wahrscheinlich Ex.
 

Kennedy

Kurzer Stop am Pearls Airport, der berühmt wurde, als im Oktober 1983 amerikanische Truppen die Insel vor dem Kommunismus retten wollten. 1979 hatte eine sogenannte revolutionäre Volksregierung die Macht übernommen, unterstützt von Cuba, und irgendwann konnte sich das der damalige amerikanische Präsident Ronald Reagan so knapp vor seiner Haustür nicht mehr mit ansehen und hat 7355 Soldaten losgeschickt, um die Sache zu bereinigen. Name der Operation: Urgent Fury - obwohl gar keine Pferde dabei waren. 

Eine Aeroflot Maschine am Pearls Airport

Ein paar zerschossene cubanische Flieger stehen immer noch da, wohl als Abschreckung. Da der Airport ziemlich zerstört war, wurde ein neuer gebaut, klugerweise gleich in der Nähe der ganzen Hotels, die im Süden der Insel liegen.

Die Start- und Landebahn des Pearls Airport wird heute als Go-Kart Bahn genutzt.

Eine Antonov 28 der Cubana

 

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