Wien - 1. Tag

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Ab in den Wiener Untergrund

Unser erstes Ziel war Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie. Man kommt ganz einfach hin: Mit der Linie 71 bis Landstraße und dort in die U 4 umsteigen. Runter geht’s auf der längsten Rolltreppe Wiens.

Wir haben uns von Traude überreden lassen, uns den Laden von innen zu betrachten, allerdings verdarben ganze Ameisenkolonnen von Touristen Volker und mir den Spaß, sodass wir, hier und da einen Blick verschwendend, so gut es ging an allen vorbei huschten und lieber das schöne Wetter in dem ebenso schönen Schlosspark mit Blick auf die Gloriette genossen.

Der Garten von Schloß Schönbrunn

Im Schloss Schönbrunn

Es gibt mehrere Touren durch’s Schloss, preismässig fängt es bei 8 € an, die Imperial Tour durch 22 Zimmer. Auf das Ticket wird eine Uhrzeit gestempelt, die Zeit, zu der man die Tour beginnen darf, wir hatten ca. eine halbe Stunde zu warten. Der Besucherstrom soll so wohl entzerrt werden.

Im Schloss Schönbrunn

Nicole - Peter - Uli - Lal@ - Günter - Ela - Hannes - Holger - Traude knipst

Fotomässig war das falsche Wetter, die Sonne schien und würde auch in den nächsten Tagen immer von vorne scheinen, daher gibt es so gut wie keine vernünftigen Bilder all der Schlösser und Burgen, bei denen wir waren.

Schönbrunn zählt zu den schönsten Barockschlössern Europas. Den größten Teil des Jahres residierten die Habsburger in den unzähligen Gemächern, die eine kaiserliche Großfamilie neben den Repräsentationsräumen benötigte. 1830 wurde Kaiser Franz Joseph, der die bezaubernde Sissi zur Frau nahm und von 1848-1916 regierte, hier geboren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der Monarch zur Gänze im Schloss, das schon 2 Jahre nach seinem Tod in die Verwaltung der neuen Republik überging. Seither zählt das Schloss aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung zu den Hauptsehenswürdigkeiten Wiens und zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die unechten Ruinen

Nachdem wir uns alle im Schloßgarten wiedergefunden hatten, besuchten wir noch die unechten römischen Ruinen.....

Blick in den schönen Brunnen
...und den schönen Brunnen, der dem Schloß seinen Namen gegeben hat.

 

Auf dem Naschmarkt

Anschließend fuhren wir mit der U4 zur Kettenbrückengasse, zum Naschmarkt. Das war ja der reine Wahnsinn. Es roch und duftete — und wimmelte nur so von Menschen. Wie auf der Cranger Kirmes schob man sich hier durch die engen Ladengassen. Strauch-, Eier- und Feldparadeiser lagen neben Hendelstelzen und Salzgurken. Selbstgemachter Essig zum Abfüllen, Frischfisch und Meeresfrüchte sowie Gewürze aus aller Welt dufteten um die Wette. Hier gibt‘s nichts was es nicht gibt – und alles auch gleich zum Verzehr. Nur genügend Platz für uns alle fanden wir leider nicht.

Danach fuhren wir von der Haltestelle Bärenmühle mit dem Bus zur Oper und stiegen dort in die Linie 2 um, die gegen den Uhrzeigersinn um die Wiener Innenstadt fährt. Am Schwedenplatz machten wir Futterpause, ein Wiener Schnitzel musste unbedingt gegessen werden, dann ging’s durch die Rotenturmstrasse zum Stephansdom. Da Hannes, Ela &Holger bereits am Freitag für uns alle die Stiegen erklommen hatten, begnügten wir uns heute mit einem kurzen Blick ins Innere der Kirche und schauten, draußen auf die anderen wartend, lieber den Pantomimen zu.

 

Stephansdom Wien

Stephansdom Wien

Der Steffel, ein Wahrzeichen Wiens und Österreichs bedeutendstes gotisches Bauwerk, beherbergt eine Reihe von Kunstschätzen, die teilweise nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden können.
Darunter das 1467 bis 1513 von Niclas Gerhaert van Leyden errichtete Grabmal Kaiser Friedrichs III. aus rotem Marmor; die von Anton Pilgram um 1500 geschaffene Kanzel und der ebenfalls von ihm stammende Orgelfuß (1513) im nördlichen Seitenschiff (an beiden Werken befindet sich auch ein Selbstporträt des Künstlers).

Peter wollte noch zur Kaisergruft (Kapuzinergruft), in der seit 1633 beigesetzt wird. Aber zum Glück hatte er Pech, es war geschlossen. Außer ihm wollte nämlich niemand die letzte Ruhestätte der 146 Adeligen, davon 12 Kaiser sowie 19 Kaiserinnen und Königinnen, ansehen.

 

Abends beim Stammtischtreffen, wo sind eigentlich Fotos von den Anderen?????

Am Abend dann hatten wir unser schon traditionelles Stammtischtreffen im Thürnlhof, bei dem wir Michaela & Peter kennen lernen konnten. Ebenso war Bobby, ein Kollege aus Günters Radfahr-Forum dabei. Auch er war schon in den USA gewesen – aber leider NUR mit dem Auto.

By the way:

  • „Boah, ey, Dieter Bohlen war hier zu Gast...“ staunte Volker, als Hannes (in seinem Wiener Dialekt) aus der Speisekarte vorlas, dass schon Napoleon hier eingekehrt sei.

 

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