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Mittlerweile habe ich eine ausführliche Seite über Miami und Florida, bei Lal@’s Florida-Reisen....
30. Tag
Der Urlaub war eigentlich zuende. Auf dem Rückflug wollten wir aber die Zwischenlandung in Miami noch für einen einwöchigen Floridaurlaub nutzen. Ich hatte bei American Airlines angerufen und gefragt, ob noch Plätze in der 9 Uhr Maschine frei wären, geplant waren wir eigentlich für 5 PM. Aber dann wären wir erst Abends in Miami angekommen, und so waren wir schon um 12 Uhr mittags da. Dieser Flug war Nonstop, der andere wäre mit Zwischenlandung in Puerto Rico gewesen.
Ich hatte ausnahmsweise bereits Zimmer von Deutschland aus gebucht, und zwar im Club Atlantic in Hallandale, das keine Webseite hat, deshalb hier kein Link. Die Vorbuchung war aber nur, weil man Mitte März Probleme kriegen kann, wenn man ein Zimmer sucht, weil Spring Break Time ist. Da machen die Studenten ihre Schuljahresabschlußfeiern und wer es sich leisten kann, fährt nach Florida oder in the Karibik. Wobei in Florida in der Öffentlichkeit kein Alkohol getrunken werden darf, in Mexico oder auf den Bahamas doch. Da laufen dementsprechend zu der Zeit nur Besoffene rum. Aber zurück zum Thema : Das Auto, ein Convertible, in Deutschland heißt das Cabrio, war auch bereits vorgebucht. Bei Hertz wollte man mir aber unbedingt ohne Aufpreis einen Volvo andrehen, weil kein Cabrio mehr da wäre. Was soll ich in Miami mit nem Volvo ? Ich hab mich vor der Station umgesehen und 3 Cabrio's entdeckt, das habe ich dann drinnen gesagt. Die wären schon vermietet und nur hier abgestellt.  Warum sind die dann frisch gewaschen und die Schlüssel stecken. I have to phone .... nach 3 Gesprächen war dann doch ein Cabrio frei. Aber ein Volvo kostet doch normalerwiese viel mehr und ist doch auch ein viel besseres Auto.... ICH WILL KEINEN VOLVO, ICH WILL EIN CABRIO.... Ok, here's the contract, have a nice Vacation..... Die Umstellung von Links auf Rechtsverkehr ging relativ unproblematisch, ich war ja auch schon fast eine Woche lang nicht mehr gefahren, seit Tobago. Und der Kulturschock, so plötzlich wieder auf 10 spurigen Highways, war auch schnell vorbei. Den Rest des Tages waren wir in der Aventura Mall, ich hab endlich mal wieder eins meiner Lieblingsessen, Bourbon Chicken, gegessen.
31. Tag
Ich glaube, über Miami SoBe und den Ocean Drive ist schon alles gesagt und erzählt worden.
Es waren gerade Dreharbeiten für eine Fernsehserie, die hier aber keiner kennt, irgendwelche Muskelmänner mußten mit nen paar Bikini-Tussen Volleyball spielen. Hatte aber keiner Ahnung von. Der Ball war eigentlich nur im Netz. Also wurden dann nur noch Nahaufnahmen von hochspringen Leuten gemacht und der Ball von Leuten, die das konnten, gespielt, die aber nicht gefilmt wurden, sondern nur der Ball. Ansonsten ist mir nur noch der Mann in Badehose und Piratenkopftuch aufgefallen, der eine Hundeleine ohne Hund mit hatte. 
Nicht schlapp runterhängend, sondern richtig, als wäre ein Hund dran. Sachen gibt's..... Dreharbeiten und Fotosessions sind immer morgens, wenn es noch leer ist am Ocean Drive, weil noch alle in den Betten liegen nach einer langen Nacht. Und die Nächte sind immer lang hier.
32. Tag
Wir waren in Key Biscayne und haben etwas am Strand gelegen, das kann man woanders aber auch, und anschließend im Baysidemarketplace, da natürlich im Fat Tuesday, im Hard Rock Cafe und in der ganz ausgezeichneten Freßgasse.
Abends haben wir dann diverse Runden am Ocean Drive gedreht, einen Parkplatz zu bekommen ist so gut wie unmöglich, aber nur fahren macht auch Spaß.
In Miami Downtown konnte man früher in der Flagler Street günstig Cameras und Zubehör kaufen, aber mittlerweile wird man auch da nur noch verarscht und zahlt dasselbe wie zu Hause, eher noch mehr. Beim momentanen Dollarkurs sowieso.
Wer unbedingt eine Videocamera kaufen muß : Auch wenn PAL draufsteht ist nicht unbedingt PAL drin. Die wissen, daß man sich nicht mehr beschweren kann, wenn man zu Hause was merkt.
