Rundflug

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Ca. eine halbe Stunde vor Abflug wurden wir - die 16 Passagiere - mit einem Bus zum Flieger gefahren, wo uns 5 Offizielle erwarteten. Der Kapitän, Herr Schäfer, der Copilot, Herr Feldberg, in Hagen wohnend und sich gut auskennend, der dem Capt’n sagen konnte, wie er fliegen soll, sowie ein Flugingenieur und ein Flugbegleiter.
Einer fehlt noch? Genau, der blieb am Boden, war wohl der Kapitän für den nächsten Flug.
Wir konnten uns ca. 15 Minuten lang rund um den Flieger fotografisch austoben oder den Geschichten der Besatzung lauschen.

JU 52 - Unterhaltung mit dem Kapitän vor dem Start

Dann ging’s los. Der Eingang war sehr niedrig und eng, die Sitze noch enger, sowohl von der Sitzbreite als auch vom Sitzplatzabstand her. Aber für 30 Minuten....

Wer flog mit? 14 Männer mittleren bis alten Alters, von denen 2 ihre Frauen mitgebracht hatten.

Ju 62 - so sieht's innen aus

Anschnallen - Abflug.
Sofort nach dem Start drehte die Maschine eine Kurve, um nicht zu lange über Dortmund zu bleiben, und flog in Richtung Sauerland mit Ziel Sorpe- und Möhnesee.
Das Wetter war nicht besonders gut, aber man konnte etwas sehen und die Winde wirbelten uns nicht zu stark auf und ab.

JU 52 - Flug über den Sorpesee

Jeder Passagier durfte nacheinander kurz in die Kanzel, den Piloten bei der Arbeit zusehen, filmen und knipsen.

Wenn das der amerikanische Heimatschutzminister wüsste.....

JU 52 - Cockpit, hier gibt's Cocktails.....

Der Flugbegleiter, wahrscheinlich auch ein “gelernter” Kapitän, erzählte ein paar Geschichten, beantwortete Fragen und verteilte kurz vor der Landung einen Ansteckknopf, zur Erinnerung.
30 Minuten waren genau die Zeit, die man in den Sitzen ertragen konnte, die mittlerweile einsetzen Winde hätten bei einer längeren Flugzeit meine Seekrankheit herausgefordert.

JU 52 - Der Ansteckknopf wird verteilt.

Ich war deshalb froh, daß wir wieder landeten, und zwar butterweich. Wir mussten nach der Landung nicht sofort ins Flughafengebäude, sondern konnten uns noch bis zur Ankunft der nächsten Passagiere rund um den Flieger aufhalten und uns mit der Besatzung unterhalten.

JU 52 - Nach der Landung

Eine Sammlung von 5 Postkarten sowie eine sogenannte Bordpost-Karte, mit Tagesstempel und Namen aller Besatzungsmitglieder war für 5 € erhältlich. Und für den Preis lässt man sich natürlich nicht lumpen.....

JU 52 - Bordpostkarte

 

 

Fazit: Nicht billig, aber gut. Man hat selten die Möglichkeit, sich mit Flugkapitänen über Gott und die Welt und Flugzeuge zu unterhalten und jede Menge Informationen zu bekommen. Mehr als ein Mal lohnt es sich wohl nicht, aber dieses eine Mal sollte man es mitgemacht haben.
Gibt’s übrigens auch als Geschenkgutschein.....

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