Nassau

Montag - von der Independence of the Seas zur Enchantment of the Seas

Wecker stellen ist eigentlich gar nicht notwendig, der Kapitän reißt uns schon mit seiner Durchsage aus dem Schlaf und der Cabin Maid einfach die Tür auf.

Wir haben es nicht eilig, drömmeln daher rum. In der zweifelhaften Hoffnung, dass wir bei der Immigration noch Stunden in Warteschlangen verbringen werden, brechen wir irgendwann auf und sind ganz überrascht, dass der Obst-und-Gemüse-Schnüffelhund meine Banane nicht riecht und wir in 20 Minuten draußen sind.
 

Auf dem Weg von der Independence of the Seas zur Enchantment of the Seas

Der Taxifahrer hat es ziemlich eilig, uns im Hafen von Miami abzusetzen, und nein, es kommt uns nicht nur in unseren verklärten Majesty-Erinnerungen so vor, hier sind die Kofferträger nicht freundlicher sondern freundlich. Ebenso das übrige Personal, das uns den Weg weist oder uns eincheckt.

Port of Miami - hier sind alle freundlich

Und ruck-zuck sind wir drauf auf dem gemütlich-wie-die-Majesty-Schiff. Enchantment of the Seas. Der Name ist kacke, kann ich mir nicht merken, aber das Schiff ist schön.

Enchantment of the Seas

Die Bordmusik ist ok, flotter Mix aus allem. Und eine Live-Kapelle spielt zur Begrüßung am Pool Deck karibische Klänge, unter anderem Roadmarches vom Cropover aus Barbados, die wir sonst nur von dort kennen. Der Altersquerschnitt ist etwas breiter gefächert, die Jüngsten sitzen hier noch im Wagen und die Ältesten auch wieder. Aber auch hier kriegen wir viele großflächige Tattoos, Männer in Röcken und Bandshirts zu sehen. Sailing on the SEVEN seas…

Enchantment of the Seas

 

Dienstag
Wir werden wach und liegen vor den Bahamas. Eigentlich hatten wir einen Ausflug gebucht, der wurde gestern mangels Teilnehmern gestrichen.

Also können wir den Tag ohne Zeitplan ruhig angehen lassen. Wir haben einmalig ein Fenster in der Kabine (bei der Metal Cruise brauchen wir keines) und genießen den Ausblick auf Nassau und das Hotel Atlantis, als sich plötzlich der Himmel verdunkelt und sich die Carnival Liberty vors Panorama schiebt. Klasse!

Nassau/Bahamas - Hotel Atlantis

So haben wir nicht gewettet. Und irgendwann legt auch noch die Disney Dream an, Nassau muss also rammelvoll sein. Wir gucken uns das erst mal aus sicherer Entfernung an, gehen und schauen auf dem Oberdeck einmal rum.
 

Nassau/Bahamas

Die Bahamas sind flach, also landschaftlich nicht so schön wie Hispanola, und dafür in zig Stücke gesprengt. D.h. wir sehen ringsum Land und gar nicht sooo viele Menschen. Wir gehen also von Bord und wollen das Capitol besichtigen. 

Welcome to Nassau/Bahamas

Geht aber nur von außen, rein dürfen wir nicht.

Das "Capitol" -  das bahamaische Parlamentsgebäude

Wir stellen beim Bummel durch die engen Gassen fest, dass niemals mehrere Tausend Kreuzfahrer hier rumlaufen, dass die Einheimischen trotz des täglich wechselnden Touristeneinfalls freundlich sind, dass mir das einheimische Bier „Sands“ nicht schmeckt und dass es ein Hard Rock Cafe und seit 2 Monaten ein Fat Tuesday gibt.

Fat Tuesday Nassau

Zurück in der Kabine sehen wir, weil die beiden Schiffe von heute Morgen mittlerweile weg sind, dass noch ein viertes hier liegt, die Costa Deliziosa. Ich weiß nicht, wo die vielen Menschen abgeblieben sind, in Nassau geht es sehr ruhig zu und am Abend werden die Bürgersteige hochgeklappt.
Nassau's gone funky, Nassau's gone soul.

Nassau/Bahamas

Abendessen im “My Fair Lady” Restaurant:
Aromatic Asian Coconut Seafood Soup
Shrimp Cocktail
Broiled Fillet of Atlantic Salmon
Aged Hand-cut Manhattan Strip Steak
Carrot Cake

 

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