33. Tag
Heute sind wir nach Norden gefahren und den ganzen Tag in Fort Lauderdale geblieben. Mittlerweile ist eine richtige Strandpromenenade gebaut worden, es sieht aus wie am Mittelmeer mit weißer Mauer und Eingängen zum Strand. Im H otel Bahia Cabaña haben wir wie immer an der Waterfront Bar gegessen und einen Long Island Ice Tea getrunken, der laut Tina's Geschmacksnerven hier am weltbesten schmecken soll.
Hier fährt direkt nebenan auch die Jungle Queen ab, um eine meiner Meinung nach eine völlig uninteressante Tour durch die Kanäle zu machen, damit man das Haus von irgendeinem bekannten Filmstar sehen kann. Und mit Krokodilen wird auch gewrestlet. In dem Boot sind allerdings ca. 150 Leute, es ist also brechend voll und wer nicht von vornerein einen Platz außen reserviert hat, sieht eigentlich gar nichts.
Wir sind nicht damit gefahren, kannten das aber schon von ein paar Jahren vorher.
Ansonsten hat sich Fort Lauderdale wieder richtig schön rausgeputzt, Anfang der 90er Jahre sah es hier ja ziemlich verkommen aus.
34. Tag
Heute morgen bin ich alleine losgefahren, Tina wollte etwas lesen. Einmal Palm Beach und zurück auf A1A.
Wenn man die Strecke schon kennt, ist es nicht mehr so spannend. Mittags war ich wieder zu Hause und wir haben erstmalig in diesem Urlaub bei Dennys gespätstückt.
Die beiden Tage vorher waren wir auch schon da, aber es waren so lange Schlangen vor der Tür, das wir lieber woanders gegessen haben. Den Rest des Tages waren wir am Strand und in der Aventura Mall.
35. Tag
Dann fuhren wir, ich weiß nicht mehr warum, zu einem Ort namens Vizcaya, einem Museum mit Garten dabei.
Sehr schön, um Modefotos zu machen und Hochzeiten zu feiern, hat auch ne tolle Wäppseite, aber mich konnte es nicht begeistern, ähnlich wie Casa Loma in Toronto.
Irgendein Spinner wußte Anfang des Jahrhunderts nicht wohin mit seinem Geld und hat sich eine Art Schloß gebaut, na und ????? Als Europäer hat man in der näheren Umgebung eine riesige Auswahl an Schlössern und Burgen. Dafür brauche ich nicht nach Florida.
Endpunkt der heutigen Fahrt war Coconut Grove .
Wir sind etwas gebummelt, haben bei Hooters gegessen, die meisten gehen aber wohl nur hin, um die Bedienungen anzusabbern. Schmeckt aber gut. (Das Essen)
Im Fat Tuesday haben wir noch ein paar neue Mischungen ausprobiert, also eigentlich ich, Tina ist zurückgefahren und hat deshalb nur genippt.
36. Tag - liest sich gut an, 36 Tage Urlaub zu haben.......
Wir sind noch mal mit dem Cabrio nach SoBe gefahren und haben das Fahren als solches genossen. Aus irgendeinem Grund hatte ich das Auto zwar für eine Woche, aber mit den ursprünglich geplanten Flugdaten gemietet. Und da wir mittags um 12 Mietbeginn hatten, mußten wir auch dann wieder zurückgeben, obwohl erst 6 Tage um waren.
ALSO: Immer die volle Tageszahl buchen, auch wenn man früher zurückfliegen will.
Wir mußten uns jedenfalls noch ein Auto für eigentlich nur ein paar Stunden mieten, bekamen aber wenigstens einen Grand Marquis zum Preis eines kleinen Zweitürers. Und da bekamen wir auch alle unsere Koffer besser rein, weil natürlich noch etwas dazugekommen war seit Barbados.
37. Tag
Nach einem letzten amerikanischen Frühstück fuhren wir noch nach Key Biscayne, haben da noch etwas in der Sonne gesessen und uns für den Flug umgezogen.
Machen wir immer da, weil es nur noch ein kurzer Weg bis zum Airport ist.
Der Rückflug nach Frankfurt war recht bequem, wir hatten wieder die Plätze am Notausgang.
DAS WAR'S
Fazit :
5 Wochen sind ziemlich lange für einen Urlaub, ich würde es so nicht mehr machen, 4 Wochen sind mir eigentlich genug.
Aber wenn die Streckenführung schon mal so ist, kann man ja auch die Stops ausnutzen.
Und der Flug war ja incl. Stopover in Miami umsonst.
Bezahlt haben wir nur den Flug von Barbados über Grenada nach Tobago.
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