8.Tag - Bathsheba

Wir hatten Hanne & Jürgen aus Kiel versprochen, sie heute mit auf Tour zu nehmen. Die beiden waren schon mit einem Taxi unterwegs gewesen, hatten schon einiges gesehen, wir wollten mit ihnen nach Bathsheba. Das ist ja an fast jeder Kreuzung ausgeschildert, ich bin immer in Richtung der entsprechenden Pfeile gefahren und habe dementsprechend eine wilde Rundfahrt gemacht. Ich tue in solchen Fällen ja immer so, als kenne ich mich aus, es haben aber alle gemerkt, wenn mal wieder willkürliche Richtungswechsel angesagt waren. Trotzdem sind wir natürlich nach Bathsheba gekommen und ich habe meinen Spaß gehabt. Das Wetter war trocken, bei Nässe kommt man den steilen Hang runter ins Tal nur mit einem richtigen Auto, ein Moke schlindert nur oder kommt am anderen Ende nicht hoch, weil es recht glitschig ist. Nicht das Moke, die Straße.

Der Anblick der Felsbrocken in der Bucht war wie immer breathtaking, auch nach dem 10 Besuch hier für mich. Die anderen incl. Uli waren sowieso begeistert, weil sie das erste Mal hier waren. Da ich schon viele Bilder hinter dem Link oben untergebracht habe, hier ein paar Fotos, die noch übrig geblieben sind.

Bathsheba

Bathsheba

Da sich viele Leute bei der Aussprache des Namens die Zunge verrenken, hier noch mal so etwas wie Lautschrift: Baschibba, die Betonung liegt auf Ba. Alles klar ?

Wir haben überall angehalten, wo es gut aussah, also ca. alle 50 Meter und sind stundenlang hin und her spaziert. Die Kanten der Steine sind messerscharf, man sollte feste Schuhe anhaben, mit Badelatschen hat man sich schnell verletzt.

Die wohlverdiente BP (Bankspause) machten wir auf der Terrasse des Bajan Surf Bungalow mit Blick auf die Soup Bowl, wie die Bucht genannt wird. Essensmäßig kann ich hier den Thunfischbagel mit überbackenem Käse empfehlen.

Jetzt kam der lustige Teil, die Fahrt bergauf. Es kommt eine sehr starke Steigung, die ein Moke mit 4 Insassen nur mit Anlauf schafft. Leider ist direkt vor der Steigung eine 90° Kurve, so daß es mit dem Anlauf nichts wird. Mit durchgetretenem Gaspedal kommt man mit viel Glück hoch und mit noch mehr Glück kein anderes Auto in der Kurve entgegen.

Jürgen hat die ganze Strecke durchgehend gefilmt, ich bin gespannt, ob irgendetwas zu erkennen sein wird oder ob alles nur verwackelt ist.

 

Der nächste Stop war am Hackleton’s Cliff, das nicht besonders gut ausgeschildert ist und zu dem auch nur eine sehr schlechte Straße führt. Wobei sich die Straßen auf dieser Seite der Insel eigentlich alle in einem sehr schlechten Zustand befinden. Vom Cliff gibt es ein Breitbild.

Dann fuhren wir gemütlich wieder zurück, mit kurzen Stops an der St.John’s Church und dem weißen Löwen, setzten die anderen beiden zu Hause am Long Beach ab, nachdem wir am Flughafen noch ein paar Maschinen bei Start und Landung zugesehen hatten, und pünktlich zur Happy Hour im Dover Beach Hotel waren wir wieder zu Hause. Abends zauberte Rüdiger Nudeln mit Käsesahnesauce, von denen es ausnahmsweise mal keine Fotos gibt.

Uli sagt : Ein schöner Tag......

 

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