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Ich merke jetzt, wie schön es ist, wenn man sich im Urlaub abends, wenn die Sonne untergegangen ist, nach dem Duschen eine Stunde hinsetzt und eine kurze Geschichte schreibt. Wenn man das nämlich nicht macht, hat man zu Hause eine vielfache Arbeit. Man muß sich an alles oder wenigstens etwas erinnern können und das dauert dann viel länger als die Zeit, die man im Urlaub aufwendet. Jetzt schaue ich mir meine Bilder in chronologischer Reihenfolge an und versuche, dazu so etwas wie eine Geschichte hinzubekommen. Gedacht ist alles als eine Anregung, wie man eine Woche mit einem Moke verbringen kann, ohne daß die Fahrerei in Streß ausartet.
Ich hatte mir heute wieder keine besondere Tour ausgedacht, sondern bin losgefahren und diesmal am Norman A. Niles Roundabout, einer hinter dem großen Trimart, dem ehemaligen Julie’n, an der Emanzipation Statue, abgebogen. Nach einiger Zeit war ein relativ neues Schild namens “Grandviewcliffs” zu sehen. Habe ich noch nie gehört, schaunwermal. Es stellte sich als genau das raus, was der Name voraussagte, nämlich als eine Klippe, von der aus man eine tolle Aussicht haben muß. Leider kam man nicht hoch, alles stand voller Villen, die von der Optik her denen in z.B. Beverly Hills in nichts nachstanden. Aber aus Stein gebaut sind. Ich habe gleich eins von meinen vielen Panorama-Bildern geschossen, leider habe ich anschließend den Rest des Urlaubes über vergessen, weitere zu machen. Schau es dir hier an.
Das nächste Foto, links, ist eins von den völlig sinnlosen, aber sehr schönen, irgendwo an einem Feldweg geknipst, neben einer Kuhherde, die gerade Siesta hielt. Die ersten Schilder zur St.Johns Church waren zu sehen, ich wollte Uli den schönsten Friedhof der Karibik zeigen. Sie fand das Fahren als solches sehr schön, vor allen Dingen, weil sie nicht selber fahren mußte und sich aufs Schauen und Sehen konzentrieren konnte. An der Kirche habe ich ein Breitbild geknipst, das ganz gut gelungen ist. Ins Tal runter nach Bathsheba.
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