9.Tag - Welchman Hall Gully

Heute sind Claudia und Rüdiger mitgefahren. Claudia hatte etwas von einem Park gehört, in dem Muskatnüsse wachsen, das konnte nur der Welchman Gully sein. Die Fahrt verlief genau so wie gestern, ich bin den Schildern nachgefahren, die an jeder Ecke zu sehen sind. Kreuz und quer und hin und her.

Der/die/das Gully entpuppte sich als eine Art Märchenwald, also wie ich mir so etwas vorstelle, ich kenne mich mit Märchen ja nicht aus, habe schon als Kind lieber Karl May gelesen, was ja eigentlich auch Märchen waren.

 

Jede Menge Fotos sind hinter dem obigen Link zu sehen, deshalb hier nur vier.

Es sind 50 verschiedene Pflanzenarten zu bewundern, Uli steht z.B. vor der Nr. 16, Farn. Es gibt angeblich 30 verschiedene Farnsorten auf Barbados und ähnlich spannende Informationen stehen in dem Heft, das man am Eingang bekommt. Uli sammelt MuskatnüsseClaudia ging es nur um Muskatnüsse, die anderen Blüten und Bäume haben wir nicht besonders beachtet. Die gesammelten Nüsse waren leider nach ein paar Tagen schimmelig, aber die Sammelierung hat viel Spaß gemacht.

Der Gully ist 1,2 km lang, wir sind also 2,4 km gegangen, bis wir wieder am Auto waren. Das macht Hunger und Durst. Auf dem Rückweg hielten wir deshalb am Chefette am D’Arcy Scott Roundabout, wo Uli Barbequed Chicken Sandwiches holte, während ich gegenüber tanken wollte. Die Zapfsäulen waren bis auf eine besetzt, ich fuhr an die einzige Lal@ ißt ein BCSfreie. Die Tankmädels waren alle beschäftigt, deshalb stieg ich aus, tankte voll und wollte in die Tankstelle, bezahlen. Dort wurde ich verständnislos angeschaut, ich könne zwar alles aus dem Shop bezahlen, aber Benzin müßte draußen an der Säule abgerechnet werden. Ich wieder raus, zu einer Tankmaus. Die sah mich auch nur verständnislos an, und fragte, warum ich denn nicht gewartet hätte.

Was soll man da sagen? Ich bin Deutscher, warte nicht gerne und habe Hunger? Sie fragte, für wieviel ich getankt hätte, glaubte mir die Summe, nachsehen hätte sie mindestens 6 Schritte gekostet und ging dann in den Shop, um das Geld zu wechseln, das ich ihr gegeben hatte. Nach 5 Minuten kam sie wieder raus und gab mir mein Wechselgeld. Das Essen war natürlich schon da und ich konnte endlich meinen Gelüsten nachgeben. Die anderen waren schon fast fertig.

Merke : Egal, was passiert, tanke niemals auf eigene Faust, sondern warte, bis jemand kommt und es dir macht, du bringst die Leute sonst völlig aus dem Konzert......

Erinner mich bitte nochmal jemand daran, daß ich die Geschichte über die Sonnenbrille erzähle, die ich auf dem Bild anhängen habe.

Nach einer ich-such-die-schlechteste-Straße-auf-Barbados- weil-das-in-einem-Moke-mit-4-Personen-viel-Spaß-macht-Fahrt, kamen wir “zufällig” am Mount Gay Visitor Center vorbei und entschlossen Uli @ Mount Gayuns, eine Führung mitzumachen, um mal zu sehen, wie das leckere Gesöff entsteht. Die nächste begann in 5 Minuten, es waren auch noch Plätze frei und das Ganze kostete nur 6 BD$, weil ein Teil der Destillerie eine Baustelle war und z.B. die Fässerlagerungshalle nicht besichtigt werden konnte. Normalerweise kostet es 12 BD$. Zuerst wurde ein 10-minütiger Film gezeigt, in dem die Entstehung des Rums erklärt wurde, dann erzählte die Führerin noch ein paar Rum tasting @ Mount GayAnekdoten, wir durften an den verschiedenen Sorten Alkohol aus den einzelnen Phasen der Raffinierung riechen, dann gab es einen Probedrink an der Bar und nach 30 Minuten war alles vorbei. Ich habe die Führung vor ein paar Jahren schon einmal mitgemacht, es lohnt sich auch für 12 BD$, wenn man die komplette Tour mitmachen kann. Die Fässer, in denen der Rum reift, kommen übrigens von Jim Beam, dort werden sie einmal benutzt, hier noch 4 weitere Male, bevor sie weiterverkauft werden.

Ich hatte in den letzten Tagen in allen möglichen Märkten den hochprozentigen Rum, 151 Proof, also 75,5 %, gesucht und nicht gefunden und fragte hier am Herstellungsort, wo es den denn gäbe. Antwort : Der wird nicht mehr hergestellt. Schade, man hatte die doppelte Dosis Alkohol für nur wenig mehr Geld und dieselbe Menge.

Falls es irgendjemandem auffällt, daß Uli einen braunen Lappen an ihrem Gürtel trägt : Das ist das Schweißabputztuch, hat jeder Bajan mit und sollte auch jeder Tourist am Gürtel tragen, ist besser als sich den Schweiß anders abzuputzen. Ich habe so ein Ding nicht, weil ich nicht schwitze. :-)

Abends gab es Reste von gestern, die Käsesahnenudeln schmeckten immer noch köstlich und schon wieder gibt es kein Foto davon....

Uli & Lal@ im Gully

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