Wien - 3. Tag

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Montag

Zu Anfang bummelten wir gaaaaanz gemächlich durch den Stadtpark, frische Luft und Sonnenschein war genau das Richtige nach dem gestrigen Abend. Am Johann Strauß Denkmal entspannten wir und genossen die Sonne. Der güldene Herr Strauß erinnerte mich verblüffend an jemanden..... jetzt weiß ich endlich, von wem André Rieu seine Geiger-Pose hat.

 

 

Johann Strauss Denkmal

Belvedere Wien

Nach dem Ausrasten fuhren wir mit der Linie D zum Belvedere. Wir spatzwandelten vom oberen Schloss zum unteren, und endlich hatten die Fotografen unter uns mal kein Gegenlicht. Bei unserer nächsten Reise müssen wir unbedingt daran denken, uns nicht nur passable Temperaturen sondern auch den richtigen Sonnenstand zu wünschen — aber man kann halt nicht alles haben .

Hannes und Günter liefen schon mal vor, irgendwie schien das Bier vom Salmbräu zu rufen.....

Das Belvedere

Wieder mit der Linie 71 geht’s zum Schwarzenbergplatz, der D Wagen bringt uns zum 49er mit dem wir bis zum Spittelberg fahren. Durch die engen Gassen landen wir vorm Museumsquartier. Am kleinsten Haus Wiens verabschiedeten wir uns von Günter, der seinen Zug noch erreichen musste. Da waren’s nur noch 6.

Machs gut Günter, fahr vorsichtig

Relaxing

Uli und der Elephant

Nach dem Gang durch das Museumquartier mit seinem riesigen, hässlichen Betonklotz in der Mitte machten wir eine kurze Siesta, Uli übte sich anschließend im Elefantenreiten und wir gingen zwischen dem Natur- und den Kunsthistorischen Museum durch zum Ring, von hier aus sind es nur noch ein paar Minuten zum Stephansdom, wo wir eine Fiakerfahrt machen wollen.

 

 

Auf die Fiakerfahrt

Nach einem leckeren Eis bei Zanoni machten wir endlich unsere Fiaker – Fahrt. Nur die kleine Runde, 40 Euro sind schon happig genug. Unser Kutscher konnte uns auch noch etwas Neues über das Eine oder Andere erzählen und drehte sich dabei immer zu uns um. Und ich dachte immer, der Kutscher kennt den Weg, hier war es aber umgekehrt, die Pferde wussten ganz alleine, wo‘s lang geht....

 

Der Fahrer will einem zunächst die Fahrten für 65 oder 80 ? aufschwatzen, die für 40 ? ist aber auch lang genug....

Unsere erste Kutschfahrt

 

Wieder geht’s über den Hohen Markt und durch die Wipplingerstrasse und hinunter zum Tiefen Graben. Auf der Freyung durchqueren wir das Palais Ferstl und durch die Herrengasse bummeln wir zum Michaeler Platz.

Schön langsam werden wir müde und über den Neuen Markt erreichen wir die Kärntner Strasse wo wir auf einer der Bänke ein bisschen rasten.

 

 

PAUSE

Endlich mal wieder was zu Essen....

Die Linie 71 bringt uns zum Salmbräu wo wir Nachtmahl essen.

 

Wieder zum Schwarzenbergplatz retour schauen wir uns noch den beleuchteten Hochstrahlbrunnen und die neue doofe „Landebahn“ an.

Schwarzenbergplatz bei Nacht

 

Abschied im Beisel

Anschließend gab’s einen Abstecher in Hannes Stammwirtschaft. So ein „Beisel“ ist eine Kneipe, wie es sie bei uns schon lange nicht mehr gibt. Nicht schick aber dafür umso gemütlicher. Wo für einen Hund immer noch eine Scheibe Wurst abfällt, wo jeder jeden kennt und über Politik und Kirche lamentiert werden kann. Wir verstanden natürlich nur Bahnhof, man braucht einen Translater wenn die Wiener unter sich sind...

By the way:

  • J „Wo sind eigentlich die Untertitel?“, wir Piefkes verstanden überhaupt nichts.

Der Hannes brachte uns am Dienstag morgen zum Flughafen. Unser Versuch, uns für alle Mühen und Umstände bei ihm zu bedanken, perlte fast von ihm ab. „I bin docha Krebs, die sind halt so.“

Holger & Ela hatten noch ein bisschen Zeit und konnten ihre letzten Schillinge auf den Kopf hauen — da waren’s nur noch 4.

Machs gut, Hannes, und vielen Dank für Alles...

Wien war klasse! Nicht nur, dass wir ein Schweine-Glück mit dem Wetter hatten, die Stadt mindestens so schön wie Paris ist und obendrein einen ganz eigenen, besonderen, eher gemütlichen Charme hat, wir hatten auch die allerbesten Reiseführer, die man sich vorstellen kann. Alles hat gepasst. Wir haben so viel gesehen, so viel gelernt und so viel gelacht.

Nur wohnen möchte ich dort nicht, denn dann wäre ich dank der legendären Wiener Küche in Null-Komma-Nichts eine Riesen-Mozartkugel.

 

 

Wer Spaß an dieser Geschichte hatte, kann alles aus einer anderen Perspektive hier lesen, da gibt’s noch einen Bericht vom selben Wochenende....

 

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